Bundesgesetzblatt  Bundesgesetzblatt Teil II  2003  Nr. 38 vom 31.12.2003  - Seite 2018 bis 2091 - Gesetz zur Änderung des Internationalen Übereinkommens von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See und zum Internationalen Code für die Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Hafenanlagen

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2018 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 Gesetz zur Änderung des Internationalen Übereinkommens von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See und zum Internationalen Code für die Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Hafenanlagen Vom 22. Dezember 2003 Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz beschlossen: Artikel 1 Folgenden Entschließungen zum Internationalen Übereinkommen von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See (BGBl. 1979 II S. 141), zuletzt geändert durch Entschließung MSC.123(75) vom 24. Mai 2002 (BGBl. 2003 II S. 1341), wird hiermit zugestimmt: 1. der in London am 12. Dezember 2002 von der Konferenz der Vertragsregierungen angenommenen Entschließung 1 zu Änderungen der Anlage des Internationalen Übereinkommens von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See, 2. der in London am 12. Dezember 2002 von der Konferenz der Vertragsregierungen angenommenen Entschließung 2 über den Internationalen Code für die Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Hafenanlagen. Die Entschließungen werden nachstehend mit einer amtlichen deutschen Übersetzung ­ mit Ausnahme von Teil B der Anlage zu Entschließung 2 ­ veröffentlicht.*) Artikel 2 Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen kann den Wortlaut der amtlichen deutschen Übersetzung sowie die englische und französische Fassung des Internationalen Übereinkommens von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See und des Protokolls von 1988 zu diesem Übereinkommen in der vom 1. Juli 2004 an geltenden Fassung im Bundesgesetzblatt bekannt machen. Artikel 3 Künftige Änderungen des Internationalen Übereinkommens von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See und seines Protokolls von 1988, die sich auf die nach Artikel 1 umgesetzten Entschließungen beziehen, können vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen im Einvernehmen mit den Bundesministerien des Innern und der Finanzen auf Grund der Ermächtigung des Seeaufgabengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. Juli 2002 (BGBl. I S. 2876), zuletzt geändert durch Artikel 240 der Verordnung vom 25. November 2003 (BGBl. I S. 2304), durch Rechtsverordnung innerstaatlich in Kraft gesetzt werden, sofern sich die Änderungen im Rahmen der Ermächtigung dieses Gesetzes halten. Die Verordnung bedarf der Zustimmung des Bundesrates, wenn durch die in Satz 1 genannten Änderungen die Einrichtung der Behörden oder das Verwaltungsverfahren der Länder geregelt wird. *) Die amtliche deutsche Übersetzung von Teil B der Anlage zu Entschließung 2 wird im Verkehrsblatt veröffentlicht. Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 Artikel 4 (1) Dieses Gesetz tritt am Tage nach seiner Verkündung in Kraft. (2) Der Tag, an dem die in Artikel 1 genannten Entschließungen für die Bundesrepublik Deutschland gemäß Artikel VIII Buchstabe b Ziffer vii Nr. 2 des Internationalen Übereinkommens von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See in Kraft treten, ist im Bundesgesetzblatt bekannt zu geben. 2019 Das vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt. Es ist im Bundesgesetzblatt zu verkünden. Berlin, den 22. Dezember 2003 Der Bundespräsident Johannes Rau Der Bundeskanzler Gerhard Schröder Der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Manfred Stolpe Der Bundesminister des Auswärtigen J. Fischer Der Bundesminister des Innern Schily 2020 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 Entschließung 1 der Konferenz der Vertragsregierungen des Internationalen Übereinkommens von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See (angenommen am 12. Dezember 2002) Änderungen der Anlage des Internationalen Übereinkommens von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See Resolution 1 of the Conference of Contracting Governments to the International Convention for the Safety of Life at Sea, 1974 (adopted on 12 December 2002) Amendments to the Annex to the International Convention for the Safety of Life at Sea, 1974 Résolution 1 de la Conférence des Gouvernements contractants à la Convention internationale de 1974 pour la sauvegarde de la vie humaine en mer (adoptée le 12 décembre 2002) Amendements à l'Annexe de la Convention internationale de 1974 pour la sauvegarde de la vie humaine en mer (Übersetzung) The Conference, Bearing in mind the purposes and principles of the Charter of the United Nations concerning the maintenance of international peace and security and the promotion of friendly relations and co-operation among States, La Conférence, Gardant à l'esprit les buts et les principes de la Charte des Nations Unies concernant le maintien de la paix et de la sécurité internationales et le développement de relations amicales et de la coopération entre les États, Die Konferenz ­ eingedenk der Ziele und Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen betreffend die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit sowie die Förderung freundschaftlicher Beziehungen und der Zusammenarbeit zwischen den Staaten; zutiefst besorgt über die weltweite Eskalation terroristischer Handlungen in allen Erscheinungsformen, durch die Menschenleben gefährdet oder ausgelöscht, Grundfreiheiten bedroht und die Würde des Menschen ernsthaft verletzt werden; Deeply concerned about the world-wide escalation of acts of terrorism in all its forms, which endanger or take innocent human lives, jeopardize fundamental freedoms and seriously impair the dignity of human beings, Profondément préoccupée de l'intensification dans le monde des actes de terrorisme sous toutes ses formes, qui mettent en danger ou emportent d'innocentes vies humaines, compromettent les libertés fondamentales et portent gravement atteinte à la dignité des êtres humains, Consciente de l'importance des transports maritimes pour les échanges et l'économie au niveau mondial et, par conséquent, déterminée à préserver la chaîne de distribution mondiale de toute rupture due à des attaques terroristes contre les navires, les ports, les terminaux au large ou autres installations, Being aware of the importance and significance of shipping to the world trade and economy and, therefore, being determined to safeguard the world-wide supply chain against any breach resulting from terrorist attacks against ships, ports, offshore terminals or other facilities, im Bewusstsein der Wichtigkeit und Bedeutung der Schifffahrt für Welthandel und Weltwirtschaft und deshalb fest entschlossen, die weltweite Nachschubkette vor jeder Unterbrechung zu schützen, die auf terroristische Angriffe auf Schiffe, Häfen, vor der Küste gelegene Umschlagstellen oder andere Einrichtungen zurückzuführen ist; Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 Considering that unlawful acts against shipping jeopardize the safety and security of persons and property, seriously affect the operation of maritime services and undermine the confidence of the peoples of the world in the safety of maritime navigation, Considérant que les actes illicites à l'encontre des transports maritimes mettent en péril la sécurité et la sûreté des personnes et des biens, nuisent gravement à l'exploitation des services maritimes et sapent la confiance que placent les peuples du monde dans la sécurité de la navigation maritime, Considérant que la perpétration de ces actes constitue une grave préoccupation pour la communauté internationale dans son ensemble, mais reconnaissant également l'importance du mouvement économique et efficace des échanges mondiaux, 2021 in der Erwägung, dass widerrechtliche Handlungen gegen die Schifffahrt die Sicherheit und Gefahrenabwehr in Bezug auf Personen und Eigentum gefährden, das Funktionieren schifffahrtsbezogener Dienstleistungen ernsthaft beeinträchtigen und das Vertrauen der Völker der Welt in die Sicherheit der Seeschifffahrt untergraben; in der Erwägung, dass das Vorkommen solcher Handlungen Anlass zu ernster Sorge in der Völkergemeinschaft in ihrer Gesamtheit gibt, gleichzeitig aber in Anerkennung der Wichtigkeit einer effizienten und wirtschaftlichen Aktivität des Welthandels; überzeugt von der dringenden Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit zwischen den Staaten bei der Ausarbeitung und Annahme wirksamer praktischer ­ zusätzlich zu den von der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (im Folgenden als ,,Organisation" bezeichnet) bereits angenommenen zu ergreifender ­ Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen, die im weitesten Sinne gegen die Schifffahrt gerichtet sind; unter Hinweis auf die am 28. September 2001 angenommene Resolution 1373 (2001) des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen, mit der die Staaten aufgefordert werden, Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung terroristischer Akte zu treffen, und in der ein Aufruf an die Staaten ergeht, Übereinkünfte gegen den Terrorismus in vollem Umfang durchzuführen; nach Kenntnisnahme der Gemeinsamen Maßnahmen der G8 zur Transportsicherheit (insbesondere des Abschnitts über die Gefahrenabwehr in der Schifffahrt), die von den Staats- und Regierungschefs der G8 auf ihrem Gipfeltreffen im Juni 2002 in Kananaskis in Alberta (Kanada) verabschiedet worden sind; unter Hinweis auf Artikel VIII Buchstabe c des Internationalen Übereinkommens von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See in seiner jeweils geltenden Fassung (im Folgenden als ,,Übereinkommen" bezeichnet) betreffend das Verfahren zur Änderung des Übereinkommens durch eine Konferenz der Vertragsregierungen; in Kenntnis der von der Versammlung der Organisation am 20. November 2001 angenommenen Entschließung A.924(22) mit dem Titel ,,Review of measures and procedures to prevent acts of terrorism which threaten the security of passengers and crew and the safety of ships" (,,Überprüfung von Maßnahmen und Verfahren zur Verhütung terroristischer Handlungen, welche die Sicherheit von Fahrgästen und Besatzungen sowie die nautische Schiffssicherheit bedrohen"), in der unter anderem a) die Notwendigkeit anerkannt wird, dass die Organisation bereits bestehende Considering that the occurrence of such acts is a matter of grave concern to the international community as a whole, while also recognizing the importance of the efficient and economic movement of world trade, Being Convinced of the urgent need to develop international co-operation between States in devising and adopting effective and practical measures, additional to those already adopted by the International Maritime Organization (hereinafter referred to as "the Organization"), to prevent and suppress unlawful acts directed against shipping in its broad sense, Persuadée du besoin urgent de développer une coopération internationale entre les États pour la mise au point et l'adoption de mesures pratiques et efficaces, en sus de celles qui ont déjà été adoptées par l'Organisation maritime internationale (ci-après dénommée «l'Organisation») pour prévenir et réprimer les actes illicites à l'encontre des transports maritimes au sens large, Recalling the United Nations Security Council resolution 1373(2001), adopted on 28 September 2001, requiring States to take measures to prevent and suppress terrorist acts, including calling on States to implement fully anti-terrorist conventions, Rappelant la résolution 1373(2001) que le Conseil de sécurité des Nations Unies a adoptée le 28 septembre 2001 et par laquelle il invite les États à prendre des mesures pour prévenir et réprimer les actes de terrorisme et leur demande notamment d'appliquer intégralement les conventions sur la lutte contre le terrorisme, Having Noted the Co-operative G8 Action on Transport Security (in particular, the Maritime Security section thereof), endorsed by the G8 Leaders during their Summit in Kananaskis, Alberta (Canada) in June 2002, Ayant noté l'Action coopérative du G8 sur la sécurité dans les transports (notamment la section portant sur la sécurité maritime) approuvée par les dirigeants du G8 lors du Sommet de Kananaskis, Alberta (Canada), en juin 2002, Recalling article VIII(c) of the International Convention for the Safety of Life at Sea, 1974, as amended (hereinafter referred to as "the Convention"), concerning the procedure for amending the Convention by a Conference of Contracting Governments, Rappelant l'article VIII c) de la Convention internationale de 1974 pour la sauvegarde de la vie humaine en mer, telle que modifiée (ci-après dénommée «la Convention»), qui a trait à la procédure d'amendement de la Convention par une conférence de Gouvernements contractants, Noting resolution A.924(22) entitled "Review of measures and procedures to prevent acts of terrorism which threaten the security of passengers and crew and the safety of ships", adopted by the Assembly of the Organization on 20 November 2001, which, inter alia: Notant la résolution A.924(22) intitulée «Examen des mesures et procédures visant à prévenir les actes de terrorisme qui compromettent la sûreté des passagers et des équipages et la sécurité des navires», adoptée par l'Assemblée de l'Organisation le 20 novembre 2001, qui, notamment: (a) recognizes the need for the Organization to review, with the intent to revise, a) reconnaît qu'il est nécessaire que l'Organisation examine, dans le but de les 2022 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 réviser, les mesures techniques et juridiques internationales existantes et envisage de nouvelles mesures appropriées permettant de prévenir et réprimer le terrorisme à l'encontre des navires et d'améliorer la sûreté à bord et à terre, de façon à réduire les risques pour les passagers, les équipages et le personnel portuaire à bord des navires et dans les zones portuaires ainsi que pour les navires et leurs cargaisons; et b) prie le Comité de la sécurité maritime, le Comité juridique et le Comité de la simplification des formalités de l'Organisation, sous la direction du Conseil, de passer en revue, à titre hautement prioritaire, les instruments mentionnés dans le préambule de la résolution précitée ainsi que tout autre instrument pertinent de l'OMI relevant de leur compétence pour voir s'il serait nécessaire de les mettre à jour et/ou d'adopter d'autres mesures en matière de sûreté et, compte tenu des résultats de cet examen, de prendre les mesures voulues, internationale rechtliche und technische Maßnahmen mit dem Ziel ihrer Änderung überprüft, aber auch geeignete neue Maßnahmen in Erwägung zieht, um Terrorismus gegen Schiffe zu verhüten und zu bekämpfen sowie die Gefahrenabwehr an Bord und an Land zu verbessern, um so das Risiko für Fahrgäste, Besatzungen und Hafenpersonal an Bord von Schiffen und in Hafenbereichen sowie für die Schiffe und ihre Ladungen zu verringern, und b) der Schiffssicherheitsausschuss, der Rechtsausschuss und der Ausschuss zur Erleichterung der Formalitäten der Organisation ersucht werden, nach Weisung des Rates mit hoher Priorität eine Untersuchung durchzuführen, um festzustellen, ob eine Notwendigkeit besteht, die in den Beweggründen der Präambel der genannten Entschließung erwähnten Rechtsakte sowie gegebenenfalls weitere einschlägige IMORechtsakte aus ihrem Zuständigkeitsbereich zu aktualisieren und/oder weitere Maßnahmen zur Gefahrenabwehr zu beschließen sowie unter Berücksichtigung der Ergebnisse dieser Überprüfung geeignete Maßnahmen zu treffen; in der Erkenntnis, dass die Entschließung A.584(14) mit dem Titel ,,Measures to prevent unlawful acts which threaten the safety of ships and the security of their passengers and crew" (,,Maßnahmen zur Verhütung widerrechtlicher Handlungen, welche die nautische Schiffssicherheit sowie die Sicherheit von Fahrgästen und Besatzungen an Bord bedrohen"), das Rundschreiben MSC/Circ.443 über ,,Measures to prevent unlawful acts against passengers and crew on board ships" (,,Maßnahmen zur Verhütung widerrechtlicher Handlungen gegen Fahrgäste und Besatzungen an Bord von Schiffen") und das Rundschreiben MSC/Circ.754 über ,,Passenger ferry security" (,,Sicherheit von Fahrgast-Fährschiffen") zu den IMORechtsakten gehören, die für den Anwendungsbereich der Entschließung A.924 (22) von Belang sind; unter Hinweis auf die im Jahre 1994 von der damaligen Konferenz der Vertragsregierungen des Internationalen Übereinkommens von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See angenommene Entschließung 5 mit dem Titel ,,Future amendments to chapter XI of the 1974 SOLAS Convention on special measures to enhance maritime safety" (,,Künftige Änderungen des Kapitels XI des SOLAS-Übereinkommens von 1974 über besondere Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit der Schifffahrt"); nach Prüfung von Änderungen der Anlage des Übereinkommens, die allen Mitgliedern der Organisation und allen Vertragsregierungen des Übereinkommens vorgeschlagen und an diese weitergeleitet worden waren ­ existing international legal and technical measures, and to consider appropriate new measures, to prevent and suppress terrorism against ships and to improve security aboard and ashore in order to reduce the risk to passengers, crew and port personnel on board ships and in port areas and to the vessels and their cargoes; and (b) requests the Organization's Maritime Safety Committee, the Legal Committee and the Facilitation Committee under the direction of the Council to undertake, on a high-priority basis, a review to ascertain whether there is a need to update the instruments referred to in the preambular paragraphs of the aforesaid resolution and any other relevant IMO instrument under their scope and/or to adopt other security measures and, in the light of such a review, to take action as appropriate; Having Identified resolution A.584(14) entitled "Measures to prevent unlawful acts which threaten the safety of ships and the security of their passengers and crew", MSC/Circ.443 on "Measures to prevent unlawful acts against passengers and crew on board ships" and MSC/Circ.754 on "Passenger ferry security" among the IMO instruments relevant to the scope of resolution A.924(22), Ayant identifié la résolution A.584(14) intitulée «Mesures visant à prévenir les actes illicites qui compromettent la sécurité des navires et la sûreté de leurs passagers et de leurs équipages», la circulaire MSC/Circ.443 sur les «Mesures visant à prévenir les actes illicites à l'encontre des passagers et des équipages à bord des navires» et la circulaire MSC/Circ.754 sur la «Sûreté des transbordeurs à passagers» parmi les instruments de l'OMI relevant de la portée de la résolution A.924(22), Recalling resolution 5 entitled "Future amendments to chapter XI of the 1974 SOLAS Convention on special measures to enhance maritime safety", adopted by the 1994 Conference of Contracting Governments to the International Convention for the Safety of Life at Sea, 1974, Rappelant la résolution 5 intitulée «Amendements futurs au chapitre XI de la Convention SOLAS de 1974 concernant des mesures spéciales visant à renforcer la sécurité maritime», adoptée par la Conférence de 1994 des Gouvernements contractants à la Convention internationale de 1974 pour la sauvegarde de la vie humaine en mer, Having considered amendments to the Annex of the Convention proposed and circulated to all Members of the Organization and to all Contracting Governments to the Convention, Ayant examiné les amendements à l'Annexe à la Convention qui ont été proposés et ont été diffusés à tous les Membres de l'Organisation et à tous les Gouvernements contractants à la Convention, Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 1. Adopts, in accordance with article VIII(c)(ii) of the Convention, amendments to the Annex of the Convention, the text of which is given in the Annex to the present resolution; 2. Determines, in accordance with article VIII(b)(vi)(2)(bb) of the Convention, that the aforementioned amendments shall be deemed to have been accepted on 1 January 2004, unless, prior to that date, more than one third of the Contracting Governments to the Convention or Contracting Governments the combined merchant fleets of which constitute not less than 50% of the gross tonnage of the world's merchant fleet, have notified their objections to the amendments; 3. Invites Contracting Governments to the Convention to note that, in accordance with article VIII(b)(vii)(2) of the Convention, the said amendments shall enter into force on 1 July 2004 upon their acceptance in accordance with paragraph 2 above; 4. Requests the Secretary-General of the Organization, in conformity with article VIII(b)(v) of the Convention, to transmit certified copies of the present resolution and the text of the amendments contained in the Annex to all Contracting Governments to the Convention; 5. Further Requests the Secretary-General to transmit copies of this resolution and its Annex to all Members of the Organization, which are not Contracting Governments to the Convention. 1. Adopte, conformément à l'article VIII c) ii) de la Convention, les amendements à l'Annexe à la Convention dont le texte figure en annexe à la présente résolution; 2. Décide, conformément à l'article VIII b) vi) 2) bb) de la Convention, que les amendements susmentionnés seront réputés avoir été acceptés le 1er janvier 2004 à moins que, avant cette date, plus d'un tiers des Gouvernements contractants à la Convention, ou des Gouvernements contractants dont les flottes marchandes représentent au total 50 % au moins du tonnage brut de la flotte mondiale des navires de commerce, n'aient notifié qu'ils élèvent une objection contre ces amendements; 3. Invite les Gouvernements contractants à noter que, conformément à l'article VIII b) vii) 2) de la Convention, lesdits amendements entreront en vigueur le 1er juillet 2004, lorsqu'ils auront été acceptés dans les conditions prévues au paragraphe 2 ci-dessus; 4. Prie le Secrétaire général de l'Organisation, en conformité de l'article VIII b) v) de la Convention, de communiquer des copies certifiées conformes de la présente résolution et du texte des amendements qui y sont annexés à tous les Gouvernements contractants à la Convention; 5. Prie en outre le Secrétaire général de communiquer des copies de la présente résolution et de son annexe à tous les Membres de l'Organisation qui ne sont pas des Gouvernements contractants à la Convention. 2023 1. beschließt nach Artikel VIII Buchstabe c Ziffer ii des Übereinkommens die Änderungen der Anlage des Übereinkommens, deren Wortlaut in der Anlage zu dieser Entschließung wiedergegeben ist; 2. bestimmt nach Artikel VIII Buchstabe b Ziffer vi Nummer 2 Doppelbuchstabe bb des Übereinkommens, dass die genannten Änderungen als am 1. Januar 2004 angenommen gelten, sofern nicht vor diesem Zeitpunkt mehr als ein Drittel der Vertragsregierungen des Übereinkommens oder aber Vertragsregierungen, deren Handelsflotten insgesamt mindestens 50 vom Hundert des Bruttoraumgehalts der Welthandelsflotte ausmachen, ihren Einspruch gegen die Änderungen notifiziert haben; 3. fordert die Vertragsregierungen des Übereinkommens auf, zur Kenntnis zu nehmen, dass nach Artikel VIII Buchstabe b Ziffer vii Nummer 2 des Übereinkommens die genannten Änderungen nach ihrer Annahme gemäß Nummer 2 dieser Entschließung am 1. Juli 2004 in Kraft treten; 4. ersucht den Generalsekretär der Organisation, nach Artikel VIII Buchstabe b Ziffer v des Übereinkommens allen Vertragsregierungen des Übereinkommens beglaubigte Abschriften dieser Entschließung und des Wortlauts der in der Anlage enthaltenen Änderungen zu übermitteln; 5. ersucht den Generalsekretär ferner, allen Mitgliedern der Organisation, die nicht Vertragsregierungen des Übereinkommens sind, Abschriften dieser Entschließung und ihrer Anlage zu übermitteln. Annex Amendments to the Annex to the International Convention for the Safety of Life at Sea, 1974 as amended Annexe Amendements à l'Annexe à la Convention internationale de 1974 pour la sauvegarde de la vie humaine en mer, telle que modifiée Chapitre V Sécurité de la navigation Règle 19 Prescriptions relatives à l'emport des systèmes et du matériel de navigation de bord 1 Remplacer les alinéas .4, .5 et .6 actuels du paragraphe 2.4.2 par ce qui suit: 1 Anlage Änderungen der Anlage des Internationalen Übereinkommens von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See in seiner jeweils geltenden Fassung Chapter V Safety of Navigation Regulation 19 Carriage requirements for shipborne navigational systems and equipment 1 The existing subparagraphs .4, .5 and .6 of paragraph 2.4.2 are replaced by the following: Kapitel V Sicherung der Seefahrt Regel 19 An Bord mitzuführende Navigationssysteme und Ausrüstung Der Wortlaut der bisherigen Absätze 2.4.2.4, 2.4.2.5 und 2.4.2.6 wird durch den folgenden Wortlaut ersetzt: ".4 in the case of ships, other than passenger ships and tankers, of 300 gross tonnage and upwards but less than 50,000 gross tonnage, not later than the first safety equipment survey after 1 July «.4 dans le cas des navires, autres que les navires à passagers et les naviresciternes, d'une jauge brute égale ou supérieure à 300 mais inférieure à 50 000, au plus tard lors de la premiè- ,,.4 andere als Fahrgastschiffe und Tankschiffe mit einer Bruttoraumzahl von 300 und mehr, jedoch weniger als 50 000, spätestens bei der ersten Besichtigung ihrer Sicherheitsaus- 2024 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 re visite du matériel de sécurité qui a lieu après le 1er juillet 2004 ou d'ici au 31 décembre 2004, si cette dernière date est plus rapprochée; et». 2 Ajouter la nouvelle phrase ci-après à la fin de l'alinéa .7 actuel du paragraphe 2.4: 2 rüstung nach dem 1. Juli 2004 oder bis zum 31. Dezember 2004, je nachdem, welcher Zeitpunkt der frühere ist, und" Im Anschluss an den bisherigen Absatz 2.4.7 wird der folgende Satz angefügt: 2004 or by 31 December 2004, whichever occurs earlier; and" 2 The following new sentence is added at the end of the existing subparagraph .7 of paragraph 2.4: "Ships fitted with AIS shall maintain AIS in operation at all times except where international agreements, rules or standards provide for the protection of navigational information." «Les navires équipés de matériel AIS doivent maintenir ce matériel en fonctionnement à tout moment, sauf lorsque des accords, règles ou normes internationaux prévoient la protection des renseignements relatifs à la navigation.» ,,Schiffe, die mit einem automatischen Schiffsidentifizierungssystem ausgerüstet sind, müssen dieses außer in Fällen, in denen internationale Übereinkünfte, Regeln oder Normen den Schutz von Navigationsangaben vorsehen, zu jeder Zeit in Betrieb halten." Chapter XI Special measures to enhance Maritime Safety 3 The existing chapter XI is renumbered as chapter XI-1. Regulation 3 Ship identification number 4 The following text is inserted after the title of the regulation: 4 3 Chapitre XI Mesures spéciales pour renforcer la sécurité maritime Renuméroter le chapitre XI actuel qui devient le chapitre XI-1. Règle 3 Numéro d'identification du navire Après le titre de cette règle, insérer le texte suivant: 4 3 Kapitel XI Besondere Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit der Schifffahrt Das bisherige Kapitel XI wird neu nummeriert und erhält die Nummer XI-1. Regel 3 Schiffsidentifikationsnummer Nach dem Titel der Regel wird folgender Wortlaut eingefügt: "(Paragraphs 4 and 5 apply to all ships to which this regulation applies. For ships constructed before 1 July 2004, the requirements of paragraphs 4 and 5 shall be complied with not later than the first scheduled dry-docking of the ship after 1 July 2004)". 5 The existing paragraph 4 is deleted and the following new text is inserted: «(Les paragraphes 4 et 5 s'appliquent à tous les navires visés par la présente règle. Pour les navires construits avant le 1er juillet 2004, les prescriptions des paragraphes 4 et 5 doivent être respectées au plus tard à la date de la première mise en cale sèche du navire prévue après le 1er juillet 2004)». 5 Supprimer le paragraphe 4 actuel et insérer le nouveau texte suivant: ,,(Die Absätze 4 und 5 gelten für alle Schiffe, auf die diese Regel Anwendung findet. Von Schiffen, die vor dem 1. Juli 2004 gebaut worden sind, müssen die Vorschriften der Absätze 4 und 5 spätestens beim ersten planmäßigen Trockendockaufenthalt des betreffenden Schiffes nach dem 1. Juli 2004 erfüllt werden.)" 5 Der bisherige Absatz 4 wird gestrichen und der folgende neue Wortlaut wird eingefügt: "4 The ship's identification number shall be permanently marked: .1 in a visible place either on the stern of the ship or on either side of the hull, amidships port and starboard, above the deepest assigned load line or either side of the superstructure, port and starboard or on the front of the superstructure or, in the case of passenger ships, on a horizontal surface visible from the air; and «4 Le numéro d'identification du navire doit être marqué de façon permanente: .1 dans un endroit visible soit à l'arrière du navire soit sur les deux côtés de la coque, au milieu du navire à bâbord et tribord, au-dessus de la ligne de charge maximale assignée ou sur les deux côtés de la superstructure, à bâbord et tribord ou sur la façade de la superstructure, ou, dans le cas des navires à passagers, sur une surface horizontale visible depuis les airs; et .2 dans un endroit facilement accessible soit sur l'une des cloisons transversales d'extrémité des locaux de machines, tels que définis dans la règle II-2/3.30, soit sur l'une des écoutilles ou, dans le cas des navires-citernes, dans la chambre des pompes ou, dans le cas de navires dotés d'espaces rouliers, tels que définis dans la règle II-2/3.41, sur l'une des cloisons transversales d'extrémité des espaces rouliers. 5.1 L'inscription permanente doit être nettement visible, distincte de toute autre marque inscrite sur la coque, et être peinte dans une couleur contrastée. ,,4 Die Schiffsidentifikationsnummer ist in folgender Art und Weise dauerhaft aufzubringen: .1 an einer einsehbaren Stelle entweder am Heck des Schiffes oder auf beiden Seiten des Schiffskörpers mittschiffs backbords und steuerbords oberhalb der tiefsten zugewiesenen Freibordmarke oder auf beiden Seiten der Aufbauten backbords und steuerbords oder auf der Vorderseite der Aufbauten oder bei Fahrgastschiffen auf einer waagerechten Fläche, die aus der Luft sichtbar ist, und zusätzlich .2 an einer leicht zugänglichen Stelle entweder an einem der AbschlussQuerschotte der Maschinenräume im Sinne der Begriffsbestimmung in Regel II-2/3.30 oder an einer der Luken oder bei Tankschiffen im Pumpenraum oder Schiffen mit Ro-Ro-Räumen im Sinne der Begriffsbestimmung in Regel II-2/3.41 an einem der AbschlussQuerschotte der Ro-Ro-Räume. 5.1 Die dauerhafte Markierung muss deutlich sichtbar, von anderen Markierungen am Schiffskörper abgesetzt und in einer kontrastierenden Farbe aufgemalt sein. .2 in an easily accessible place either on one of the end transverse bulkheads of the machinery spaces, as defined in regulation II-2/3.30, or on one of the hatchways or, in the case of tankers, in the pump-room or, in the case of ships with ro-ro spaces, as defined in regulation II-2/3.41, on one of the end transverse bulkheads of the ro-ro spaces. 5.1 The permanent marking shall be plainly visible, clear of any other markings on the hull and shall be painted in a contrasting colour. Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 5.2 The permanent marking referred to in paragraph 4.1 shall be not less than 200 mm in height. The permanent marking referred to in paragraph 4.2 shall not be less than 100 mm in height. The width of the marks shall be proportionate to the height. 5.3 The permanent marking may be made by raised lettering or by cutting it in or by centre-punching it or by any other equivalent method of marking the ship identification number which ensures that the marking is not easily expunged. 5.2 L'inscription permanente visée au paragraphe 4.1 doit mesurer au moins 200 mm de haut. L'inscription permanente visée au paragraphe 4.2 doit mesurer au moins 100 mm de haut. La largeur des inscriptions doit être proportionnée à leur hauteur. 5.3 L'inscription permanente peut être marquée en relief, gravée ou poinçonnée, ou être apposée par toute autre méthode équivalente garantissant que le numéro d'identification du navire ne pourra pas être effacé facilement. 2025 5.2 Die in Absatz 4.1 genannte dauerhafte Markierung muss mindestens 200 mm hoch sein. Die in Absatz 4.2 genannte dauerhafte Markierung muss mindestens 100 mm hoch sein. Die Breite der Markierungen muss proportional zu ihrer Höhe sein. 5.3 Die dauerhafte Markierung kann in Form eines erhabenen oder vertieften Reliefs, durch Aufnieten oder mittels eines sonstigen gleichwertigen Verfahrens zur Anbringung der Schiffsidentifikationsnummer ausgeführt sein, durch das sichergestellt ist, dass die Markierung nicht leicht entfernt werden kann. 5.4 Für Schiffe, die aus einem anderen Werkstoff als Stahl oder Metall hergestellt sind, muss die Verwaltung das Verfahren genehmigen, mittels dessen die Schiffsidentifikationsnummer angebracht wird." 6 Nach der bisherigen Regel 4 wird folgende neue Regel 5 angefügt: ,,Regel 5 Lückenlose Stammdatendokumentation 1 Für jedes Schiff, auf das Kapitel I Anwendung findet, wird eine lückenlose Stammdatendokumentation angelegt. 2.1 Die lückenlose Stammdatendokumentation ist als eine an Bord verfügbare Dokumentation über die bisherige Entwicklung des Schiffes hinsichtlich der in ihr aufgezeichneten Angaben gedacht. 2.2 Bei Schiffen, die vor dem 1. Juli 2004 gebaut worden sind, hat die lückenlose Stammdatendokumentation Aufzeichnungen über die bisherige Entwicklung des Schiffes zumindest ab dem 1. Juli 2004 zu enthalten. 3 Die lückenlose Stammdatendokumentation ist von der Verwaltung für jedes Schiff anzulegen, das die Flagge des betreffenden Staates zu führen berechtigt ist, und muss mindestens die folgenden Angaben enthalten: .1 den Namen des Staates, dessen Flagge zu führen das Schiff berechtigt ist; .2 das Datum, an dem das Schiff in diesem Staat in ein Schiffsregister eingetragen worden ist; .3 die Schiffsidentifikationsnummer nach Regel 3; .4 den Namen des Schiffes; .5 den Registerhafen des Schiffes; .6 den/die Namen des/der ins Schiffsregister eingetragenen Eigentümer und dessen/deren ins Schiffsregister eingetragene(n) Anschrift(en); .7 gegebenenfalls den/die Namen des/der ins Schiffsregister eingetragenen Bareboat-Charterer(s) und dessen/deren ins Schiffsregister eingetragene(n) Anschrift(en); .8 den Namen des Unternehmens im Sinne der Begriffsbestimmung in 5.4 On ships constructed of material other than steel or metal, the Administration shall approve the method of marking the ship identification number." 6 The following new regulation 5 is added after the existing regulation 4: "Regulation 5 Continuous Synopsis Record 1 Every ship to which chapter I applies shall be issued with a Continuous Synopsis Record. 2.1 The Continuous Synopsis Record is intended to provide an on-board record of the history of the ship with respect to the information recorded therein. 2.2 For ships constructed before 1 July 2004, the Continuous Synopsis Record shall, at least, provide the history of the ship as from 1 July 2004. 5.4 Sur les navires construits dans un matériau autre que l'acier ou du métal, l'Administration doit approuver la méthode d'inscription du numéro d'identification du navire.». 6 Ajouter, après la règle 4 actuelle, la nouvelle règle 5 suivante: «Règle 5 Fiche synoptique continue 1 Une fiche synoptique continue doit être délivrée à tout navire auquel s'applique le chapitre I. 2.1 La fiche synoptique continue vise à fournir un dossier de bord des antécédents du navire en ce qui concerne les renseignements qui y sont consignés. 2.2 Dans le cas des navires construits avant le 1er juillet 2004, la fiche synoptique continue doit fournir, au minimum, les antécédents du navire à compter du 1er juillet 2004. 3 La fiche synoptique continue doit être délivrée par l'Administration à chaque navire autorisé à battre son pavillon et elle doit contenir, au minimum, les renseignements ci-après: .1 le nom de l'État dont le navire est autorisé à battre le pavillon; .2 la date à laquelle le navire a été immatriculé dans cet État; .3 le numéro d'identification du navire conformément à la règle 3; .4 le nom du navire; .5 le port dans lequel le navire est immatriculé; .6 le nom et l'(les) adresse(s) officielle(s) du ou des propriétaires inscrits; 3 The Continuous Synopsis Record shall be issued by the Administration to each ship that is entitled to fly its flag and it shall contain, at least, the following information: .1 the name of the State whose flag the ship is entitled to fly; .2 the date on which the ship was registered with that State; .3 the ship's identification number in accordance with regulation 3; .4 the name of the ship; .5 the port at which the ship is registered; .6 the name of the registered owner(s) and their registered address(es); .7 the name of the registered bareboat charterer(s) and their registered address(es), if applicable; .7 le nom et l'(les) adresse(s) officielle(s) du ou des affréteurs coque nue inscrits, s'il y a lieu; .8 the name of the Company, as defined in regulation IX/1, its registered .8 le nom de la compagnie, telle que définie à la règle IX/1, son adresse officiel- 2026 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 le et la ou les adresses auxquelles elle mène ses activités relatives à la gestion de la sécurité; Regel IX/1, seine ins Schiffsregister eingetragene Anschrift und die Anschrift(en), die Ausgangspunkt des Unternehmens für die Ausübung seiner Tätigkeiten zur Organisation von Sicherheitsmaßnahmen ist/sind; .9 die Bezeichnung aller Klassifizierungsgesellschaften, von denen das Schiff klassifiziert worden ist; .10 der Name der Verwaltung, der Vertragsregierung oder der anerkannten Stelle, die für das Unternehmen, welches das Schiff betreibt, das Zeugnis über die Erfüllung der einschlägigen Vorschriften (oder das vorläufige Zeugnis über die Erfüllung der einschlägigen Vorschriften) ausgestellt hat, das in dem in Regel IX/1 näher bestimmten ISM-Code genannt wird, sowie der Name der Stelle, welche die Qualitätsprüfung (Audit) durchgeführt hat, auf deren Grundlage das Zeugnis ausgestellt worden ist, sofern diese Stelle eine andere als die Stelle ist, die das Zeugnis ausgestellt hat; .11 der Name der Verwaltung, der Vertragsregierung oder der anerkannten Stelle, die für das Schiff das Zeugnis über die Organisation von Sicherheitsmaßnahmen (oder das vorläufige Zeugnis über die Organisation von Sicherheitsmaßnahmen) ausgestellt hat, das in dem in Regel IX/1 näher bestimmten ISM-Code genannt wird, sowie der Name der Stelle, welche die Qualitätsprüfung (Audit) durchgeführt hat, auf deren Grundlage das Zeugnis ausgestellt worden ist, sofern diese Stelle eine andere als die Stelle ist, die das Zeugnis ausgestellt hat; .12 der Name der Verwaltung, der Vertragsregierung oder der anerkannten Stelle zur Gefahrenabwehr, die für das Schiff das internationale Zeugnis über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes (oder das vorläufige internationale Zeugnis über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes) ausgestellt hat, das in Teil A des in Regel XI-2/1 näher bestimmten ISPS-Codes genannt wird, sowie der Name der Stelle, welche die Überprüfung durchgeführt hat, auf deren Grundlage das Zeugnis ausgestellt worden ist, sofern diese Stelle eine andere als die Stelle ist, die das Zeugnis ausgestellt hat, und .13 das Datum, an dem das Schiff in dem Staat aus dem Schiffsregister gelöscht worden ist. 4.1 Etwaige Änderungen der in den Absätzen 3.4 bis 3.12 genannten Eintragungen sind in der lückenlosen Stammdatendokumentation zu vermerken, so dass stets aktualisierte und dem momentanen Stand entsprechende Angaben und darüber hinaus die bisherige Entwicklung dieser Änderungen vorliegen. 4.2 Bei Änderungen der in Absatz 4.1 genannten Eintragungen muss die Verwal- address and the address(es) from where it carries out the safety management activities; .9 the name of all classification society(ies) with which the ship is classed; .10 the name of the Administration or of the Contracting Government or of the recognized organization which has issued the Document of Compliance (or the Interim Document of Compliance), specified in the ISM Code as defined in regulation IX/1, to the Company operating the ship and the name of the body which has carried out the audit on the basis of which the document was issued, if other than that issuing the document; .9 le nom de toutes les sociétés de classification auprès desquelles le navire est classé; .10 le nom de l'Administration ou du Gouvernement contractant ou de l'organisme reconnu qui a délivré à la compagnie qui exploite le navire, le document de conformité (ou le document de conformité provisoire) spécifié dans le Code ISM, tel que défini à la règle IX/1, et le nom de l'organisme qui a procédé à l'audit sur la base duquel le document a été délivré, si cet organisme n'est pas celui qui a délivré le document; .11 the name of the Administration or of the Contracting Government or of the recognized organization that has issued the Safety Management Certificate (or the Interim Safety Management Certificate), specified in the ISM Code as defined in regulation IX/1, to the ship and the name of the body which has carried out the audit on the basis of which the Certificate was issued, if other than that issuing the Certificate; .11 le nom de l'Administration ou du Gouvernement contractant ou de l'organisme reconnu qui a délivré au navire le Certificat de gestion de la sécurité (ou le Certificat provisoire de gestion de la sécurité) spécifié dans le Code ISM, tel que défini à la règle IX/1, et le nom de l'organisme qui a procédé à l'audit sur la base duquel le certificat a été délivré, si cet organisme n'est pas celui qui a délivré le certificat; .12 the name of the Administration or of the Contracting Government or of the recognized security organization that has issued the International Ship Security Certificate (or the Interim International Ship Security Certificate), specified in part A of the ISPS Code as defined in regulation XI-2/1, to the ship and the name of the body which has carried out the verification on the basis of which the Certificate was issued, if other than that issuing the Certificate; and .12 le nom de l'Administration ou du Gouvernement contractant ou de l'organisme de sûreté reconnu qui a délivré au navire le Certificat international de sûreté du navire (ou le Certificat international provisoire de sûreté du navire) spécifié dans la partie A du Code ISPS, tel que défini à la règle XI-2/1, et le nom de l'organisme qui a procédé à la vérification sur la base de laquelle le certificat a été délivré, si cet organisme n'est pas celui qui a délivré le certificat; et .13 the date on which the ship ceased to be registered with that State. 4.1 Any changes relating to the entries referred to in paragraphs 3.4 to 3.12 shall be recorded in the Continuous Synopsis Record so as to provide updated and current information together with the history of the changes. .13 la date à laquelle le navire a cessé d'être immatriculé dans cet État. 4.1 Toute modification apportée aux renseignements mentionnés aux paragraphes 3.4 à 3.12 doit être consignée sur la fiche synoptique continue de façon à fournir des renseignements actualisés ainsi que l'historique des modifications. 4.2 In case of any changes relating to the entries referred to in paragraph 4.1, the 4.2 En cas de changements des renseignements mentionnés au paragraphe 4.1, Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 Administration shall issue, as soon as is practically possible but not later than three months from the date of the change, to the ships entitled to fly its flag either a revised and updated version of the Continuous Synopsis Record or appropriate amendments thereto. 4.3 In case of any changes relating to the entries referred to in paragraph 4.1, the Administration, pending the issue of a revised and updated version of the Continuous Synopsis Record, shall authorise and require either the Company as defined in regulation IX/1 or the master of the ship to amend the Continuous Synopsis Record to reflect the changes. In such cases, after the Continuous Synopsis Record has been amended, the Company shall, without delay, inform the Administration accordingly. l'Administration doit, dès que possible, mais au plus tard trois mois après la date de la modification, délivrer aux navires autorisés à battre son pavillon une version révisée et actualisée de la fiche synoptique continue ou un état des modifications appropriées qui ont été apportées. 4.3 En cas de changements des renseignements mentionnés au paragraphe 4.1, l'Administration doit, en attendant que soit délivrée une version révisée et actualisée de la fiche synoptique continue, autoriser et inviter soit la compagnie, telle que définie à la règle IX/1, soit le capitaine du navire à modifier la fiche synoptique continue pour rendre compte de ces changements. En pareils cas, après modification de la fiche synoptique continue, la compagnie doit en informer l'Administration sans tarder. 2027 tung für die zur Führung ihrer Flagge berechtigten Schiffe so bald wie praktisch möglich, spätestens jedoch drei Monate nach dem Zeitpunkt der Änderung, entweder eine geänderte und aktualisierte Neufassung der lückenlosen Stammdatendokumentation oder geeignete Änderungsseiten dazu ausstellen. 4.3 Bei Änderungen der in Absatz 4.1 genannten Eintragungen während des Verfahrens der Ausstellung einer geänderten und aktualisierten Neufassung der lückenlosen Stammdatendokumentation muss die Verwaltung entweder das Unternehmen im Sinne der Begriffsbestimmung in Regel IX/1 oder den Kapitän des Schiffes dazu ermächtigen und gleichzeitig von ihm verlangen, die lückenlose Stammdatendokumentation so abzuändern, dass die Änderungen ersichtlich sind. In solchen Fällen hat das Unternehmen nach der Abänderung der lückenlosen Stammdatendokumentation die Verwaltung unverzüglich entsprechend zu unterrichten. 5.1 Die lückenlose Stammdatendokumentation muss in englischer, französischer oder spanischer Sprache abgefasst sein. Zusätzlich kann eine Übersetzung der lückenlosen Stammdatendokumentation in die Amtssprache(n) der Verwaltung vorgelegt werden. 5.2 Die lückenlose Stammdatendokumentation ist nach dem von der Organisation ausgearbeiteten Muster zu gestalten und entsprechend den von der Organisation aufgestellten Richtlinien zu führen. Frühere Einträge in der Stammdatendokumentation dürfen weder verändert oder gelöscht noch in irgendeiner Art und Weise entfernt oder unleserlich gemacht werden. 6 Wechselt ein Schiff unter die Flagge eines anderen Staates, wird ein Schiff an einen anderen Eigentümer veräußert (oder von einem anderen Bareboat-Charterer übernommen) oder übernimmt ein anderes Unternehmen die Verantwortung für den Betrieb des Schiffes, so ist die lückenlose Stammdatendokumentation an Bord zu belassen. 7 Soll ein Schiff unter die Flagge eines anderen Staates wechseln, so muss das Unternehmen die Verwaltung über den Namen des Staates unterrichten, unter dessen Flagge das Schiff wechseln wird, damit die Verwaltung in die Lage versetzt wird, diesem Staat eine Abschrift der lückenlosen Stammdatendokumentation für den Zeitraum zu übermitteln, während dessen sich das Schiff unter ihrer Hoheitsgewalt befand. 8 Wechselt ein Schiff unter die Flagge eines anderen Staates, dessen Regierung eine Vertragsregierung ist, so muss die Vertragsregierung des Staates, dessen Flagge das Schiff bisher geführt hat, so bald wie möglich nach dem Flaggenwechsel der Verwaltung eine Abschrift der einschlägigen lückenlosen Stammdatendokumentation für den Zeitraum, während dessen sich das Schiff unter der Hoheitsgewalt 5.1 The Continuous Synopsis Record shall be in English, French or Spanish language. Additionally, a translation of the Continuous Synopsis Record into the official language or languages of the Administration may be provided. 5.2 The Continuous Synopsis Record shall be in the format developed by the Organization and shall be maintained in accordance with guidelines developed by the Organization. Any previous entries in the Continuous Synopsis Record shall not be modified, deleted or, in any way, erased or defaced. 6 Whenever a ship is transferred to the flag of another State or the ship is sold to another owner (or is taken over by another bareboat charterer) or another Company assumes the responsibility for the operation of the ship, the Continuous Synopsis Record shall be left on board. 5.1 La fiche synoptique continue doit être établie en langue anglaise, espagnole ou française. En outre une traduction dans la ou les langues officielles de l'Administration peut être fournie. 5.2 La présentation de la fiche synoptique continue doit être conforme au modèle mis au point par l'Organisation, et être tenue à jour conformément aux directives élaborées par l'Organisation. Aucun renseignement figurant précédemment sur la fiche synoptique continue ne doit être modifié, supprimé, effacé ou altéré de quelque manière que ce soit. 6 Lorsqu'un navire est transféré sous le pavillon d'un autre État ou lorsque le navire est vendu à un autre propriétaire (ou est repris par un autre affréteur coque nue) ou si une autre compagnie assume la responsabilité de l'exploitation du navire, la fiche synoptique continue doit rester à bord. 7 Lorsqu'un navire doit être transféré sous le pavillon d'un autre État, la compagnie doit informer l'Administration du nom de l'État sous le pavillon duquel le navire va être transféré afin que celle-ci puisse transmettre à cet État une copie de la fiche synoptique continue couvrant la période pendant laquelle le navire relevait de sa compétence. 7 When a ship is to be transferred to the flag of another State, the Company shall notify the Administration of the name of the State under whose flag the ship is to be transferred so as to enable the Administration to forward to that State a copy of the Continuous Synopsis Record covering the period during which the ship was under its jurisdiction. 8 When a ship is transferred to the flag of another State the Government of which is a Contracting Government, the Contracting Government of the State whose flag the ship was flying hitherto shall transmit to the Administration as soon as possible after the transfer takes place a copy of the relevant Continuous Synopsis Record covering the period during which the ship was under their jurisdiction together with any Conti- 8 Lorsqu'un navire est transféré sous le pavillon d'un autre État dont le gouvernement est un Gouvernement contractant, le Gouvernement contractant de l'État dont le navire battait le pavillon jusqu'alors doit transmettre à l'Administration, dans les plus brefs délais après le transfert, une copie de la fiche synoptique continue pertinente couvrant la période pendant laquelle le navire relevait de sa compétence ainsi 2028 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 que toute fiche synoptique continue précédemment délivrée au navire par d'autres États. 9 Lorsqu'un navire est transféré sous le pavillon d'un autre État, l'Administration doit joindre les fiches synoptiques continues précédentes à la fiche synoptique continue qu'elle délivrera au navire afin que l'on dispose du dossier continu des antécédents du navire comme prévu par la présente règle. ihres Staates befand, sowie etwaige von anderen Staaten für das Schiff angelegte frühere lückenlose Stammdatendokumentationen übermitteln. 9 Wechselt ein Schiff unter die Flagge eines anderen Staates, so muss die Verwaltung die früheren lückenlosen Stammdatendokumentationen an diejenige lückenlose Stammdatendokumentation anheften, die sie selbst für das Schiff anlegen wird, um so die durch diese Regel beabsichtigte fortlaufende Dokumentation über die bisherige Entwicklung des Schiffes zu ermöglichen. 10 Die lückenlose Stammdatendokumentation ist an Bord des Schiffes mitzuführen und zu jeder Zeit für Überprüfungen verfügbar zu halten." 7 Nach dem neu nummerierten Kapitel XI-1 wird folgendes neues Kapitel XI-2 angefügt: nuous Synopsis Records previously issued to the ship by other States. 9 When a ship is transferred to the flag of another State, the Administration shall append the previous Continuous Synopsis Records to the Continuous Synopsis Record the Administration will issue to the ship so as to provide the continuous history record intended by this regulation. 10 The Continuous Synopsis Record shall be kept on board the ship and shall be available for inspection at all times." 7 The following new chapter XI-2 is inserted after the renumbered chapter XI-1: 10 La fiche synoptique continue doit être conservée à bord du navire et doit être disponible aux fins d'inspection à tout moment.» 7 Insérer, après le chapitre renuméroté XI-1, le nouveau chapitre XI-2 ci-après: "Chapter XI-2 Special Measures to enhance Maritime Security «Chapitre XI-2 Mesures spéciales pour renforcer la sûreté maritime ,,Kapitel XI-2 Besondere Maßnahmen zur Erhöhung der Gefahrenabwehr in der Schifffahrt Regel 1 Begriffsbestimmungen 1 Im Sinne dieses Kapitels haben, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist, die nachstehenden Ausdrücke folgende Bedeutung: Ausdruck ,,Massengut.1 Der s c h i f f " bezeichnet ein Massengutschiff im Sinne der Begriffsbestimmung in Regel IX/1.6. .2 Der Ausdruck ,, C h e m i k a l i e n t a n k s c h i f f " bezeichnet ein Chemikalientankschiff im Sinne der Begriffsbestimmung in Regel VII/8.2. .3 Der Ausdruck ,, G a s t a n k s c h i f f " bezeichnet ein Gastankschiff im Sinne der Begriffsbestimmung in Regel VII/11.2. .4 Der Ausdruck ,, H o c h g e s c h w i n digkeitsfahrzeug" bezeichnet ein Fahrzeug im Sinne der Begriffsbestimmung in Regel X/1.2. .5 Der Ausdruck ,, b e w e g l i c h e O f f s h o r e - B o h r e i n h e i t " bezeichnet eine bewegliche Offshore-Bohreinheit mit mechanischem Antrieb im Sinne der Begriffsbestimmung in Regel IX/1, die sich nicht an ihrem Einsatzort befindet. .6 Der Ausdruck ,, Ö l t a n k s c h i f f " bezeichnet ein Öltankschiff im Sinne der Begriffsbestimmung in Regel II-1/2.12. .7 Der Ausdruck ,, U n t e r n e h m e n " bezeichnet ein Unternehmen im Sinne der Begriffsbestimmung in Regel IX/1. .8 Der Ausdruck ,, Z u s a m m e n w i r k e n v o n S c h i f f u n d H a f e n " bezeichnet die Wechselwirkungen, die Regulation 1 Definitions 1 For the purpose of this chapter, unless expressly provided otherwise: Règle 1 Définitions 1 Aux fins du présent chapitre, sauf disposition expresse contraire: .1 B u l k c a r r i e r means a bulk carrier as defined in regulation IX/1.6. .1 Vraquier désigne un vraquier tel que défini à la règle IX/1.6. .2 C h e m i c a l t a n k e r means a chemical tanker as defined in regulation VII/8.2. .3 G a s c a r r i e r means a gas carrier as defined in regulation VII/11.2. .2 Navire-citerne pour produits chimiques désigne un navire-citerne pour produits chimiques tel que défini à la règle VII/8.2. .3 Transporteur de gaz désigne un transporteur de gaz tel que défini à la règle VII/11.2. .4 Engin à grande vitesse désigne un engin tel que défini à la règle X/1.2. .4 H i g h - s p e e d c r a f t means a craft as defined in regulation X/1.2. .5 M o b i l e o f f s h o r e d r i l l i n g u n i t means a mechanically propelled mobile offshore drilling unit, as defined in regulation IX/1, not on location. .5 Unité mobile de forage au large désigne une unité mobile de forage au large propulsée par des moyens mécaniques, telle que définie à la règle IX/1, qui n'est pas en station. .6 O i l t a n k e r means an oil tanker as defined in regulation II-1/2.12. .6 Pétrolier désigne un pétrolier tel que défini à la règle II-1/2.12. .7 C o m p a n y means a Company as defined in regulation IX/1. .8 S h i p / p o r t i n t e r f a c e means the interactions that occur when a ship is directly and immediately affected by .7 Compagnie désigne une compagnie telle que définie à la règle IX/1. .8 Interface navire/port désigne les interactions qui se produisent lorsqu'un navire est directement et immédiate- Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 actions involving the movement of persons, goods or the provisions of port services to or from the ship. ment affecté par des activités entraînant le mouvement de personnes, de marchandises, ou la fourniture de services portuaires vers le navire ou à partir du navire. 2029 auftreten, wenn ein Schiff direkt und unmittelbar von Tätigkeiten betroffen ist, die im Zusammenhang mit der Beförderung von Personen oder Gütern oder mit dem Erbringen von Hafendienstleistungen vom oder zum Schiff stehen. .9 Der Ausdruck ,, H a f e n a n l a g e " bezeichnet eine von der Vertragsregierung oder von der zuständigen Behörde bestimmte Örtlichkeit, in der das Zusammenwirken von Schiff und Hafen stattfindet. Dieser Ausdruck schließt je nach Fall Reeden, Warteplätze und seewärtige Hafenzufahrten ein. .10 Der Ausdruck ,, T ä t i g k e i t v o n S c h i f f z u S c h i f f " bezeichnet alle nicht in Verbindung mit einer Hafenanlage stehenden Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Beförderung von Gütern oder Personen von einem Schiff zum anderen. .11 Der Ausdruck ,,zuständige B e h ö r d e " bezeichnet die Stelle(n) oder Verwaltung(en) innerhalb der Vertragsregierung, die aus der Perspektive der Hafenanlage für die Sicherstellung der Durchführung der Bestimmungen dieses Kapitels über die Gefahrenabwehr in Hafenanlagen und das Zusammenwirken von Schiff und Hafen zuständig ist/sind. .12 Der Ausdruck ,, I n t e r n a t i o n a l e r Code für die Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Hafenanlagen (ISPS-Code)" bezeichnet den Internationalen Code für die Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Hafenanlagen, der aus dem Teil A (der verbindlichen Charakter hat) und dem Teil B (der empfehlenden Charakter hat) besteht, in der am 12. Dezember 2002 durch Entschließung 2 der Konferenz der Vertragsregierungen des Internationalen Übereinkommens von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See beschlossenen und gegebenenfalls von der Organisation geänderten Fassung, sofern .1 Änderungen des Teils A des Codes nach Maßgabe des Artikels VIII dieses Übereinkommens betreffend die Verfahren zur Änderung der Anlage mit Ausnahme ihres Kapitels I beschlossen und in Kraft gesetzt worden und wirksam geworden sind und .2 Änderungen des Teils B des Codes vom Schiffssicherheitsausschuss nach Maßgabe seiner beschlossen Geschäftsordnung worden sind. .13 Der Ausdruck ,, s i c h e r h e i t s r e l e v a n t e s E r e i g n i s " bezeichnet alle verdächtigen Vorgänge oder Umstände, durch welche die Sicherheit eines Schiffes, einschließlich beweglicher .9 P o r t f a c i l i t y is a location, as determined by the Contracting Government or by the Designated Authority, where the ship/port interface takes place. This includes areas such as anchorages, waiting berths and approaches from seaward, as appropriate. .10 S h i p - t o - s h i p a c t i v i t y means any activity not related to a port facility that involves the transfer of goods or persons from one ship to another. .9 Installation portuaire désigne un emplacement, tel que déterminé par le Gouvernement contractant ou par l'autorité désignée, où a lieu l'interface navire/port. Elle comprend les zones telles que les zones de mouillage, les postes d'attente et leurs abords à partir de la mer, selon le cas. .10 Activité de navire à navire désigne toute activité qui ne dépend pas d'une installation portuaire et qui fait intervenir le transfert de marchandises ou de personnes d'un navire à un autre. .11 D e s i g n a t e d A u t h o r i t y means the organization(s) or the administration(s) identified, within the Contracting Government, as responsible for ensuring the implementation of the provisions of this chapter pertaining to port facility security and ship/port interface, from the point of view of the port facility. .12 I n t e r n a t i o n a l S h i p a n d P o r t Facility Security (ISPS) C o d e means the International Code for the Security of Ships and of Port Facilities consisting of part A (the provisions of which shall be treated as mandatory) and part B (the provisions of which shall be treated as recommendatory), as adopted, on 12 December 2002, by resolution 2 of the Conference of Contracting Governments to the International Convention for the Safety of Life at Sea, 1974 as may be amended by the Organization, provided that: .11 Autorité désignée désigne l'organisme (ou les organismes) ou l'administration (ou les administrations) chargé(s) au sein du Gouvernement contractant, de la mise en oeuvre des dispositions du présent chapitre concernant la sûreté des installations portuaires et l'interface navire/port, du point de vue de l'installation portuaire. .12 Code international pour la sûreté des navires et des installations portuaires (Code ISPS) désigne le Code international pour la sûreté des navires et des installations portuaires, qui consiste en une partie A (dont les dispositions sont obligatoires) et une partie B (dont les dispositions sont des recommandations), tel qu'adopté le 12 décembre 2002 par la résolution 2 de la Conférence des Gouvernements contractants à la Convention internationale de 1974 pour la sauvegarde de la vie humaine en mer, et tel qu'il pourra être modifié par l'Organisation, sous réserve que: .1 amendments to part A of the Code are adopted, brought into force and take effect in accordance with article VIII of the present Convention concerning the amendment procedures applicable to the Annex other than chapter I; and .2 amendments to part B of the Code are adopted by the Maritime Safety Committee in accordance with its Rules of Procedure. .13 S e c u r i t y i n c i d e n t means any suspicious act or circumstance threatening the security of a ship, including a mobile offshore drilling unit and a high-speed craft, or of a port .1 les amendements à la partie A du Code soient adoptés, soient mis en vigueur et prennent effet conformément à l'article VIII de la présente Convention concernant les procédures d'amendement applicables à l'Annexe à l'exception du chapitre I; et .2 les amendements à la partie B du Code soient adoptés par le Comité de la sécurité maritime conformément à son règlement intérieur. .13 Incident de sûreté désigne tout acte suspect ou toute circonstance suspecte qui menace la sûreté d'un navire, y compris une unité mobile de forage au large et un engin à grande 2030 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 vitesse, ou d'une installation portuaire ou d'une interface navire/port ou d'une activité de navire à navire. Offshore-Bohreinheiten und Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge, einer Hafenanlage, des Zusammenwirkens von Schiff und Hafen oder einer Tätigkeit von Schiff zu Schiff bedroht wird. .14 Der Ausdruck ,, G e f a h r e n s t u f e " bezeichnet den Grad des Risikos, dass ein sicherheitsrelevantes Ereignis eintritt oder dass ein Versuch in diese Richtung unternommen wird. .15 Der Ausdruck ,, S i c h e r h e i t s e r k l ä r u n g " bezeichnet eine Vereinbarung zwischen einem Schiff einerseits und einer Hafenanlage oder einem anderen Schiff andererseits, mit der beziehungsweise mit dem ein Zusammenwirken stattfindet; in der Vereinbarung ist dargelegt, welche Maßnahmen zur Gefahrenabwehr jede Partei umsetzen wird. .16 Der Ausdruck ,, a n e r k a n n t e S t e l l e z u r G e f a h r e n a b w e h r " bezeichnet eine Stelle mit einschlägigem Fachwissen in Sicherheitsangelegenheiten und einschlägigen Kenntnissen über betriebliche Vorgänge auf Schiffen und in Häfen, die ermächtigt ist, eine nach diesem Kapitel oder nach Teil A des ISPS-Codes vorgeschriebene Bewertung, Überprüfung, Genehmigung oder Zeugniserteilung durchzuführen. 2 Der Ausdruck ,, S c h i f f " schließt bei Verwendung in den Regeln 3 bis 13 bewegliche Offshore-Bohreinheiten und Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge ein. 3 Der Ausdruck ,,alle Schiffe" bezeichnet bei Verwendung in diesem Kapitel jedes Schiff, auf das dieses Kapitel Anwendung findet. Ausdruck ,,Vertragsregie4 Der r u n g " schließt bei Verwendung in den Regeln 3, 4, 7 und 10 bis 13 eine Bezugnahme auf die ,,zuständige Behörde" ein. Regel 2 Anwendung 1 Dieses Kapitel findet Anwendung auf .1 die folgenden Arten von Schiffen, die in der Auslandfahrt eingesetzt sind: .1.1 Fahrgastschiffe unter Einschluss von Hochgeschwindigkeitsfahrzeugen; .1.2 Frachtschiffe mit einer Bruttoraumzahl von 500 und darüber, einschließlich Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge, und .1.3 bewegliche Offshore-Bohreinheiten; .2 Hafenanlagen, in denen die genannten auf Auslandfahrten eingesetzten Schiffe abgefertigt werden. 2 Unbeschadet des Absatzes 1.2 entscheiden die Vertragsregierungen über den Umfang der Anwendung dieses Kapitels und der einschlägigen Abschnitte des Teils A des ISPS-Codes auf diejenigen Hafen- facility or of any ship/port interface or any ship-to-ship activity. .14 S e c u r i t y l e v e l means the qualification of the degree of risk that a security incident will be attempted or will occur. .15 D e c l a r a t i o n o f s e c u r i t y means an agreement reached between a ship and either a port facility or another ship with which it interfaces, specifying the security measures each will implement. .14 Niveau de sûreté désigne la qualification du degré du risque qu'un incident ou une tentative d'incident de sûreté se produise. .15 Déclaration de sûreté désigne un accord conclu entre un navire et soit une installation portuaire soit un autre navire avec laquelle ou lequel une interface se produit et spécifiant les mesures de sûreté que chacun appliquera. .16 R e c o g n i z e d s e c u r i t y o r g a n i z a t i o n means an organization with appropriate expertise in security matters and with appropriate knowledge of ship and port operations authorized to carry out an assessment, or a verification, or an approval or a certification activity, required by this chapter or by part A of the ISPS Code. .16 Organisme de sûreté reconnu désigne un organisme ayant des compétences appropriées en matière de sûreté et une connaissance suffisante des opérations des navires et des ports, qui est habilité à mener une activité d'évaluation ou de vérification ou d'approbation ou de certification, prescrite aux termes du présent chapitre ou de la partie A du Code ISPS. 2 The term "ship", when used in regulations 3 to 13, includes mobile offshore drilling units and high-speed craft. 3 The term "all ships", when used in this chapter, means any ship to which this chapter applies. 4 The term "Contracting Government", when used in regulations 3, 4, 7 and 10 to 13 includes a reference to the Designated Authority. Regulation 2 Application 1 This chapter applies to: .1 the following types of ships engaged on international voyages: .1.1 passenger ships, including highspeed passenger craft; .1.2 cargo ships, including high-speed craft, of 500 gross tonnage and upwards; and .1.3 mobile offshore drilling units; and .2 port facilities serving such ships engaged on international voyages. 2 Notwithstanding the provisions of paragraph 1.2, Contracting Governments shall decide the extent of application of this chapter and of the relevant sections of part A of the ISPS Code to those port facilities 2 Lorsqu'il est utilisé dans les règles 3 à 13, le terme navire comprend les unités mobiles de forage au large et les engins à grande vitesse. 3 Lorsqu'elle est utilisée dans le présent chapitre, l'expression «tous les navires» désigne tout navire auquel s'applique le présent chapitre. 4 Lorsqu'elle est utilisée dans les règles 3, 4, 7, 10, 11, 12 et 13, l'expression «Gouvernement contractant» vise également l'«autorité désignée». Règle 2 Application 1 Le présent chapitre s'applique: .1 aux types de navires suivants qui effectuent des voyages internationaux: .1.1 navires à passagers, y compris les engins à grande vitesse à passagers; .1.2 navires de charge, y compris les engins à grande vitesse à cargaisons, d'une jauge brute égale ou supérieure à 500; et .1.3 unités mobiles de forage au large; et .2 aux installations portuaires fournissant des services à de tels navires qui effectuent des voyages internationaux. 2 Nonobstant les dispositions du paragraphe 1.2, les Gouvernements contractants doivent décider de la portée de l'application du présent chapitre et des sections pertinentes de la partie A du Code ISPS Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 within their territory which, although used primarily by ships not engaged on international voyages, are required, occasionally, to serve ships arriving or departing on an international voyage. aux installations portuaires situées sur leur territoire qui, bien qu'elles soient utilisées principalement par des navires qui n'effectuent pas de voyages internationaux, doivent parfois desservir des navires arrivant d'un voyage international ou partant pour un tel voyage. 2.1 Les Gouvernements contractants doivent fonder les décisions qu'ils prennent en vertu du paragraphe 2 sur une évaluation de la sûreté des installations portuaires effectuée conformément aux dispositions de la partie A du Code ISPS. 2.2 Aucune décision prise par un Gouvernement contractant en vertu du paragraphe 2 ne doit compromettre le niveau de sûreté à atteindre en vertu du présent chapitre ou de la partie A du Code ISPS. 3 Le présent chapitre ne s'applique pas aux navires de guerre ou navires de guerre auxiliaires, ni aux autres navires appartenant à un Gouvernement contractant ou exploités par lui et affectés exclusivement à un service public non commercial. 4 Aucune disposition du présent chapitre ne porte atteinte aux droits ou obligations qu'ont les États en vertu du droit international. Règle 3 Obligations des Gouvernements contractants en matière de sûreté 1 Les Administrations doivent établir des niveaux de sûreté et veiller à ce que les renseignements concernant ces niveaux soient fournis aux navires autorisés à battre leur pavillon. Lorsque des changements sont introduits, les renseignements concernant les niveaux de sûreté doivent être mis à jour lorsque les circonstances l'exigent. 2 Les Gouvernements contractants doivent établir des niveaux de sûreté et veiller à ce que les renseignements concernant ces niveaux soient fournis aux installations portuaires situées sur leur territoire ainsi qu'aux navires avant leur arrivée ou pendant leur séjour dans un port situé sur leur territoire. Lorsque des changements sont introduits, les renseignements concernant les niveaux de sûreté doivent être mis à jour lorsque les circonstances l'exigent. 2031 anlagen in ihrem Hoheitsgebiet, die trotz hauptsächlicher Verwendung durch Schiffe, die nicht in der Auslandfahrt eingesetzt sind, gelegentlich Schiffe abfertigen müssen, die von einer Auslandfahrt einlaufen oder zu einer Auslandfahrt auslaufen. 2.1 Die Vertragsregierungen müssen ihre Entscheidungen nach Absatz 2 auf der Grundlage einer nach Maßgabe des Teils A des ISPS-Codes durchgeführten Risikobewertung für die Hafenanlage treffen. 2.2 Durch eine Entscheidung, die eine Vertragsregierung nach Absatz 2 trifft, darf das Niveau der Sicherheit nicht beeinträchtigt werden, das durch dieses Kapitel oder durch Teil A des ISPS-Codes erreicht werden soll. 3 Dieses Kapitel findet keine Anwendung auf Kriegsschiffe, Flottenhilfsschiffe oder sonstige einer Vertragsregierung gehörende oder von ihr betriebene Schiffe, die im Staatsdienst ausschließlich für andere als Handelszwecke genutzt werden. 4 Dieses Kapitel berührt nicht die Rechte oder Pflichten von Staaten nach dem Völkerrecht. 2.1 Contracting Governments shall base their decisions, under paragraph 2, on a port facility security assessment carried out in accordance with the provisions of part A of the ISPS Code. 2.2 Any decision which a Contracting Government makes, under paragraph 2, shall not compromise the level of security intended to be achieved by this chapter or by part A of the ISPS Code. 3 This chapter does not apply to warships, naval auxiliaries or other ships owned or operated by a Contracting Government and used only on Government non-commercial service. 4 Nothing in this chapter shall prejudice the rights or obligations of States under international law. Regulation 3 Obligations of Contracting Governments with respect to security 1 Administrations shall set security levels and ensure the provision of security-level information to ships entitled to fly their flag. When changes in security-level occur, security level information shall be updated as the circumstance dictates. Regel 3 Verpflichtungen der Vertragsregierungen im Hinblick auf die Gefahrenabwehr 1 Die Verwaltungen legen Gefahrenstufen fest und stellen sicher, dass Schiffen, die ihre Flagge zu führen berechtigt sind, Angaben über die Gefahrenstufen zur Verfügung gestellt werden. Treten bei den Gefahrenstufen Änderungen ein, so sind die Angaben über die Gefahrenstufen so zu aktualisieren, wie die Umstände dies erfordern. 2 Die Vertragsregierungen legen Gefahrenstufen fest und stellen sicher, dass Hafenanlagen in ihrem Hoheitsgebiet sowie Schiffen vor deren Einlaufen in einen Hafen oder während ihres Aufenthalts in einem Hafen in ihrem Hoheitsgebiet Angaben über die Gefahrenstufen zur Verfügung gestellt werden. Treten bei den Gefahrenstufen Änderungen ein, so sind die Angaben über die Gefahrenstufen so zu aktualisieren, wie die Umstände dies erfordern. Regel 4 Vorschriften für Unternehmen und Schiffe 1 Unternehmen haben die einschlägigen Vorschriften dieses Kapitels und des Teils A des ISPS-Codes unter Berücksichtigung der Hinweise in Teil B des ISPS-Codes einzuhalten. 2 Schiffe haben die einschlägigen Vorschriften dieses Kapitels und des Teils A des ISPS-Codes unter Berücksichtigung der Hinweise in Teil B des ISPS-Codes einzuhalten; dies wird nach den Bestimmun- 2 Contracting Governments shall set security levels and ensure the provision of security-level information to port facilities within their territory, and to ships prior to entering a port or whilst in a port within their territory. When changes in security level occur, security-level information shall be updated as the circumstance dictates. Regulation 4 Requirements for Companies and ships 1 Companies shall comply with the relevant requirements of this chapter and of part A of the ISPS Code, taking into account the guidance given in part B of the ISPS Code. 2 Ships shall comply with the relevant requirements of this chapter and of part A of the ISPS Code, taking into account the guidance given in part B of the ISPS Code, and such compliance shall be verified and Règle 4 Prescriptions applicables aux compagnies et aux navires 1 Les compagnies doivent satisfaire aux prescriptions pertinentes du présent chapitre et de la partie A du Code ISPS, compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du Code ISPS. 2 Les navires doivent satisfaire aux prescriptions pertinentes du présent chapitre et de la partie A du Code ISPS, compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du Code ISPS, et ce respect doit 2032 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 être vérifié et certifié conformément aux dispositions de la partie A du Code ISPS. 3 Avant d'entrer ou lors de son séjour dans un port situé sur le territoire d'un Gouvernement contractant, un navire doit satisfaire aux prescriptions relatives au niveau de sûreté établi par ce Gouvernement contractant, si ce niveau est plus élevé que celui que l'Administration a établi pour ledit navire. 4 Les navires doivent prendre, sans retard indu, les mesures nécessaires face à tout rehaussement du niveau de sûreté. 5 Lorsqu'un navire ne satisfait pas aux prescriptions du présent chapitre ou de la partie A du Code ISPS, ou lorsqu'il ne peut satisfaire aux prescriptions correspondant au niveau de sûreté établi par l'Administration ou par un autre Gouvernement contractant et applicable à ce navire, ce dernier doit en informer l'autorité compétente appropriée avant de se livrer à une activité quelconque d'interface navire/port ou avant d'entrer dans le port, selon l'événement qui se produira le premier. gen des Teils A des ISPS-Codes überprüft und durch ein diesbezügliches Zeugnis bescheinigt. 3 Vor dem Einlaufen in einen Hafen oder während des Aufenthalts in einem Hafen im Hoheitsgebiet einer Vertragsregierung hat ein Schiff die Vorschriften für die von dieser festgelegte GefahVertragsregierung renstufe einzuhalten, sofern diese Gefahrenstufe höher ist als die von der Verwaltung für dieses Schiff festgelegte Gefahrenstufe. 4 Schiffe haben unverzüglich auf jede Erhöhung der Gefahrenstufe zu reagieren. 5 Hält ein Schiff die Vorschriften dieses Kapitels oder des Teils A des ISPS-Codes nicht ein oder kann es die Vorschriften der durch die Verwaltung oder durch eine andere Vertragsregierung festgelegten Gefahrenstufe, die auf dieses Schiff anzuwenden sind, nicht einhalten, so hat das Schiff die entsprechende zuständige Behörde hierüber zu unterrichten, bevor ein Zusammenwirken von Schiff und Hafen oder das Einlaufen in den Hafen erfolgt, je nachdem, welches Ereignis früher stattfindet. Regel 5 Besondere Verantwortung von Unternehmen Das Unternehmen muss sicherstellen, dass der Kapitän zu jeder Zeit an Bord über Angaben verfügt, mit deren Hilfe von einer Regierung ordnungsgemäß ermächtigte Bedienstete feststellen können, .1 wer dafür zuständig ist, dass Besatzungsmitglieder oder sonstige zu dem betreffenden Zeitpunkt an Bord angestellte oder beschäftigte Personen in irgendeine betriebliche Funktion eingesetzt werden; .2 wer für die Entscheidung über den Einsatz des Schiffes zuständig ist und .3 ­ in Fällen, in denen das Schiff nach Maßgabe eines Chartervertrags oder mehrerer Charterverträge eingesetzt ist ­ wer die Vertragspartner dieses Chartervertrags oder dieser Charterverträge sind. Regel 6 Alarmsystem zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff 1 Alle Schiffe müssen wie im Folgenden erläutert mit einem Alarmsystem zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff ausgerüstet sein: .1 am oder nach dem 1. Juli 2004 gebaute Schiffe; .2 vor dem 1. Juli 2004 gebaute Fahrgastschiffe, einschließlich Fahrgast-Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge, spätestens bei der ersten Besichtigung ihrer Funkanlage nach dem 1. Juli 2004; certified as provided for in part A of the ISPS Code. 3 Prior to entering a port or whilst in a port within the territory of a Contracting Government, a ship shall comply with the requirements for the security level set by that Contracting Government, if such security level is higher than the security level set by the Administration for that ship. 4 Ships shall respond without undue delay to any change to a higher security level. 5 Where a ship is not in compliance with the requirements of this chapter or of part A of the ISPS Code, or cannot comply with the requirements of the security level set by the Administration or by another Contracting Government and applicable to that ship, then the ship shall notify the appropriate competent authority prior to conducting any ship/port interface or prior to entry into port, whichever occurs earlier. Regulation 5 Specific responsibility of Companies The Company shall ensure that the master has available on board, at all times, information through which officers duly authorised by a Contracting Government can establish: .1 who is responsible for appointing the members of the crew or other persons currently employed or engaged on board the ship in any capacity on the business of that ship; .2 who is responsible for deciding the employment of the ship; and .3 in cases where the ship is employed under the terms of charter party(ies), who are the parties to such charter party(ies). Règle 5 Responsabilité spécifique des compagnies La compagnie doit veiller à ce que le capitaine ait à bord, à tout moment, des renseignements permettant aux fonctionnaires dûment autorisés par un Gouvernement contractant d'établir: .1 la personne qui est chargée de nommer les membres de l'équipage ou autres personnes actuellement employées ou engagées à bord du navire à quelque titre que ce soit pour les activités de ce navire; .2 la personne qui est chargée de décider de l'emploi du navire; et .3 dans les cas où le navire est employé en vertu d'une ou de chartes-parties, quelles sont les parties à cette ou ces chartes-parties. Regulation 6 Ship security alert system 1 All ships shall be provided with a ship security alert system, as follows: .1 ships constructed on or after 1 July 2004; .2 passenger ships, including high-speed passenger craft, constructed before 1 July 2004, not later than the first survey of the radio installation after 1 July 2004; Règle 6 Système d'alerte de sûreté du navire 1 Tous les navires doivent être pourvus d'un système d'alerte de sûreté du navire, comme suit: .1 navires construits le 1er juillet 2004 ou après cette date; .2 navires à passagers, y compris les engins à grande vitesse à passagers, construits avant le 1er juillet 2004, au plus tard à la date de la première visite de l'installation radioélectrique qui a lieu après le 1er juillet 2004; Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 .3 oil tankers, chemical tankers, gas carriers, bulk carriers and cargo highspeed craft, of 500 gross tonnage and upwards constructed before 1 July 2004, not later than the first survey of the radio installation after 1 July 2004; and .3 pétroliers, navires-citernes pour produits chimiques, transporteurs de gaz, vraquiers et engins à grande vitesse à cargaison d'une jauge brute égale ou supérieure à 500 construits avant le 1er juillet 2004, au plus tard à la date de la première visite de l'installation radioélectrique qui a lieu après le 1er juillet 2004; et .4 autres navires de charge d'une jauge brute égale ou supérieure à 500 et unités mobiles de forage au large construites avant le 1er juillet 2004, au plus tard à la date de la première visite de l'installation radioélectrique qui a lieu après le 1er juillet 2006. 2 Lorsqu' il est activé, le système d'alerte de sûreté du navire: .1 doit déclencher et transmettre à une autorité compétente désignée par l'Administration, qui en l'occurrence peut inclure la compagnie, une alerte de sûreté navire-terre identifiant le navire et sa position et signalant que la sûreté du navire est menacée ou qu'elle a été compromise; .2 ne doit pas envoyer l'alerte de sûreté à d'autres navires; .3 ne doit pas donner l'alarme à bord du navire; et .4 doit continuer l'alerte de sûreté jusqu'à ce qu'elle soit désactivée et/ou réenclenchée. 3 Le système d'alerte de sûreté du navire doit: .1 pouvoir être activé depuis la passerelle de navigation et depuis un autre endroit au moins; et .2 satisfaire à des normes de fonctionnement qui ne soient pas inférieures à celles qui ont été adoptées par l'Organisation. 4 Les commandes du système d'alerte de sûreté du navire doivent être conçues de manière à empêcher le déclenchement par inadvertance de l'alerte de sûreté du navire. 5 Il peut être satisfait aux prescriptions relatives au système d'alerte de sûreté du navire en utilisant l'installation radioélectrique installée aux fins du respect des prescriptions du chapitre IV, sous réserve que toutes les prescriptions de la présente règle soient observées. 6 Lorsqu'une Administration reçoit notification d'une alerte de sûreté du navire, elle doit immédiatement en informer l'État (les États) à proximité duquel (desquels) le navire est actuellement exploité. 2033 .3 vor dem 1. Juli 2004 gebaute Öltankschiffe, Chemikalientankschiffe, Gastankschiffe, Massengutschiffe und Fracht-Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge mit einer Bruttoraumzahl von 500 und darüber, spätestens bei der ersten Besichtigung ihrer Funkanlage nach dem 1. Juli 2004 und .4 sonstige vor dem 1. Juli 2004 gebaute Frachtschiffe mit einer Bruttoraumzahl von 500 und darüber sowie bewegliche Offshore-Bohreinheiten, spätestens bei der ersten Besichtigung ihrer Funkanlage nach dem 1. Juli 2006. 2 Ist das Alarmsystem zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff aktiviert, so .1 muss es einen Alarm auslösen und eine Alarmmeldung an eine von der Verwaltung bezeichnete zuständige Stelle an Land (das kann ausnahmsweise auch das Unternehmen sein) übermitteln und dabei das Schiff benennen sowie seine Position und die Tatsache mitteilen, dass die Gefahrenabwehr auf dem Schiff bedroht ist; .2 darf es die Alarmmeldung an kein anderes Schiff senden; .3 darf es keinen Alarm an Bord des Schiffes selbst auslösen und .4 muss es den Alarm so lange aufrechterhalten, bis es deaktiviert und/oder neu eingestellt worden ist. 3 Das Alarmsystem zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff muss .1 von der Kommandobrücke und von mindestens einer weiteren Örtlichkeit aus aktiviert werden können und .2 Leistungsanforderungen genügen, die nicht niedriger als die von der Organisation beschlossenen sind. 4 Die Bedienungselemente zum Auslösen des Alarmsystems zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff müssen so konzipiert sein, dass ein unbeabsichtigtes Auslösen des Alarms verhindert wird. 5 Der Pflicht zur Ausrüstung mit einem Alarmsystem zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff kann durch Verwendung der zur Erfüllung der Vorschriften des Kapitels IV eingebauten Funkanlage Genüge getan werden, sofern alle Vorschriften dieser Regel eingehalten werden. 6 Geht bei einer Verwaltung eine Alarmmeldung zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff ein, so unterrichtet diese Verwaltung den Staat beziehungsweise die Staaten, in dessen beziehungsweise deren Nähe das Schiff zu dem betreffenden Zeitpunkt eingesetzt wird, unverzüglich. 7 Geht bei einer Vertragsregierung eine Alarmmeldung zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff von Bord eines Schiffes ein, das nicht ihre Flagge zu führen berechtigt ist, so unterrichtet diese Vertragsregierung die zuständige Verwaltung und gegebenenfalls .4 other cargo ships of 500 gross tonnage and upwards and mobile offshore drilling units constructed before 1 July 2004, not later than the first survey of the radio installation after 1 July 2006. 2 The ship security alert system, when activated, shall: .1 initiate and transmit a ship-to-shore security alert to a competent authority designated by the Administration, which in these circumstances may include the Company, identifying the ship, its location and indicating that the security of the ship is under threat or it has been compromised; .2 not send the ship security alert to any other ships; .3 not raise any alarm on board the ship; and .4 continue the ship security alert until deactivated and/or reset. 3 The ship security alert system shall: .1 be capable of being activated from the navigation bridge and in at least one other location; and .2 conform to performance standards not inferior to those adopted by the Organization. 4 The ship security alert system activation points shall be designed so as to prevent the inadvertent initiation of the ship security alert. 5 The requirement for a ship security alert system may be complied with by using the radio installation fitted for compliance with the requirements of chapter IV, provided all requirements of this regulation are complied with. 6 When an Administration receives notification of a ship security alert, that Administration shall immediately notify the State(s) in the vicinity of which the ship is presently operating. 7 When a Contracting Government receives notification of a ship security alert from a ship which is not entitled to fly its flag, that Contracting Government shall immediately notify the relevant Administration and, if appropriate, the State(s) in the vicini- 7 Lorsqu'un Gouvernement contractant reçoit notification d'une alerte de sûreté d'un navire qui n'est pas autorisé à battre son pavillon, il doit immédiatement en informer l'Administration intéressée et, selon le cas, l'État ou les États à proximité 2034 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 duquel ou desquels le navire est actuellement exploité. den Staat oder die Staaten, in dessen beziehungsweise deren Nähe das Schiff zu dem betreffenden Zeitpunkt eingesetzt ist, unverzüglich. Regel 7 Drohungen gegen Schiffe 1 Die Vertragsregierungen legen Gefahrenstufen fest und stellen sicher, dass Schiffen, die in ihrem Küstenmeer eingesetzt sind oder die ihre Absicht mitgeteilt haben, in ihr Küstenmeer einzulaufen, Angaben über die Gefahrenstufen zur Verfügung gestellt werden. 2 Die Vertragsregierungen benennen eine Kontaktstelle, über welche diese Schiffe um Rat oder Unterstützung ersuchen können und an die sie über etwaige Sicherheitsbedenken in Bezug auf andere Schiffe, Bewegungen oder den Nachrichtenverkehr berichten können. 3 Ist festgestellt worden, dass ein Angriff droht, so unterrichtet die betreffende Vertragsregierung die betroffenen Schiffe und deren Verwaltungen über .1 die momentan geltende Gefahrenstufe; .2 alle Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, die von den betroffenen Schiffen nach Maßgabe des Teils A des ISPS-Codes zum Schutz vor Angriffen getroffen werden sollen und .3 Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, die der Küstenstaat gegebenenfalls zu treffen beschlossen hat. Regel 8 Ermessen des Kapitäns in Angelegenheiten der nautischen Schiffssicherheit und der Gefahrenabwehr auf dem Schiff 1 Der Kapitän darf vom Unternehmen, vom Charterer oder von einer sonstigen Person nicht daran gehindert werden, eine Entscheidung zu treffen oder umzusetzen, die nach seinem fachmännischen Urteil zur Erhaltung der nautischen Schiffssicherheit und der Gefahrenabwehr auf dem Schiff erforderlich ist. Dazu gehören die Verweigerung der Anbordnahme von Personen (mit Ausnahme solcher Personen, die sich als von einer Vertragsregierung ordnungsgemäß ermächtigt ausweisen können) oder ihrer Habe und die Weigerung, Ladung einschließlich Container oder sonstiger geschlossener Transportbehälter an Bord zu nehmen. 2 Ergibt sich nach dem fachmännischen Urteil des Kapitäns während des Schiffsbetriebs ein Konflikt zwischen den für das Schiff geltenden Vorschriften über die nautische Schiffssicherheit und denen für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff, so muss der Kapitän den Vorschriften Wirksamkeit verleihen, die für die Aufrechterhaltung der nautischen Schiffssicherheit notwendig sind. In solchen Fällen kann der Kapitän einstweilige Maßnahmen zur Gefahrenabwehr treffen, worüber er die Verwaltung ty of which the ship is presently operating. Regulation 7 Threats to ships 1 Contracting Governments shall set security levels and ensure the provision of security-level information to ships operating in their territorial sea or having communicated an intention to enter their territorial sea. 2 Contracting Governments shall provide a point of contact through which such ships can request advice or assistance and to which such ships can report any security concerns about other ships, movements or communications. Règle 7 Menaces contre les navires 1 Les Gouvernements contractants doivent établir des niveaux de sûreté et veiller à ce que les renseignements sur les niveaux de sûreté soient communiqués aux navires exploités dans leur mer territoriale ou ayant fait part de leur intention d'entrer dans leur mer territoriale. 2 Les Gouvernements contractants doivent fournir un point de contact par l'intermédiaire duquel ces navires peuvent solliciter des conseils ou une assistance et auxquels ils peuvent signaler tout problème de sûreté que pourraient susciter d'autres navires, mouvements ou communications. 3 Lorsqu'un risque d'attaque a été déterminé, le Gouvernement contractant intéressé doit informer les navires concernés et leur administration: .1 du niveau de sûreté actuel; .2 de toutes mesures de sûreté qui devraient être mises en place par les navires concernés pour se protéger contre l'attaque, conformément aux dispositions de la partie A du Code ISPS; et .3 des mesures de sûreté que l'État côtier a décidé de mettre en place, lorsqu'il y a lieu. Règle 8 Pouvoir discrétionnaire du capitaine en matière de sécurité et de sûreté du navire 1 Le capitaine ne doit pas être soumis, de la part de la compagnie, de l'affréteur ou de toute autre personne à des pressions qui l'empêchent de prendre ou d'exécuter des décisions qui, selon son jugement professionnel, sont nécessaires pour maintenir la sécurité et la sûreté du navire. Ces décisions comprennent le refus d'embarquer des personnes (sauf celles qui sont identifiées comme étant dûment autorisées par un Gouvernement contractant) ou leurs effets et le refus de charger des cargaisons, y compris des conteneurs ou autres engins de transport fermés. 3 Where a risk of attack has been identified, the Contracting Government concerned shall advise the ships concerned and their Administrations of: .1 the current security level; .2 any security measures that should be put in place by the ships concerned to protect themselves from attack, in accordance with the provisions of part A of the ISPS Code; and .3 security measures that the coastal State has decided to put in place, as appropriate. Regulation 8 Master's discretion for ship safety and security 1 The master shall not be constrained by the Company, the charterer or any other person from taking or executing any decision which, in the professional judgement of the master, is necessary to maintain the safety and security of the ship. This includes denial of access to persons (except those identified as duly authorized by a Contracting Government) or their effects and refusal to load cargo, including containers or other closed cargo transport units. 2 If, in the professional judgement of the master, a conflict between any safety and security requirements applicable to the ship arises during its operations, the master shall give effect to those requirements necessary to maintain the safety of the ship. In such cases, the master may implement temporary security measures and shall forthwith inform the Administration and, if appropriate, the Contracting Government in whose port the ship is operating or intends to enter. Any such tem- 2 Si, selon le jugement professionnel du capitaine, un conflit entre des prescriptions applicables au navire en matière de sécurité et de sûreté surgit au cours de son exploitation, le capitaine doit donner effet aux prescriptions nécessaires pour préserver la sécurité du navire. Dans de pareils cas, le capitaine peut appliquer des mesures de sûreté temporaires et il doit en informer immédiatement l'Administration et, si cela est approprié, le Gouvernement contractant dans le port duquel le navire est Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 porary security measures under this regulation shall, to the highest possible degree, be commensurate with the prevailing security level. When such cases are identified, the Administration shall ensure that such conflicts are resolved and that the possibility of recurrence is minimised. exploité ou a l'intention d'entrer. De telles mesures de sûreté temporaires prises en vertu de la présente règle doivent, dans toute la mesure du possible, correspondre au niveau de sûreté en vigueur. Lorsque de tels cas sont identifiés, l'Administration doit veiller à ce que pareils conflits soient résolus et que la possibilité qu'ils se reproduisent soit réduite au minimum. 2035 und gegebenenfalls die Vertragsregierung, in deren Hafen das Schiff eingesetzt ist oder einzulaufen beabsichtigt, unverzüglich zu unterrichten hat. Alle diese einstweiligen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr aufgrund dieser Regel müssen im höchstmöglichen Maße in einem angemessenen Verhältnis zu der geltenden Gefahrenstufe stehen. Wird ein solcher Fall festgestellt, so hat die Verwaltung sicherzustellen, dass der Konflikt gelöst und die Möglichkeit einer Wiederholung weitest möglich verringert wird. Regel 9 Kontrollmaßnahmen und Maßnahmen zur Einhaltung der Vorschriften 1 Kontrolle von Schiffen in Häfen 1.1 Für die Zwecke dieses Kapitels unterliegt jedes Schiff, auf das dieses Kapitel Anwendung findet und das sich in einem Hafen einer anderen Vertragsregierung aufhält, der Kontrolle durch ordnungsgemäß ermächtigte Bedienstete dieser Regierung; diese können dieselben Bediensteten sein, welche die in Regel I/19 vorgesehenen Aufgaben erfüllen. Eine solche Kontrolle ist darauf beschränkt, dass überprüft wird, ob ein nach Maßgabe des Teils A des ISPSCodes ausgestelltes und noch gültiges internationales Zeugnis über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes oder ein vorläufiges internationales Zeugnis über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes mitgeführt wird; diese Zeugnisse sind, wenn sie gültig sind, anzuerkennen, sofern nicht ein triftiger Grund für die Annahme besteht, dass das Schiff nicht den Vorschriften dieses Kapitels oder des Teils A des ISPS-Codes entspricht. 1.2 Liegt solch ein triftiger Grund vor oder wird auf Verlangen kein gültiges Zeugnis vorgelegt, so verhängen die von der Vertragsregierung ordnungsgemäß ermächtigten Bediensteten in Bezug auf dieses Schiff eine oder mehrere der in Absatz 1.3 vorgesehenen Kontrollmaßnahmen. Alle verhängten Maßnahmen müssen verhältnismäßig sein, wobei die in Teil B des ISPSCodes gegebenen Hinweise zu berücksichtigen sind. 1.3 Diese Kontrollmaßnahmen bestehen in der Überprüfung des Schiffes, dem Aufoder Festhalten des Schiffes, Beschränkungen des Schiffsbetriebs, insbesondere der Bewegungsfreiheit innerhalb des Hafens, oder der Ausweisung des Schiffes aus dem Hafen. Zusätzlich zu diesen Kontrollmaßnahmen oder an ihrer Stelle können auch andere, minderschwere verwaltungs- oder ordnungsrechtliche Maßnahmen ergriffen werden. 2 Schiffe, die in einen Hafen einer anderen Vertragsregierung einzulaufen beabsichtigen 2.1 Für die Zwecke dieses Kapitels kann eine Vertragsregierung vorschreiben, dass für ein Schiff, das in einen ihrer Häfen einzulaufen beabsichtigt, an ordnungsgemäß Regulation 9 Control and compliance measures Règle 9 Mesures liées au contrôle et au respect des dispositions 1 Contrôle des navires au port 1.1 Aux fins du présent chapitre, tout navire auquel le présent chapitre s'applique est soumis à un contrôle, lorsqu'il se trouve dans un port d'un autre Gouvernement contractant, par des fonctionnaires dûment autorisés par ce gouvernement, lesquels peuvent être les mêmes fonctionnaires que ceux qui sont chargés d'exécuter les fonctions décrites à la règle I/19. Un tel contrôle doit se limiter à vérifier la présence à bord d'un certificat international de sûreté du navire ou d'un certificat international provisoire de sûreté du navire en cours de validité, délivré en vertu des dispositions du Code ISPS (le Certificat), lequel, s'il est valable, doit être accepté sauf s'il existe des raisons sérieuses de penser que le navire ne satisfait pas aux prescriptions du présent chapitre ou de la partie A du Code ISPS. 1 Control of ships in port 1.1 For the purpose of this chapter, every ship to which this chapter applies is subject to control when in a port of another Contracting Government by officers duly authorised by that Government, who may be the same as those carrying out the functions of regulation I/19. Such control shall be limited to verifying that there is on board a valid International Ship Security Certificate or a valid Interim International Ship Security Certificate issued under the provisions of part A of the ISPS Code ("Certificate"), which if valid shall be accepted, unless there are clear grounds for believing that the ship is not in compliance with the requirements of this chapter or part A of the ISPS Code. 1.2 When there are such clear grounds, or when no valid Certificate is produced when required, the officers duly authorized by the Contracting Government shall impose any one or more control measures in relation to that ship as provided in paragraph 1.3. Any such measures imposed must be proportionate, taking into account the guidance given in part B of the ISPS Code. 1.2 S'il existe de telles raisons, ou lorsqu'un certificat valable n'est pas présenté alors qu'il est exigé, les fonctionnaires dûment autorisés par le Gouvernement contractant doivent imposer une ou plusieurs des mesures de contrôle à l'égard du navire en question prévues au paragraphe 1.3. Toute mesure ainsi imposée doit être proportionnée, compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du Code ISPS. 1.3 Ces mesures de contrôle consistent à inspecter le navire, à retarder ou retenir le navire, à restreindre les opérations, y compris le déplacement dans le port, ou à expulser le navire du port. De telles mesures de contrôle peuvent comprendre en supplément ou à titre de rechange d'autres mesures administratives ou correctives de moindre portée. 1.3 Such control measures are as follows: inspection of the ship, delaying the ship, detention of the ship, restriction of operations including movement within the port, or expulsion of the ship from port. Such control measures may additionally or alternatively include other lesser administrative or corrective measures. 2 Ships intending to enter a port of another Contracting Government 2.1 For the purpose of this chapter, a Contracting Government may require that ships intending to enter its ports provide the following information to officers duly author- 2 Navires ayant l'intention d'entrer dans un port d'un autre Gouvernement contractant 2.1 Aux fins du présent chapitre, un Gouvernement contractant peut exiger que les navires ayant l'intention d'entrer dans ses ports fournissent aux fonctionnaires 2036 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 dûment autorisés par ce gouvernement, afin de s'assurer qu'ils satisfont aux dispositions du présent chapitre avant leur entrée dans un port dans le but d'éviter d'avoir à imposer des mesures de contrôle ou prendre des dispositions, les renseignements ci-après concernant: .1 le fait que le navire possède un certificat en cours de validité et le nom de l'autorité ayant délivré ce certificat; .2 le niveau de sûreté auquel le navire est actuellement exploité; .3 le niveau de sûreté auquel le navire a été exploité dans un port précédent quelconque où il s'est livré à une activité d'interface navire/port au cours de la période spécifiée au paragraphe 2.3; .4 les mesures de sûreté spéciales ou additionnelles qui ont été prises par le navire dans un port précédent quelconque où il s'est livré à une activité d'interface navire/port au cours de la période spécifiée au paragraphe 2.3; ermächtigte Bedienstete dieser Regierung die nachstehenden Angaben zu liefern sind, damit vor dem Einlaufen des Schiffes in den Hafen die Einhaltung der Vorschriften dieses Kapitels sichergestellt ist und so die Notwendigkeit vermieden wird, Kontrollmaßnahmen zu verhängen oder sonstige Schritte zu ergreifen: .1 die Angabe, dass das Schiff ein gültiges Zeugnis besitzt, sowie den Namen der ausstellenden Behörde; .2 die Gefahrenstufe, die zu dem betreffenden Zeitpunkt an Bord des Schiffes gilt; .3 die Gefahrenstufe, die für das Schiff in einem vorher angelaufenen Hafen gegolten hat, wo innerhalb des in Absatz 2.3 bezeichneten Zeitraums ein Zusammenwirken von Schiff und Hafen stattgefunden hat; .4 Angaben über etwaige besondere oder zusätzliche Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, die seitens des Schiffes in einem vorher angelaufenen Hafen getroffen worden waren, wo innerhalb des in Absatz 2.3 bezeichneten Zeitraums ein Zusammenwirken von Schiff und Hafen stattgefunden hat; .5 eine Aussage darüber, ob während aller Tätigkeiten von Schiff zu Schiff innerhalb des in Absatz 2.3 bezeichneten Zeitraums die geeigneten Maßnahmen zur Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes getroffen worden sind, oder .6 sonstige praktische Angaben in Bezug auf die Gefahrenabwehr (jedoch keine Einzelheiten des Plans zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff), wobei die in Teil B des ISPS-Codes gegebenen Hinweise zu berücksichtigen sind. Auf Ersuchen einer Vertragsregierung muss das Schiff oder das Unternehmen eine für diese Vertragsregierung annehmbare Bestätigung der in den vorstehenden Absätzen vorgeschriebenen Angaben liefern. 2.2 Jedes Schiff, auf das dieses Kapitel Anwendung findet und das in den Hafen einer anderen Vertragsregierung einzulaufen beabsichtigt, muss auf Ersuchen der von dieser Regierung ordnungsgemäß ermächtigten Bediensteten die in Absatz 2.1 genannten Angaben liefern. Der Kapitän kann sich weigern, solche Angaben zu liefern, wobei es als vereinbart gilt, dass ihm als Ergebnis einer solchen Weigerung das Einlaufen in den Hafen verweigert werden kann. 2.3 Das Schiff muss über die in Absatz 2.1 genannten Angaben für die letzten 10 Fälle des Anlaufens von Hafenanlagen Aufzeichnungen führen. 2.4 Haben nach Erhalt der in Absatz 2.1 genannten Angaben die von der Vertragsregierung, in deren Hafen das Schiff einzulaufen beabsichtigt, ordnungsgemäß ermächtigten Bediensteten einen triftigen Grund für die Annahme, dass das Schiff nicht den Vorschriften dieses Kapitels oder ized by that Government to ensure compliance with this chapter prior to entry into port with the aim of avoiding the need to impose control measures or steps: .1 that the ship possesses a valid Certificate and the name of its issuing authority; .2 the security level at which the ship is currently operating; .3 the security level at which the ship operated in any previous port where it has conducted a ship/port interface within the timeframe specified in paragraph 2.3; .4 any special or additional security measures that were taken by the ship in any previous port where it has conducted a ship/port interface within the timeframe specified in paragraph 2.3; .5 that the appropriate ship security procedures were maintained during any ship-to-ship activity within the timeframe specified in paragraph 2.3; or .5 le maintien de procédures appropriées de sûreté du navire pendant toute activité de navire à navire menée au cours de la période spécifiée au paragraphe 2.3; ou .6 d'autres renseignements pratiques relatifs à la sûreté (à l'exception des renseignements détaillés concernant le plan de sûreté du navire), compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du Code ISPS. Si le Gouvernement contractant en fait la demande, le navire ou la compagnie doit fournir une confirmation, jugée acceptable par ce Gouvernement contractant, des renseignements prescrits ci-dessus. 2.2 Tout navire auquel le présent chapitre s'applique qui a l'intention d'entrer dans le port d'un autre Gouvernement contractant doit fournir les renseignements énumérés au paragraphe 2.1 aux fonctionnaires dûment autorisés par ce gouvernement qui en font la demande. Le capitaine peut refuser de fournir de tels renseignements étant entendu que ce refus peut entraîner le refus d'entrée au port. .6 other practical security-related information (but not details of the ship security plan), taking into account the guidance given in part B of the ISPS Code. If requested by the Contracting Government, the ship or the Company shall provide confirmation, acceptable to that Contracting Government, of the information required above. 2.2 Every ship to which this chapter applies intending to enter the port of another Contracting Government shall provide the information described in paragraph 2.1 on the request of the officers duly authorized by that Government. The master may decline to provide such information on the understanding that failure to do so may result in denial of entry into port. 2.3 The ship shall keep records of the information referred to in paragraph 2.1 for the last 10 calls at port facilities. 2.4 If, after receipt of the information described in paragraph 2.1, officers duly authorised by the Contracting Government of the port in which the ship intends to enter have clear grounds for believing that the ship is in non-compliance with the requirements of this chapter or part A of the 2.3 Le navire doit conserver un dossier des renseignements visés au paragraphe 2.1 pour la période couvrant les 10 dernières escales dans des installations portuaires. 2.4 Si, après avoir reçu les renseignements énumérés au paragraphe 2.1, les fonctionnaires dûment autorisés par le Gouvernement contractant du port dans lequel le navire a l'intention d'entrer ont des raisons sérieuses de penser que le navire ne respecte pas les prescriptions du pré- Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 ISPS Code, such officers shall attempt to establish communication with and between the ship and the Administration in order to rectify the non-compliance. If such communication does not result in rectification, or if such officers have clear grounds otherwise for believing that the ship is in noncompliance with the requirements of this chapter or part A of the ISPS Code, such officers may take steps in relation to that ship as provided in paragraph 2.5. Any such steps taken must be proportionate, taking into account the guidance given in part B of the ISPS Code. sent chapitre ou de la partie A du Code ISPS, ces fonctionnaires doivent chercher à établir une communication avec le navire et entre le navire et l'Administration afin de rectifier la non-conformité. Si une telle communication n'entraîne pas de rectification, ou si ces fonctionnaires ont par ailleurs des raisons sérieuses de penser que le navire ne respecte pas les prescriptions du présent chapitre ou de la partie A du Code ISPS, ils peuvent prendre à l'égard du navire les dispositions prévues au paragraphe 2.5. De telles dispositions doivent être proportionnées, compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du Code ISPS. 2037 des Teils A des ISPS-Codes entspricht, so müssen sie versuchen, mit dem Schiff sowie zwischen dem Schiff und der Verwaltung einen Nachrichtenverkehr mit dem Ziel herbeizuführen, den Zustand der Nichteinhaltung der besagten Vorschriften zu korrigieren. Führt dieser Nachrichtenverkehr nicht zu einer Zustandskorrektur oder haben die Bediensteten einen anderweitigen triftigen Grund für die Annahme, dass das Schiff nicht den Vorschriften dieses Kapitels oder des Teils A des ISPSCodes entspricht, so können sie in Bezug auf das Schiff Maßnahmen treffen, wie sie in Absatz 2.5 vorgesehen sind. Alle derartigen Maßnahmen müssen verhältnismäßig sein, wobei die in Teil B des ISPS-Codes gegebenen Hinweise zu berücksichtigen sind. 2.5 Es handelt sich hierbei um die folgenden Schritte: .1 das Verlangen nach Korrektur des Zustandes der Nichteinhaltung; .2 das Verlangen, dass sich das Schiff an eine genau bezeichnete Stelle im Küstenmeer oder in den inneren Gewässern der betreffenden Vertragsregierung begibt; .3 eine Untersuchung des Schiffes, falls es sich im Küstenmeer der Vertragsregierung aufhält, in deren Hafen es einzulaufen beabsichtigt, oder .4 die Verweigerung der Erlaubnis, in den Hafen einzulaufen. Vor dem Einleiten solcher Schritte ist das Schiff durch die Vertragsregierung über deren Absichten zu unterrichten. Der Kapitän kann daraufhin davon Abstand nehmen, in den betreffenden Hafen einzulaufen. In solchen Fällen ist diese Regel nicht anzuwenden. 3 Zusätzliche Bestimmungen 3.1 Wird .1 eine Kontrollmaßnahme verhängt, bei der es sich nicht um eine minderschwere verwaltungs- oder ordnungsrechtliche Maßnahme im Sinne des Absatzes 1.3 handelt, oder .2 einer der Schritte im Sinne des Absatzes 2.5 ergriffen, so hat ein von der Vertragsregierung ordnungsgemäß ermächtigter Bediensteter die Verwaltung unverzüglich davon schriftlich zu unterrichten, wobei unter Angabe der Gründe mitzuteilen ist, welche Kontrollmaßnahmen verhängt oder sonstige Schritte ergriffen worden sind. Die Vertragsregierung, welche die Kontrollmaßnahmen verhängt oder die Schritte ergreift, muss auch die anerkannte Stelle zur Gefahrenabwehr, die das Zeugnis für das betroffene Schiff ausgestellt hat, und die Organisation unterrichten, wenn solche Kontrollmaßnahmen verhängt oder solche Schritte ergriffen worden sind. 3.2 Wird einem Schiff die Erlaubnis zum Einlaufen in einen Hafen verweigert oder wird ein Schiff aus einem Hafen ausgewie- 2.5 Such steps are as follows: .1 a requirement for the rectification of the non-compliance; .2 a requirement that the ship proceed to a location specified in the territorial sea or internal waters of that Contracting Government; .3 inspection of the ship, if the ship is in the territorial sea of the Contracting Government the port of which the ship intends to enter; or .4 denial of entry into port. Prior to initiating any such steps, the ship shall be informed by the Contracting Government of its intentions. Upon this information the master may withdraw the intention to enter that port. In such cases, this regulation shall not apply. 3 Additional provisions 3.1 In the event: .1 of the imposition of a control measure, other than a lesser administrative or corrective measure, referred to in paragraph 1.3; or .2 any of the steps referred to in paragraph 2.5 are taken, an officer duly authorized by the Contracting Government shall forthwith inform in writing the Administration specifying which control measures have been imposed or steps taken and the reasons thereof. The Contracting Government imposing the control measures or steps shall also notify the recognized security organization which issued the Certificate relating to the ship concerned and the Organization when any such control measures have been imposed or steps taken. 2.5 Ces dispositions sont les suivantes: .1 obligation de rectifier la non-conformité; .2 obligation imposée au navire de se rendre à un endroit spécifié dans les eaux territoriales ou les eaux intérieures de ce Gouvernement contractant; .3 inspection du navire, lorsque celui-ci se trouve dans la mer territoriale du Gouvernement contractant dans le port duquel il a l'intention d'entrer; ou .4 refus d'entrée au port. Avant de prendre de telles dispositions, le Gouvernement contractant doit informer le navire de ses intentions. Lorsqu'il a connaissance de ces renseignements, le capitaine peut changer d'avis et décider de ne plus entrer au port. Dans ce cas, la présente règle ne s'applique pas. 3 Dispositions supplémentaires 3.1 Dans le cas où: .1 une mesure de contrôle, autre qu'une mesure administrative ou corrective de moindre portée, visée au paragraphe 1.3, est imposée, ou .2 l'une quelconque des dispositions visées au paragraphe 2.5 est prise, un fonctionnaire dûment autorisé par le Gouvernement contractant doit en informer immédiatement par écrit l'Administration en spécifiant les mesures de contrôle qui ont été imposées ou les dispositions qui ont été prises ainsi que leurs motifs. Le Gouvernement contractant qui impose les mesures de contrôle ou prend des dispositions doit également notifier à l'organisme de sûreté reconnu qui a délivré le Certificat au navire concerné ainsi qu'à l'Organisation que de telles mesures de contrôle ont été imposées ou de telles dispositions prises. 3.2 Lorsque l'entrée au port est refusée ou que le navire est expulsé du port, les autorités de l'État du port devraient communi- 3.2 When entry into port is denied or the ship is expelled from port, the authorities of the port State should communicate the 2038 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 quer les faits pertinents aux autorités de l'État des ports d'escale suivants pertinents, s'ils sont connus, ainsi qu'aux autorités de tout autre État côtier pertinent, en tenant compte des directives que doit élaborer l'Organisation. Le caractère confidentiel et la protection des renseignements communiqués doivent être garantis. sen, so sollen die Behörden des Hafenstaats die geeigneten Tatsachen den Behörden des Staates des nächsten in Betracht kommenden Anlaufhafens ­ sofern dieser bekannt ist ­ und sonstigen in Betracht kommenden Küstenstaaten mitteilen, wobei die von der Organisation noch auszuarbeitenden Richtlinien zu berücksichtigen sind. Die Vertraulichkeit und die gesicherte Übermittlung solcher Mitteilungen sind sicherzustellen. 3.3 Die Verweigerung der Erlaubnis zum Einlaufen in den Hafen nach den Absätzen 2.4 und 2.5 oder die Ausweisung aus einem Hafen nach den Absätzen 1.1 bis 1.3 dürfen nur in Fällen angeordnet werden, in denen die von der Vertragsregierung ordnungsgemäß ermächtigten Bediensteten einen triftigen Grund für die Annahme haben, dass das Schiff eine unmittelbare Bedrohung für die Sicherheit von Personen, Schiffen oder sonstigen materiellen Gütern darstellt und dass es keine anderen geeigneten Mittel zur Beseitigung dieser Bedrohung gibt. 3.4 Die in Absatz 1.3 genannten Kontrollmaßnahmen und die in Absatz 2.5 genannten Schritte dürfen nach dieser Regel nur verhängt beziehungsweise ergriffen werden, bis der Zustand der Nichteinhaltung der genannten Vorschriften, der zu diesen Kontrollmaßnahmen beziehungsweise Schritten geführt hat, zur Zufriedenheit der Verwaltung korrigiert worden ist, wobei die gegebenenfalls vom Schiff oder von der Verwaltung vorgeschlagenen Maßnahmen zu berücksichtigen sind. 3.5 Führen Vertragsregierungen eine Kontrolle nach Absatz 1 durch oder ergreifen sie Schritte nach Absatz 2, .1 so sind alle möglichen Anstrengungen zu unternehmen, um ein unangemessenes Fest- oder Aufhalten des Schiffes zu verhindern. Wird ein Schiff dadurch in unangemessener Weise fest- oder aufgehalten, so hat es Anspruch auf Schadensersatz; .2 so darf der erforderliche Zugang zum Schiff in Notfällen oder aus humanitären Gründen sowie für Zwecke der Gefahrenabwehr nicht verhindert werden. Regel 10 Vorschriften für Hafenanlagen 1 Hafenanlagen müssen die einschlägigen Vorschriften dieses Kapitels und des Teils A des ISPS-Codes unter Berücksichtigung der Hinweise in Teil B des ISPS-Codes erfüllen. 2 Vertragsregierungen mit Hafenanlagen in ihrem Hoheitsgebiet, auf die diese Regel Anwendung findet, müssen sicherstellen, .1 dass Risikobewertungen für die Hafenanlage nach Maßgabe des Teils A des ISPS-Codes durchgeführt, überprüft appropriate facts to the authorities of the State of the next appropriate ports of call, when known, and any other appropriate coastal States, taking into account guidelines to be developed by the Organization. Confidentiality and security of such notification shall be ensured. 3.3 Denial of entry into port, pursuant to paragraphs 2.4 and 2.5, or expulsion from port, pursuant to paragraphs 1.1 to 1.3, shall only be imposed where the officers duly authorized by the Contracting Government have clear grounds to believe that the ship poses an immediate threat to the security or safety of persons, or of ships or other property and there are no other appropriate means for removing that threat. 3.3 Le refus d'entrée au port, en vertu des paragraphes 2.4 et 2.5, ou l'expulsion du port, en vertu des paragraphes 1.1 à 1.3, ne doivent être imposés que lorsque les fonctionnaires dûment autorisés par le Gouvernement contractant ont des raisons sérieuses de penser que le navire constitue une menace immédiate pour la sûreté ou la sécurité des personnes ou des navires ou autres biens et qu'il n'existe pas d'autres moyens appropriés d'éliminer cette menace. 3.4 The control measures referred to in paragraph 1.3 and the steps referred to in paragraph 2.5 shall only be imposed, pursuant to this regulation, until the non-compliance giving rise to the control measures or steps has been corrected to the satisfaction of the Contracting Government, taking into account actions proposed by the ship or the Administration, if any. 3.4 Les mesures de contrôle visées au paragraphe 1.3 et les dispositions visées au paragraphe 2.5 ne doivent être imposées, en vertu de la présente règle, qu'en attendant que la non-conformité les ayant entraînées ait été rectifiée de manière jugée satisfaisante par le Gouvernement contractant, compte tenu des mesures proposées par le navire ou l'Administration, le cas échéant. 3.5 When Contracting Governments exercise control under paragraph 1 or take steps under paragraph 2: .1 all possible efforts shall be made to avoid a ship being unduly detained or delayed. If a ship is thereby unduly detained, or delayed, it shall be entitled to compensation for any loss or damage suffered; and .2 necessary access to the ship shall not be prevented for emergency or humanitarian reasons and for security purposes. 3.5 Lorsque les Gouvernements contractants exercent un contrôle en vertu du paragraphe 1 ou prennent des dispositions en vertu du paragraphe 2: .1 tout doit être mis en oeuvre pour éviter qu'un navire soit indûment retenu ou retardé. Si un navire a été indûment retenu, ou retardé, par suite de l'exercice de ce contrôle, il a droit à réparation pour les pertes ou préjudices subis; et .2 l'accès nécessaire au navire ne doit pas être empêché dans des cas d'urgence ou pour des raisons humanitaires et aux fins de la sûreté. Regulation 10 Requirements for port facilities 1 Port facilities shall comply with the relevant requirements of this chapter and part A of the ISPS Code, taking into account the guidance given in part B of the ISPS Code. 2 Contracting Governments with a port facility or port facilities within their territory, to which this regulation applies, shall ensure that: .1 port facility security assessments are carried out, reviewed and approved in accordance with the provisions of part Règle 10 Prescriptions applicables aux installations portuaires 1 Les installations portuaires doivent satisfaire aux prescriptions pertinentes du présent chapitre et de la partie A du Code ISPS, compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du Code ISPS. 2 Les Gouvernements contractants ayant sur leur territoire une ou des installations portuaires auxquelles la présente règle s'applique doivent veiller à ce que: .1 des évaluations de la sûreté de l'installation portuaire soient effectuées, revues et approuvées conformément aux Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 A of the ISPS Code; and .2 port facility security plans are developed, reviewed, approved and implemented in accordance with the provisions of part A of the ISPS Code. 3 Contracting Governments shall designate and communicate the measures required to be addressed in a port facility security plan for the various security levels, including when the submission of a Declaration of Security will be required. dispositions de la partie A du Code ISPS; et .2 des plans de sûreté de l'installation portuaire soient élaborés, revus, approuvés et mis en oeuvre conformément aux dispositions de la partie A du Code ISPS. 3 Les Gouvernements contractants doivent spécifier et communiquer les mesures à prendre en considération dans un plan de sûreté de l'installation portuaire eu égard aux divers niveaux de sûreté, notamment lorsque la soumission d'une déclaration de sûreté sera exigée. Règle 11 Accords concernant d'autres arrangements en matière de sûreté 1 Les Gouvernements contractants peuvent, dans le cadre de l'application du présent chapitre et de la partie A du Code ISPS, conclure par écrit des accords bilatéraux ou multilatéraux avec d'autres Gouvernements contractants concernant d'autres arrangements en matière de sûreté visant des voyages internationaux courts effectués sur des routes fixes entre des installations portuaires situées sur leur territoire. 2 Ces accords ne doivent pas compromettre le niveau de sûreté des autres navires ou des installations portuaires qui ne sont pas visés par l'accord. 3 Aucun navire visé par un tel accord ne doit se livrer à des activités de navire à navire avec un navire qui n'est pas visé par l'accord. 4 Ces accords doivent être régulièrement passés en revue, compte tenu de l'expérience acquise ainsi que de tout changement des circonstances particulières ou de l'évaluation des menaces pour la sûreté des navires, des installations portuaires ou des routes visés par l'accord. und genehmigt werden und 2039 .2 dass Pläne zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage nach Maßgabe des Teils A des ISPS-Codes ausgearbeitet, überprüft, genehmigt und umgesetzt werden. 3 Vertragsregierungen müssen die Maßnahmen, die für die einzelnen Gefahrenstufen in einen Plan zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage aufzunehmen sind, genau bezeichnen und mitteilen; dies gilt auch dann, wenn die Abgabe einer Sicherheitserklärung vorgeschrieben wird. Regel 11 Abweichende Vereinbarungen zur Gefahrenabwehr 1 Die Vertragsregierungen können bei der Durchführung dieses Kapitels und des Teils A des ISPS-Codes mit anderen Vertragsregierungen in schriftlicher Form zwei- oder mehrseitige Vereinbarungen über abweichende Vorkehrungen zur Gefahrenabwehr betreffend beschränkte Auslandfahrten auf festgelegten Seewegen zwischen Hafenanlagen schließen, die sich in ihren Hoheitsgebieten befinden. 2 Eine solche Vereinbarung darf das Niveau der Sicherheit anderer Schiffe oder von Hafenanlagen nicht beeinträchtigen, die nicht unter die Vereinbarung fallen. 3 Ein Schiff, das unter eine solche Vereinbarung fällt, darf mit einem Schiff, das nicht unter die Vereinbarung fällt, keine Tätigkeiten von Schiff zu Schiff durchführen. 4 Solche Vereinbarungen sind in bestimmten Zeitabständen zu überprüfen, wobei sowohl die zwischenzeitlichen Erfahrungen als auch etwaige Änderungen der Umstände des Einzelfalls oder der Bewertung der Bedrohungssituationen der Schiffe, Hafenanlagen oder Seewege, die unter die betreffende Vereinbarung fallen, zu berücksichtigen sind. Regel 12 Gleichwertige Vorkehrungen für die Gefahrenabwehr 1 Eine Verwaltung kann einem bestimmten Schiff oder einer Gruppe von Schiffen, das/die ihre Flagge zu führen berechtigt ist/sind, erlauben, andere, jedoch den in diesem Kapitel oder in Teil A des ISPSCodes vorgeschriebenen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr gleichwertige Maßnahmen zur Gefahrenabwehr anzuwenden, sofern diese mindestens so wirksam sind wie die in diesem Kapitel oder in Teil A des ISPS-Codes vorgeschriebenen. Gestattet eine Verwaltung solche Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, so hat sie der Organisation darüber Einzelheiten mitzuteilen. 2 Bei der Durchführung dieses Kapitels und des Teils A des ISPS-Codes kann eine Vertragsregierung einer bestimmten Hafenanlage oder einer Gruppe von Hafenanla- Regulation 11 Alternative security agreements 1 Contracting Governments may, when implementing this chapter and part A of the ISPS Code, conclude in writing bilateral or multilateral agreements with other Contracting Governments on alternative security arrangements covering short international voyages on fixed routes between port facilities located within their territories. 2 Any such agreement shall not compromise the level of security of other ships or of port facilities not covered by the agreement. 3 No ship covered by such an agreement shall conduct any ship-to-ship activities with any ship not covered by the agreement. 4 Such agreements shall be reviewed periodically, taking into account the experience gained as well as any changes in the particular circumstances or the assessed threats to the security of the ships, the port facilities or the routes covered by the agreement. Regulation 12 Equivalent security arrangements 1 An Administration may allow a particular ship or a group of ships entitled to fly its flag to implement other security measures equivalent to those prescribed in this chapter or in part A of the ISPS Code, provided such security measures are at least as effective as those prescribed in this chapter or part A of the ISPS Code. The Administration which allows such security measures shall communicate to the Organization particulars thereof. Règle 12 Arrangements équivalents en matière de sûreté 1 Une Administration peut autoriser un navire particulier ou un groupe de navires autorisés à battre son pavillon, à mettre en oeuvre d'autres mesures de sûreté équivalentes à celles qui sont prescrites dans le présent chapitre ou dans la partie A du Code ISPS, à condition que ces mesures de sûreté soient au moins aussi efficaces que celles qui sont prescrites dans le présent chapitre ou dans la partie A du Code ISPS. L'Administration qui autorise de telles mesures de sûreté doit en communiquer les détails à l'Organisation. 2 Dans le cadre de l'application du présent chapitre et de la partie A du Code ISPS, un Gouvernement contractant peut autoriser une installation portuaire donnée ou un 2 When implementing this chapter and part A of the ISPS Code, a Contracting Government may allow a particular port facility or a group of port facilities located 2040 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 groupe d'installations portuaires situées sur son territoire, autres que celles qui sont visées par un accord conclu en vertu de la règle 11, à mettre en oeuvre des mesures de sûreté équivalentes à celles qui sont prescrites dans le présent chapitre ou dans la partie A du Code ISPS, à condition que ces mesures de sûreté soient au moins aussi efficaces que celles qui sont prescrites dans le présent chapitre ou dans la partie A du Code ISPS. Le Gouvernement contractant qui autorise de telles mesures de sûreté doit en communiquer les détails à l'Organisation. gen, die in ihrem Hoheitsgebiet gelegen ist/sind ­ sofern es sich nicht um Hafenanlagen handelt, die unter eine nach Regel 11 geschlossene Vereinbarung fallen ­ gestatten, andere, jedoch den in diesem Kapitel oder in Teil A des ISPS-Codes vorgeschriebenen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr gleichwertige Maßnahmen zur Gefahrenabwehr anzuwenden, sofern diese mindestens so wirksam sind wie die in diesem Kapitel oder in Teil A des ISPS-Codes vorgeschriebenen. Gestattet eine Vertragsregierung solche Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, so hat sie der Organisation darüber Einzelheiten mitzuteilen. Regel 13 Übermittlung von Angaben 1 Die Vertragsregierungen übermitteln der Organisation spätestens am 1. Juli 2004 folgende Angaben und stellen diese Angaben für die Unterrichtung von Unternehmen und Schiffen zur Verfügung: .1 die Namen ihrer für die Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Hafenanlagen zuständigen innerstaatlichen Behörde(n) und die entsprechenden Daten für die Kontaktaufnahme mit diesen; .2 die Örtlichkeiten in ihrem Hoheitsgebiet, die unter die genehmigten Pläne zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage fallen; .3 die Namen der Stellen, die benannt worden sind, um zu jeder Zeit für die Entgegennahme von und die Reaktion auf Alarmmeldungen zur Gefahrenabwehr von Schiff zu Land im Sinne der Regel 6.2.1 zur Verfügung zu stehen, und die entsprechenden Daten für die Kontaktaufnahme mit diesen; .4 die Namen der Stellen, die benannt worden sind, um zu jeder Zeit für die Entgegennahme von und die Reaktion auf Mitteilungen von Vertragsregierungen zur Verfügung zu stehen, die Kontrollmaßnahmen und Maßnahmen zur Einhaltung der Vorschriften im Sinne der Regel 9.3.1 durchführen, und die entsprechenden Daten für die Kontaktaufnahme mit diesen sowie .5 die Namen der Stellen, die benannt worden sind, um zu jeder Zeit im Sinne der Regel 7.2 für die Erteilung von Rat oder die Gewährung von Unterstützung an Schiffe zur Verfügung zu stehen und denen Schiffe über etwaige Sicherheitsbedenken berichten können; in der Folge werden diese Angaben ständig aktualisiert, sobald diesbezügliche Änderungen eintreten. Die Organisation leitet diese Einzelheiten an die anderen Vertragsregierungen zur Unterrichtung von deren Bediensteten weiter. 2 Die Vertragsregierungen übermitteln der Organisation spätestens am 1. Juli 2004 die Namen aller anerkannten Stellen zur Gefahrenabwehr, die ermächtigt sind, in ihrem Namen zu handeln, sowie die ent- within its territory, other than those covered by an agreement concluded under regulation 11, to implement security measures equivalent to those prescribed in this chapter or in Part A of the ISPS Code, provided such security measures are at least as effective as those prescribed in this chapter or part A of the ISPS Code. The Contracting Government which allows such security measures shall communicate to the Organization particulars thereof. Regulation 13 Communication of information 1 Contracting Governments shall, not later than 1 July 2004, communicate to the Organization and shall make available for the information of Companies and ships: .1 the names and contact details of their national authority or authorities responsible for ship and port facility security; Règle 13 Communication de renseignements 1 Les Gouvernements contractants doivent communiquer à l'Organisation, au plus tard le 1er juillet 2004 et faire connaître pour l'information des compagnies et des navires: .1 les noms et les coordonnées de leur(s) autorité(s) nationale(s) responsable(s) de la sûreté des navires et des installations portuaires; .2 les lieux situés sur leur territoire qui sont couverts par les plans de sûreté de l'installation portuaire approuvés; .3 les noms et les coordonnées de ceux qui ont été désignés et doivent être disponibles 24 heures sur 24 pour recevoir les alertes de sûreté navire-terre visées à la règle 6.2.1 et pour y donner suite; .2 the locations within their territory covered by approved port facility security plans. .3 the names and contact details of those who have been designated to be available at all times to receive and act upon the ship-to-shore security alerts, referred to in regulation 6.2.1; .4 the names and contact details of those who have been designated to be available at all times to receive and act upon any communications from Contracting Governments exercising control and compliance measures referred to in regulation 9.3.1; and .4 les noms et les coordonnées de ceux qui ont été désignés et doivent être disponibles 24 heures sur 24 pour recevoir des communications émanant de Gouvernements contractants qui exercent les mesures liées au contrôle et au respect des dispositions qui sont visées à la règle 9.3.1 et pour y donner suite; et .5 les noms et les coordonnées de ceux qui ont été désignés et doivent être disponibles 24 heures sur 24 pour fournir des conseils ou une assistance aux navires et auxquels les navires peuvent signaler tous problèmes de sûreté visés à la règle 7.2; et par la suite, mettre à jour ces renseignements au fur et à mesure que des changements y afférents interviennent. L'Organisation doit diffuser ces renseignements aux autres Gouvernements contractants pour l'information de leurs fonctionnaires. 2 Les Gouvernements contractants doivent communiquer à l'Organisation, au plus tard le 1er juillet 2004 les noms et les coordonnées de tout organisme de sûreté reconnu autorisé à agir en leur nom ainsi .5 the names and contact details of those who have been designated to be available at all times to provide advice or assistance to ships and to whom ships can report any security concerns referred to in regulation 7.2; and thereafter update such information as and when changes relating thereto occur. The Organization shall circulate such particulars to other Contracting Governments for the information of their officers. 2 Contracting Governments shall, not later than 1 July 2004, communicate to the Organization the names and contact details of any recognized security organizations authorized to act on their behalf Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 together with details of the specific responsibility and conditions of authority delegated to such organizations. Such information shall be updated as and when changes relating thereto occur. The Organization shall circulate such particulars to other Contracting Governments for the information of their officers. que les détails de la responsabilité spécifique de ces organismes et des conditions de leur habilitation. Ces renseignements doivent être mis à jour au fur et à mesure que des changements y afférents interviennent. L'Organisation doit diffuser ces renseignements aux autres Gouvernements contractants pour l'information de leurs fonctionnaires. 2041 sprechenden Daten für die Kontaktaufnahme mit diesen; dabei sind auch genaue Angaben über die besonderen Zuständigkeiten und die Bedingungen zu übermitteln, unter denen diesen Stellen diese Ermächtigung erteilt worden ist. Diese Angaben werden ständig aktualisiert, sobald diesbezügliche Änderungen eintreten. Die Organisation leitet diese Einzelheiten an die anderen Vertragsregierungen zur Unterrichtung von deren Bediensteten weiter. 3 Die Vertragsregierungen übermitteln der Organisation spätestens am 1. Juli 2004 eine Zusammenstellung, aus der die genehmigten Pläne zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage für diejenigen Hafenanlagen ersichtlich sind, die in ihrem jeweiligen Hoheitsgebiet gelegen sind; dabei sind auch Angaben über die Örtlichkeiten zu übermitteln, die unter die einzelnen genehmigten Pläne zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage fallen, sowie das jeweilige Genehmigungsdatum; in der Folge teilen es die Vertragsregierungen mit, wenn eine der nachstehend aufgeführten Änderungen eintritt: .1 Bei den Örtlichkeiten, die unter einen genehmigten Plan zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage fallen, sollen Änderungen eingeführt werden oder solche Änderungen sind bereits eingeführt worden. In solchen Fällen muss aus den zu übermittelnden Angaben hervorgehen, welche Änderungen bei den unter den Plan fallenden Orten wann eingeführt werden sollen beziehungsweise eingeführt worden sind; .2 ein genehmigter Plan zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage, der früher in der der Organisation übermittelten Liste enthalten war, soll aus dieser Liste gestrichen werden oder ist bereits gestrichen worden. In solchen Fällen muss aus den zu übermittelnden Angaben das Datum hervorgehen, an dem die Streichung wirksam werden wird beziehungsweise durchgeführt worden ist. In solchen Fällen ist der Organisation die Mitteilung so früh wie praktisch möglich zu übermitteln; .3 zu der Liste der genehmigten Pläne zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage sollen Einträge hinzugefügt werden. In solchen Fällen müssen aus den zu übermittelnden Angaben die unter den Plan fallenden Örtlichkeiten und das jeweilige Genehmigungsdatum hervorgehen. 4 Die Vertragsregierungen übermitteln der Organisation ab dem 1. Juli 2004 in Zeitabständen von fünf Jahren jeweils eine überprüfte und aktualisierte Fassung der Liste, aus der alle genehmigten Pläne zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage für diejenigen Hafenanlagen ersichtlich sind, die in ihrem jeweiligen Hoheitsgebiet gelegen sind; dabei sind auch Angaben über die Örtlichkeiten zu übermitteln, die unter die einzelnen genehmigten Pläne zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage fallen, sowie 3 Contracting Governments shall, not later than 1 July 2004, communicate to the Organization a list showing the approved port facility security plans for the port facilities located within their territory together with the location or locations covered by each approved port facility security plan and the corresponding date of approval and thereafter shall further communicate when any of the following changes take place: 3 Les Gouvernements contractants doivent communiquer à l'Organisation, au plus tard le 1er juillet 2004, une liste indiquant les plans de sûreté de l'installation portuaire approuvés pour les installations portuaires situées sur leur territoire, ainsi que le lieu ou les lieux couverts par chaque plan de sûreté de l'installation portuaire approuvé et la date correspondante d'approbation, et communiquer ensuite les renseignements voulus lorsque l'un quelconque des changements ci-après se produit: .1 changes in the location or locations covered by an approved port facility security plan are to be introduced or have been introduced. In such cases the information to be communicated shall indicate the changes in the location or locations covered by the plan and the date as of which such changes are to be introduced or were implemented; .2 an approved port facility security plan, previously included in the list submitted to the Organization, is to be withdrawn or has been withdrawn. In such cases, the information to be communicated shall indicate the date on which the withdrawal will take effect or was implemented. In these cases, the communication shall be made to the Organization as soon as is practically possible; and .1 des changements du lieu ou des lieux couverts par un plan de sûreté de l'installation portuaire approuvé doivent être introduits ou ont été introduits. En pareils cas, les renseignements à communiquer doivent indiquer les changements du lieu ou des lieux couverts par le plan et la date à laquelle ces changements doivent être introduits ou ont été mis en oeuvre; .2 un plan de sûreté de l'installation portuaire approuvé, inclus antérieurement dans la liste soumise à l'Organisation, doit être retiré ou a été retiré. En pareils cas, les renseignements à communiquer doivent indiquer la date à laquelle le retrait prendra effet ou a été mis en oeuvre. Les renseignements de ce type doivent être communiqués à l'Organisation dès que possible; et .3 additions are to be made to the list of approved port facility security plans. In such cases, the information to be communicated shall indicate the location or locations covered by the plan and the date of approval. .3 des adjonctions doivent être apportées à la liste des plans de sûreté de l'installation portuaire approuvés. En pareils cas, les renseignements à communiquer doivent indiquer le ou les lieux couverts par le plan et la date d'approbation. 4 Les Gouvernements contractants doivent communiquer à l'Organisation, à des intervalles de cinq ans après le 1er juillet 2004, une liste révisée et mise à jour indiquant tous les plans de sûreté de l'installation portuaire approuvés pour les installations portuaires situées sur leur territoire, ainsi que le lieu ou les lieux couverts par chaque plan de sûreté de l'installation portuaire approuvé et la date correspondante d'approbation (ainsi que la date d'approbation des modifications apportées au 4 Contracting Governments shall, at five year intervals after 1 July 2004, communicate to the Organization a revised and updated list showing all the approved port facility security plans for the port facilities located within their territory together with the location or locations covered by each approved port facility security plan and the corresponding date of approval (and the date of approval of any amendments thereto) which will supersede and replace all information communicated to the Orga- 2042 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 plan). Cette liste révisée remplacera tous les renseignements communiqués à l'Organisation en application du paragraphe 3 au cours des cinq années précédentes. das jeweilige Genehmigungsdatum (samt der Genehmigungsdaten aller Änderungen dieser Pläne); die jeweilige Neufassung ersetzt alle im Verlaufe der vorangegangenen fünf Jahre nach Absatz 3 an die Organisation übermittelten Angaben. 5 Die Vertragsregierungen übermitteln der Organisation Angaben über nach Regel 11 geschlossene Vereinbarungen. Zu diesen Angaben gehören nization, pursuant to paragraph 3, during the preceding five years. 5 Contracting Governments shall communicate to the Organization information that an agreement under regulation 11 has been concluded. The information communicated shall include: .1 the names of the Contracting Governments which have concluded the agreement; .2 the port facilities and the fixed routes covered by the agreement; .3 the periodicity of review of the agreement; .4 the date of entry into force of the agreement; and .5 information on any consultations which have taken place with other Contracting Governments; and thereafter shall communicate, as soon as practically possible, to the Organization information when the agreement has been amended or has ended. 6 Any Contracting Government which allows, under the provisions of regulation 12, any equivalent security arrangements with respect to a ship entitled to fly its flag or with respect to a port facility located within its territory shall communicate to the Organization particulars thereof. 7 The Organization shall make available the information communicated under paragraph 3 to other Contracting Governments upon request." 5 Les Gouvernements contractants doivent communiquer à l'Organisation les renseignements concernant la conclusion d'un accord en vertu de la règle 11. Les renseignements communiqués doivent comporter: .1 les noms des Gouvernements contractants qui ont conclu l'accord; .2 les installations portuaires et les routes fixes visées par l'accord; .3 la fréquence à laquelle l'accord est passé en revue; .4 la date d'entrée en vigueur de l'accord; et .5 les consultations qui ont éventuellement eu lieu avec d'autres Gouvernements contractants; et les Gouvernements contractants doivent ensuite communiquer à l'Organisation, dans les meilleurs délais, les renseignements concernant la modification ou la cessation d'un accord. 6 Tout Gouvernement contractant qui autorise, en vertu des dispositions de la règle 12, des arrangements équivalents en matière de sûreté à l'égard d'un navire autorisé à battre son pavillon ou à l'égard d'une installation portuaire située sur son territoire, doit en communiquer les détails à l'Organisation. 7 L'Organisation doit diffuser les renseignements qui lui sont communiqués en application du paragraphe 3 aux autres Gouvernements contractants sur demande.» .1 die Namen der Vertragsregierungen, welche die Vereinbarung geschlossen haben; .2 die Hafenanlagen und die festgelegten Seewege, die unter die Vereinbarung fallen; .3 der Zeitabstand, in dem die Vereinbarung überprüft wird; .4 das Datum des Inkrafttretens der Vereinbarung und .5 Angaben zu etwaigen Konsultationen, die mit anderen Vertragsregierungen stattgefunden haben; danach teilen es die Vertragsregierungen der Organisation so bald wie praktisch möglich mit, wenn die Vereinbarung geändert worden oder außer Kraft getreten ist. 6 Jede Vertragsregierung, die nach Regel 12 einem Schiff, das ihre Flagge zu führen berechtigt ist, oder einer in ihrem Hoheitsgebiet gelegenen Hafenanlage die Anwendung gleichwertiger Vorkehrungen zur Gefahrenabwehr erlaubt, teilt der Organisation so bald wie praktisch möglich Einzelheiten hierüber mit. 7 Die Organisation stellt die nach Absatz 3 übermittelten Angaben anderen Vertragsregierungen auf Ersuchen zur Verfügung." Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 2043 Entschließung 2 der Konferenz der Vertragsregierungen des Internationalen Übereinkommens von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See (angenommen am 12. Dezember 2002) Internationaler Code für die Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Hafenanlagen Resolution 2 of the Conference of Contracting Governments to the International Convention for the Safety of Life at Sea, 1974 (adopted on 12 December 2002) The International Code for the Security of Ships and of Port Facilities Résolution 2 de la Conférence des Gouvernements contractants à la Convention internationale de 1974 pour la sauvegarde de la vie humaine en mer (adoptée le 12 décembre 2002) Code international pour la sûreté des navires et des installations portuaires (Code ISPS) (Übersetzung) The Conference, Having adopted amendments to the International Convention for the Safety of Life at Sea, 1974, as amended (hereinafter referred to as "the Convention"), concerning special measures to enhance maritime safety and security, La Conférence, Ayant adopté des amendements à la Convention internationale de 1974 pour la sauvegarde de la vie humaine en mer, telle que modifiée (ci-après dénommée «la Convention»), concernant des mesures spéciales pour renforcer la sécurité et la sûreté maritimes, Die Konferenz ­ nach dem Beschluss von Änderungen des Internationalen Übereinkommens von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See in seiner jeweils geltenden Fassung (im Folgenden als ,,Übereinkommen" bezeichnet) betreffend besondere Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit der Schifffahrt und der Gefahrenabwehr in der Schifffahrt; in der Erwägung, dass in dem neuen Kapitel XI-2 des Übereinkommens auf einen Internationalen Code für die Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Hafenanlagen (ISPS-Code) Bezug genommen und vorgeschrieben wird, dass Schiffe, Unternehmen und Hafenanlagen den einschlägigen Vorschriften des Teils A des Internationalen Codes für die Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Hafenanlagen (ISPS-Code), die in Teil A des ISPS-Codes genannt werden, entsprechen; Considering that the new chapter XI-2 of the Convention makes a reference to an International Ship and Port Facility Security (ISPS) Code and requires ships, companies and port facilities to comply with the relevant requirements of part A of the International Ship and Port Facility Security (ISPS) Code, as specified in part A of the ISPS Code, Considérant que le nouveau chapitre XI-2 de la Convention fait référence à un Code international pour la sûreté des navires et des installations portuaires (Code ISPS) et exige que les navires, les compagnies et les installations portuaires satisfassent aux prescriptions pertinentes de la partie A du Code international pour la sûreté des navires et des installations portuaires (Code ISPS), telles que spécifiées dans la partie A du Code, 2044 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 Étant d'avis que la mise en oeuvre des dispositions dudit chapitre par les Gouvernements contractants contribuera considérablement au renforcement de la sécurité et de la sûreté maritimes et à la sauvegarde de la vie humaine à bord des navires et à terre, Ayant examiné un projet de code international pour la sûreté des navires et des installations portuaires élaboré par le Comité de la sécurité maritime de l'Organisation maritime internationale (ci-après dénommée «l'Organisation»), à ses soixante-quinzième et soixante-seizième sessions, pour examen et adoption par la Conférence, 1. Adopte le Code international pour la sûreté des navires et des installations portuaires (Code ISPS) (ci-après dénommé «le Code»), dont le texte figure en annexe à la présente résolution; 2. Invite les Gouvernements contractants à la Convention à noter que le Code prendra effet le 1er juillet 2004 lorsque le nouveau chapitre XI-2 de la Convention entrera en vigueur; 3. Prie le Comité de la sécurité maritime de maintenir le Code à l'étude et de le modifier, selon qu'il conviendra; 4. Prie le Secrétaire général de l'Organisation de communiquer des copies certifiées conformes de la présente résolution et du texte du Code qui y est annexé à tous les Gouvernements contractants à la Convention; 5. Prie en outre le Secrétaire général de communiquer des copies de la présente résolution et de son annexe à tous les Membres de l'Organisation qui ne sont pas des Gouvernements contractants à la Convention. die Auffassung vertretend, dass die Durchführung des genannten Kapitels durch die Vertragsregierungen erheblich zur Erhöhung der Sicherheit der Schifffahrt und der Gefahrenabwehr in der Schifffahrt sowie zum Schutz von Menschen an Bord und an Land vor Gewalttaten beitragen wird; nach Prüfung eines vom Schiffssicherheitsausschuss der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (im Folgenden als ,,Organisation" bezeichnet) auf seiner fünfundsiebzigsten und sechsundsiebzigsten Tagung zur Prüfung und Beschlussfassung durch die Konferenz ausgearbeiteten Entwurfs des Codes für die Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Hafenanlagen ­ 1. beschließt den Internationalen Code für die Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Hafenanlagen (ISPS-Code), dessen Wortlaut in der Anlage zu dieser Entschließung wiedergegeben ist; 2. fordert die Vertragsregierungen des Übereinkommens auf, zur Kenntnis zu nehmen, dass der Code nach Inkrafttreten des neuen Kapitels XI-2 des Übereinkommens am 1. Juli 2004 wirksam werden wird; 3. ersucht den Schiffssicherheitsausschuss, den Code regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls zu ändern; 4. ersucht den Generalsekretär der Organisation, allen Vertragsregierungen des Übereinkommens beglaubigte Abschriften dieser Entschließung und des Wortlauts des in der Anlage enthaltenen Codes zu übermitteln; 5. ersucht den Generalsekretär ferner, allen Mitgliedern der Organisation, die nicht Vertragsregierungen des Übereinkommens sind, Abschriften dieser Entschließung und ihrer Anlage zu übermitteln. Being of the Opinion that the implementation by Contracting Governments of the said chapter will greatly contribute to the enhancement of maritime safety and security and safeguarding those on board and ashore, Having Considered a draft of the International Code for the Security of Ships and of Port Facilities prepared by the Maritime Safety Committee of the International Maritime Organization (hereinafter referred to as "the Organization"), at its seventy-fifth and seventy-sixth sessions, for consideration and adoption by the Conference, 1. Adopts the International Code for the Security of Ships and of Port Facilities (hereinafter referred to as "the Code"), the text of which is set out in the annex to the present resolution; 2. Invites Contracting Governments to the Convention to note that the Code will take effect on 1 July 2004 upon entry into force of the new chapter XI-2 of the Convention; 3. Requests the Maritime Safety Committee to keep the Code under review and amend it, as appropriate; 4. Requests the Secretary-General of the Organization to transmit certified copies of the present resolution and the text of the Code contained in the annex to all Contracting Governments to the Convention; 5. Further Requests the Secretary-General to transmit copies of this resolution and its annex to all Members of the Organization, which are not Contracting Governments to the Convention. Annex International Code for the Security of Ships and of Port Facilities Preamble 1 The Diplomatic Conference on Maritime Security held in London in December 2002 adopted new provisions in the International Convention for the Safety of Life at Sea, 1974 and this Code to enhance maritime security. These new requirements form the international framework through which ships and port facilities can co-operate to detect and deter acts which threaten security in the maritime transport sector. Annexe Code international pour la sûreté des navires et des installations portuaires Préambule 1. La Conférence diplomatique sur la sûreté maritime qui s'est tenue à Londres en décembre 2002 a adopté les nouvelles dispositions de la Convention internationale de 1974 pour la sauvegarde de la vie humaine en mer et du présent Code qui visent à renforcer la sûreté maritime. Ces nouvelles prescriptions constituent le cadre international par le biais duquel les navires et les installations portuaires peuvent coopérer pour détecter et décourager les actes qui menacent la sûreté dans le secteur des transports maritimes. Anlage Internationaler Code für die Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Hafenanlagen Präambel 1 Die im Dezember 2002 in London abgehaltene Diplomatische Konferenz über die Gefahrenabwehr in der Schifffahrt beschloss zur Erhöhung der Gefahrenabwehr in der Schifffahrt neue Bestimmungen zum Internationalen Übereinkommen von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See sowie diesen Code. Diese neuen Vorschriften stellen den internationalen Rahmen dar, innerhalb dessen Schiffe und Hafenanlagen zusammenarbeiten können, um die Sicherheit des Seeverkehrs bedrohende Handlungen aufzudecken und vor der Begehung solcher Handlungen abzuschrecken. 2 Nach den tragischen Ereignissen des 11. September 2001 wurde auf der zwei- 2 Following the tragic events of 11th September 2001, the twenty-second session of 2. À la suite des événements dramatiques du 11 septembre 2001, l'Assemblée de Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 the Assembly of the International Maritime Organization ("the Organization"), in November 2001, unanimously agreed to the development of new measures relating to the security of ships and of port facilities for adoption by a Conference of Contracting Governments to the International Convention for the Safety of Life at Sea, 1974 (known as the Diplomatic Conference on Maritime Security) in December 2002. Preparation for the Diplomatic Conference was entrusted to the Organization's Maritime Safety Committee (MSC) on the basis of submissions made by Member States, intergovernmental organizations and nongovernmental organizations in consultative status with the Organization. l'Organisation maritime internationale (l'Organisation) avait décidé à l'unanimité, à sa vingt-deuxième session, tenue en novembre 2001, d'élaborer de nouvelles mesures relatives à la sûreté des navires et des installations portuaires en vue de leur adoption par une conférence des Gouvernements contractants à la Convention internationale de 1974 pour la sauvegarde de la vie humaine en mer (dénommée la Conférence diplomatique sur la sûreté maritime) en décembre 2002. Le Comité de la sécurité maritime de l'Organisation (MSC) avait été chargé de procéder aux préparatifs de la Conférence diplomatique en se fondant sur les documents soumis par les États Membres, les organisations intergouvernementales et les organisations non gouvernementales bénéficiant du statut consultatif auprès de l'Organisation. 3. Afin d'accélérer l'élaboration et l'adoption des mesures de sûreté appropriées, le MSC avait constitué, à sa première session extraordinaire, tenue aussi en novembre 2001, un groupe de travail intersessions du MSC sur la sûreté maritime. Le Groupe de travail intersessions du MSC sur la sûreté maritime a tenu sa première réunion en février 2002 et il a rendu compte des résultats de ses délibérations au MSC, qui les a examinés à sa soixante-quinzième session, en mai 2002, et a créé un groupe de travail ad hoc chargé d'élaborer plus avant les propositions faites. À sa soixante-quinzième session, le MSC a examiné le rapport de ce groupe de travail et a recommandé que le Groupe de travail intersessions du MSC se réunisse à nouveau en septembre 2002 pour faire avancer les travaux. À sa soixante-seizième session, le MSC a examiné les résultats de la session de septembre 2002 du Groupe de travail intersessions ainsi que les travaux complémentaires effectués par le Groupe de travail du MSC pendant la soixante-seizième session du MSC en décembre 2002, immédiatement avant la Conférence diplomatique, et il a approuvé la version définitive des projets de textes devant être soumis à l'examen de la Conférence diplomatique. 2045 undzwanzigsten Tagung der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (,,Organisation") im November 2001 der einstimmige Beschluss gefasst, neue Maßnahmen bezüglich der Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Hafenanlagen auszuarbeiten und sie von einer Konferenz der Vertragsregierungen des Internationalen Übereinkommens von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See (bekannt als Diplomatische Konferenz über die Gefahrenabwehr in der Schifffahrt) im Dezember 2002 beschließen zu lassen. Die Vorbereitung dieser Diplomatischen Konferenz auf der Grundlage von Vorlagen von Mitgliedstaaten, zwischenstaatlichen Organisationen und nichtstaatlichen Organisationen mit Beraterstatus bei der Organisation wurde dem Schiffssicherheitsausschuss (MSC) der Organisation übertragen. 3 Der MSC richtete auf seiner ersten außerordentlichen Tagung, die ebenfalls im November 2001 stattfand, eine zwischen den Tagungen zusammentretende Arbeitsgruppe des MSC über die Gefahrenabwehr in der Schifffahrt (MSC Intersessional Working Group on Maritime Security) ein, um die Ausarbeitung und Annahme der entsprechenden Maßnahmen zur Gefahrenabwehr zu beschleunigen. Die erste Sitzung der MSC Intersessional Working Group on Maritime Security fand im Februar 2002 statt; das Beratungsergebnis wurde im Mai 2002 bei der fünfundsiebzigsten Tagung des MSC vorgetragen und geprüft; bei dieser Gelegenheit wurde eine Ad-hocArbeitsgruppe zur weiteren Ausarbeitung der unterbreiteten Vorschläge eingerichtet. Der MSC prüfte auf seiner fünfundsiebzigsten Tagung den Bericht dieser Ad-hocArbeitsgruppe und empfahl, die Arbeit mit Hilfe einer weiteren MSC Intersessional Working Group fortzuführen, die im September 2002 zusammenkam. Der MSC erörterte auf seiner sechsundsiebzigsten Tagung das Ergebnis der Tagung der MSC Intersessional Working Group vom September 2002 und die weiteren Arbeiten der MSC-Arbeitsgruppe, die zusammen mit der sechsundsiebzigsten Tagung des Ausschusses im Dezember 2002 unmittelbar vor der Diplomatischen Konferenz stattfand, und einigte sich auf die Endfassung der von der Diplomatischen Konferenz zu beratenden Textvorschläge. 4 Die Diplomatische Konferenz (9. bis 13. Dezember 2002) beschloss darüber hinaus Änderungen der geltenden Bestimmungen des Internationalen Übereinkommens von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See (SOLAS 74), mit denen die Umsetzung der Vorschrift betreffend den Einbau automatischer Schiffsidentifizierungssysteme beschleunigt werden soll, sowie neue Regeln zu Kapitel XI-1 von SOLAS 74, mit denen das Aufbringen der Schiffsidentifikationsnummer und das Mitführen einer lückenlosen Stammdatendokumentation geregelt wird. Die Diplomatische Konferenz nahm auch eine Reihe von Konferenz-Entschließungen an, unter anderem über die Durchführung und Änderung dieses Codes, die technische Zusam- 3 The MSC, at its first extraordinary session, held also in November 2001, in order to accelerate the development and the adoption of the appropriate security measures established an MSC Intersessional Working Group on Maritime Security. The first meeting of the MSC Intersessional Working Group on Maritime Security was held in February 2002 and the outcome of its discussions was reported to, and considered by, the seventy-fifth session of the MSC in May 2002, when an ad hoc Working Group was established to further develop the proposals made. The seventy-fifth session of the MSC considered the report of that Working Group and recommended that work should be taken forward through a further MSC Intersessional Working Group, which was held in September 2002. The seventy-sixth session of the MSC considered the outcome of the September 2002 session of the MSC Intersessional Working Group and the further work undertaken by the MSC Working Group held in conjunction with the Committee's seventysixth session in December 2002, immediately prior to the Diplomatic Conference and agreed the final version of the proposed texts to be considered by the Diplomatic Conference. 4 The Diplomatic Conference (9 to 13 December 2002) also adopted amendments to the existing provisions of the International Convention for the Safety of Life at Sea, 1974 (SOLAS 74) accelerating the implementation of the requirement to fit Automatic Identification Systems and adopted new Regulations in Chapter XI-1 of SOLAS 74 covering marking of the Ship Identification Number and the carriage of a Continuous Synopsis Record. The Diplomatic Conference also adopted a number of Conference Resolutions including those covering implementation and revision of this Code, technical co-operation, and cooperative work with the International Labour Organization and World Customs Organization. It was recognized that review 4. La Conférence diplomatique, tenue du 9 au 13 décembre 2002, a aussi adopté des amendements aux dispositions existantes de la Convention internationale de 1974 pour la sauvegarde de la vie humaine en mer (Convention SOLAS de 1974) visant à accélérer l'application de la prescription concernant l'installation de systèmes d'identification automatique et elle a adopté de nouvelles règles à inclure dans le chapitre XI-1 de la Convention SOLAS de 1974 portant sur l'inscription du numéro d'identification du navire et la présence à bord d'une fiche synoptique continue. La Conférence diplomatique a aussi adopté un certain nombre de résolutions de la Conférence portant, notamment, sur la mise en oeuvre et la révision du présent Code, la 2046 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 coopération technique et les travaux à entreprendre en collaboration avec l'Organisation internationale du Travail et l'Organisation mondiale des douanes. Il a été reconnu qu'il pourrait être nécessaire de réexaminer et de modifier certaines des nouvelles dispositions concernant la sûreté maritime lorsque les travaux de ces deux Organisations auraient été achevés. 5. Les dispositions du chapitre XI-2 de la Convention SOLAS de 1974 et du présent Code s'appliquent aux navires et aux installations portuaires. Il a été décidé d'élargir la portée de la Convention SOLAS de 1974 aux installations portuaires car il s'agissait du moyen le plus rapide de garantir que les mesures de sûreté nécessaires entrent en vigueur et prennent effet promptement. Il a toutefois été décidé que les dispositions concernant les installations portuaires se limiteraient à la seule interface navire/port. La question plus large de la sûreté des zones portuaires ferait l'objet d'autres travaux communs entre l'Organisation maritime internationale et l'Organisation internationale du Travail. Il a aussi été décidé que les dispositions ne devraient pas s'étendre à l'intervention proprement dite face à une attaque, ni aux activités nécessaires de remise en ordre à la suite d'une attaque. menarbeit und die Zusammenarbeit mit der Internationalen Arbeitsorganisation und der Weltzollorganisation. Es wurde anerkannt, dass nach Abschluss der Arbeiten dieser beiden Organisationen eine Überprüfung und Änderung mancher der neuen Bestimmungen über die Gefahrenabwehr in der Schifffahrt notwendig sein können. 5 Kapitel XI-2 von SOLAS 74 und dieser Code finden auf Schiffe und auf Hafenanlagen Anwendung. Die Erweiterung des Anwendungsbereichs von SOLAS 74 auf Hafenanlagen wurde deswegen vereinbart, weil durch SOLAS 74 am schnellsten sichergestellt werden kann, dass die notwendigen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr rasch in Kraft treten und wirksam werden können. Man vereinbarte jedoch ebenfalls, dass sich die Bestimmungen über die Hafenanlagen nur auf das Zusammenwirken von Schiff und Hafen beziehen sollen. Das weiter reichende Thema der Gefahrenabwehr in Hafengebieten wird bei weiteren gemeinsamen Arbeiten der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation und der Internationalen Arbeitsorganisation behandelt werden. Es wurde auch vereinbart, dass der Regelungsinhalt dieser Bestimmungen nicht auf die konkreten Reaktionen auf Angriffe oder auf notwendige Aufräumarbeiten nach einem solchen Angriff ausgedehnt werden soll. 6 Bei der Abfassung der neuen Bestimmungen wurde darauf geachtet, deren Vereinbarkeit mit dem Internationalen Übereinkommen von 1978 über Normen für die Ausbildung, die Erteilung von Befähigungszeugnissen und den Wachdienst von Seeleuten in seiner jeweils geltenden Fassung, mit dem Internationalen Code für sichere Schiffsbetriebsführung (ISM-Code) und dem Harmonisierten System der Besichtigung und Zeugniserteilung sicherzustellen. 7 Die Bestimmungen stellen eine wesentliche Änderung in der Herangehensweise der internationalen Seeverkehrswirtschaft an das Thema der Gefahrenabwehr im Seeverkehr dar. Es wird nicht verkannt, dass durch diese Bestimmungen auf manche Vertragsregierungen erhebliche zusätzliche Belastungen zukommen können. Die Bedeutung der technischen Zusammenarbeit bei der Unterstützung von Vertragsregierungen bei der Durchführung der Bestimmungen wird in vollem Umfang anerkannt. 8 Die Durchführung der Bestimmungen wird eine kontinuierliche und wirksame Zusammenarbeit und Verständigung zwischen allen erfordern, die einen Bezug zu Schiffen und Hafenanlagen haben oder diese benutzen, also insbesondere Schiffsbesatzungen, Beschäftigte in Häfen, Fahrgäste, Ladungsbeteiligte, die Betreiber von Schiffen und von Häfen sowie die Bediensteten von nationalen und örtlichen für die Gefahrenabwehr zuständigen Behörden. Bestehende Praktiken und Verfahren werden überprüft und geändert werden müssen, wenn sie kein angemessenes Niveau der Sicherheit bieten. Im Interesse einer and amendment of certain of the new provisions regarding maritime security may be required on completion of the work of these two Organizations. 5 The provisions of Chapter XI-2 of SOLAS 74 and this Code apply to ships and to port facilities. The extension of SOLAS 74 to cover port facilities was agreed on the basis that SOLAS 74 offered the speediest means of ensuring the necessary security measures entered into force and given effect quickly. However, it was further agreed that the provisions relating to port facilities should relate solely to the ship/port interface. The wider issue of the security of port areas will be the subject of further joint work between the International Maritime Organization and the International Labour Organization. It was also agreed that the provisions should not extend to the actual response to attacks or to any necessary clear-up activities after such an attack. 6 In drafting the provision care has been taken to ensure compatibility with the provisions of the International Convention on Standards of Training, Certification and Watchkeeping for Seafarers, 1978, as amended, the International Safety Management (ISM) Code and the harmonised system of survey and certification. 6. On a pris soin, en rédigeant les dispositions, de veiller à ce qu'elles soient compatibles avec les dispositions de la Convention internationale de 1978 sur les normes de formation des gens de mer, de délivrance des brevets et de veille, telle que modifiée, du Code international de gestion de la sécurité (Code ISM) et du Système harmonisé de visites et de délivrance des certificats. 7. Les dispositions représentent un changement important d'attitude de la part du secteur maritime international face à la question de la sûreté dans le secteur des transports maritimes. Il est reconnu qu'elles pourraient imposer un fardeau additionnel non négligeable à certains Gouvernements contractants. L'importance de la coopération technique pour aider les Gouvernements contractants à mettre en oeuvre les dispositions est pleinement reconnue. 8. Pour garantir la mise en oeuvre des dispositions, il faudra que tous ceux qui s'occupent de navires et d'installations portuaires ou qui les utilisent, y compris le personnel des navires, le personnel portuaire, les passagers, les chargeurs, les sociétés de gestion des navires et des ports et les responsables de la sûreté au sein des autorités nationales et locales s'entendent et coopèrent en permanence de manière efficace. Les pratiques et procédures existantes devront être revues et modifiées si elles n'assurent pas un niveau de sûreté approprié. Aux fins de renforcer la sûreté maritime, des respon- 7 The provisions represent a significant change in the approach of the international maritime industries to the issue of security in the maritime transport sector. It is recognized that they may place a significant additional burden on certain Contracting Governments. The importance of technical co-operation to assist Contracting Governments implement the provisions is fully recognized. 8 Implementation of the provisions will require continuing effective co-operation and understanding between all those involved with, or using, ships and port facilities including ship's personnel, port personnel, passengers, cargo interests, ship and port management and those in National and Local Authorities with security responsibilities. Existing practices and procedures will have to be reviewed and changed if they do not provide an adequate level of security. In the interests of enhanced maritime security additional responsibilities will have to be carried by the shipping and port industries and by National Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 and Local Authorities. sabilités supplémentaires devront être assumées par le secteur des transports maritimes et le secteur portuaire et par les autorités nationales et locales. 9. Il faudrait tenir compte des recommandations énoncées dans la partie B du présent Code pour mettre en oeuvre les dispositions en matière de sûreté énoncées dans le chapitre XI-2 de la Convention SOLAS et dans la partie A du présent Code. Il est toutefois reconnu que l'application des recommandations peut varier en fonction de la nature de l'installation portuaire et de celle du navire, du service qu'il assure et/ou de sa cargaison. 10. Aucune disposition du présent Code ne doit être interprétée ou appliquée d'une manière incompatible avec le respect voulu des libertés et droits fondamentaux énoncés dans les instruments internationaux, notamment ceux qui ont trait aux travailleurs maritimes et aux réfugiés, y compris la Déclaration de l'Organisation internationale du Travail sur les principes fondamentaux et les droits au travail, ainsi que les normes internationales concernant les travailleurs maritimes et portuaires. 11. Reconnaissant que la Convention visant à faciliter le trafic maritime, 1965, telle que modifiée, dispose que les étrangers membres de l'équipage doivent être autorisés par les pouvoirs publics à se rendre à terre pendant l'escale de leur navire, sous réserve que les formalités d'entrée du navire soient achevées et que les pouvoirs publics ne soient pas conduits à refuser l'autorisation de descendre à terre pour des raisons de santé publique, de sécurité publique ou d'ordre public, les Gouvernements contractants devraient, lorsqu'ils approuvent les plans de sûreté des navires et les plans de sûreté des installations portuaires, tenir dûment compte du fait que le personnel du navire vit et travaille à bord du navire et a besoin de congés à terre et d'avoir accès aux services sociaux pour gens de mer basés à terre, y compris à des soins médicaux. 2047 erhöhten Gefahrenabwehr in der Schifffahrt werden Schifffahrt und Hafenwirtschaft sowie nationale und örtliche Behörden zusätzliche Verantwortung übernehmen müssen. 9 Die in Teil B dieses Codes gegebenen Hinweise sollen bei der Durchführung der in Kapitel XI-2 von SOLAS 74 und in Teil A dieses Codes enthaltenen Bestimmungen über die Gefahrenabwehr berücksichtigt werden. Es versteht sich jedoch von selbst, dass der Umfang, in dem die Hinweise Anwendung finden, in Abhängigkeit von der Art der Hafenanlage und des Schiffes, seines Fahrtgebiets und/oder seiner Ladung unterschiedlich sein kann. 10 Dieser Code darf nicht in einer Weise ausgelegt oder angewendet werden, die unvereinbar ist mit der gebührenden Achtung der Grundrechte und Grundfreiheiten, wie sie in internationalen Instrumenten niedergelegt sind, vor allem in denen, die sich auf Seeleute und auf Flüchtlinge beziehen; hierzu gehört die Erklärung der Internationalen Arbeitsorganisation über die grundlegenden Prinzipien und Rechte bei der Arbeit sowie für die internationalen Normen betreffend Arbeitnehmer auf Schiffen und in Häfen. 11 In der Erkenntnis, dass das Übereinkommen von 1965 zur Erleichterung des Internationalen Seeverkehrs in seiner jeweils geltenden Fassung vorsieht, dass der Landgang ausländischer Besatzungsmitglieder während der Liegezeit des Schiffes, mit dem sie angekommen sind, im Hafen von den Behörden zuzulassen ist, sofern die Formalitäten bei der Ankunft des Schiffes erfüllt worden sind und die Behörden keinen Anlass zur Verweigerung des Anlandgehens aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung haben, sollen die Vertragsregierungen bei der Genehmigung von Plänen zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff und in der Hafenanlage in angemessener Weise berücksichtigen, dass Mitglieder der Schiffsbesatzung Menschen sind, die auf einem Schiff leben und arbeiten und die Möglichkeit zum Landgang sowie Zugang zu den landgestützten Wohlfahrtseinrichtungen für Seeleute einschließlich der Gesundheitsfürsorge haben müssen. 9 The guidance given in part B of this Code should be taken into account when implementing the security provisions set out in Chapter XI-2 of SOLAS 74 and in part A of this Code. However, it is recognized that the extent to which the guidance applies may vary depending on the nature of the port facility and of the ship, its trade and/or cargo. 10 Nothing in this Code shall be interpreted or applied in a manner inconsistent with the proper respect of fundamental rights and freedoms as set out in international instruments, particularly those relating to maritime workers and refugees including the International Labour Organization Declaration of Fundamental Principles and Rights at Work as well as international standards concerning maritime and port workers. 11 Recognizing that the Convention on the Facilitation of Maritime Traffic, 1965, as amended, provides that foreign crew members shall be allowed ashore by the public authorities while the ship on which they arrive is in port, provided that the formalities on arrival of the ship have been fulfilled and the public authorities have no reason to refuse permission to come ashore for reasons of public health, public safety or public order, Contracting Governments when approving ship and port facility security plans should pay due cognisance to the fact that ship's personnel live and work on the vessel and need shore leave and access to shore-based seafarer welfare facilities, including medical care. Part A Mandatory Requirements Regarding the Provisions of Chapter XI-2 of the Annex to the International Convention for the Safety of Life at Sea, 1974 as amended Partie A Prescriptions obligatoires concernant les dispositions du chapitre XI-2 de la Convention internationale de 1974 pour la sauvegarde de la vie humaine en mer, telle que modifiée 1 Généralités 1.1 Introduction La présente partie du Code international pour la sûreté des navires et des installations portuaires contient les dispositions Teil A Verbindliche Vorschriften betreffend Kapitel XI-2 der Anlage des Internationalen Übereinkommens von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See in der jeweils geltenden Fassung 1 Allgemeines 1.1 Einführung Dieser Teil des Internationalen Codes für die Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Hafenanlagen enthält verbindliche Bestim- 1 General 1.1 Introduction This part of the International Code for the Security of Ships and of Port Facilities contains mandatory provisions to which refe- 2048 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 obligatoires auxquelles il est fait référence dans le chapitre XI-2 de la Convention internationale de 1974 pour la sauvegarde de la vie humaine en mer, telle que modifiée. 1.2 Objectifs Les objectifs du présent Code sont les suivants: .1 établir un cadre international faisant appel à la coopération entre les Gouvernements contractants, les organismes publics, les administrations locales et les secteurs maritime et portuaire pour détecter les menaces contre la sûreté et prendre des mesures de sauvegarde contre les incidents de sûreté qui menacent les navires ou les installations portuaires utilisés dans le commerce international; .2 établir les rôles et responsabilités respectifs des Gouvernements contractants, des organismes publics, des administrations locales et des secteurs maritime et portuaire, aux niveaux national et international, pour garantir la sûreté maritime; .3 garantir le rassemblement et l'échange rapides et efficaces de renseignements liés à la sûreté; .4 prévoir une méthode pour procéder aux évaluations de la sûreté en vue de l'établissement de plans et de procédures permettant de réagir aux changements des niveaux de sûreté; et .5 donner l'assurance que des mesures de sûreté maritime adéquates et proportionnées sont en place. 1.3 Prescriptions fonctionnelles En vue de réaliser ses objectifs, le Code incorpore un certain nombre de prescriptions fonctionnelles. Celles-ci comprennent, sans toutefois s'y limiter, les fonctions suivantes: .1 rassembler et évaluer des renseignements concernant les menaces contre la sûreté et échanger ces renseignements avec les Gouvernements contractants appropriés; .2 exiger le maintien de protocoles de communication à l'intention des navires et des installations portuaires; .3 empêcher l'accès non autorisé aux navires et aux installations portuaires et à leurs zones d'accès restreint; .4 empêcher l'introduction d'armes, de dispositifs incendiaires ou d'explosifs non autorisés à bord des navires et dans les installations portuaires; .5 offrir un moyen de donner l'alerte pour réagir aux menaces contre la sûreté ou à des incidents de sûreté; mungen, auf die in Kapitel XI-2 des Internationalen Übereinkommens von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See in der jeweils geltenden Fassung Bezug genommen wird. 1.2 Ziele Der Code hat folgende Ziele: .1 die Schaffung eines internationalen Rahmens für die Zusammenarbeit zwischen Vertragsregierungen, staatlichen Stellen und örtlichen Verwaltungen einerseits und der Schifffahrt und der Hafenwirtschaft andererseits bei der Aufdeckung von Sicherheitsrisiken und bei der Einleitung von Vorsorgemaßnahmen gegen sicherheitsrelevante Ereignisse, die im internationalen Handel eingesetzte Schiffe oder Hafenanlagen beeinträchtigen; .2 die Festlegung der jeweiligen Aufgaben und Zuständigkeiten von Vertragsregierungen, staatlichen Stellen und örtlichen Verwaltungen sowie der Schifffahrt und der Hafenwirtschaft auf nationaler und internationaler Ebene zur Sicherstellung der Gefahrenabwehr in der Schifffahrt; .3 die Sicherstellung des frühzeitigen und wirkungsvollen Sammelns und Austauschs sicherheitsbezogener Angaben; .4 die Bereitstellung einer Methode für Risikobewertungen im Hinblick auf die Aufstellung von Plänen und Verfahren zur Reaktion auf wechselnde Gefahrenstufen; .5 die Bildung von Vertrauen in das Vorhandensein angemessener und verhältnismäßiger Maßnahmen zur Gefahrenabwehr in der Schifffahrt. 1.3 Materiell wirksame Vorschriften Für das Erreichen seiner Ziele enthält dieser Code eine Reihe materiell wirksamer Vorschriften. Diese umfassen unter anderem .1 das Sammeln und Bewerten von Angaben betreffend Bedrohungssituationen und den Austausch solcher Angaben mit den in Betracht kommenden Vertragsregierungen; .2 die Erstellung von Protokollen über den Nachrichtenverkehr für Schiffe und Hafenanlagen; .3 die Verhinderung des unerlaubten Zugangs zu Schiffen und Hafenanlagen und zu den Bereichen auf Schiffen und in Hafenanlagen mit Zugangsbeschränkung; .4 die Verhinderung des Anbordschaffens unerlaubter Waffen, Brandsätze oder Explosivstoffe auf Schiffe beziehungsweise des Einbringens dieser Gegenstände in Hafenanlagen; .5 das Bereitstellen von Mitteln zur Alarmauslösung als Reaktion auf Bedrohungssituationen oder sicherheitsrelevante Ereignisse; rence is made in chapter XI-2 of the International Convention for the Safety of Life at Sea, 1974, as amended. 1.2 Objectives The objectives of this Code are: .1 to establish an international framework involving co-operation between Contracting Governments, Government agencies, local administrations and the shipping and port industries to detect security threats and take preventive measures against security incidents affecting ships or port facilities used in international trade; .2 to establish the respective roles and responsibilities of the Contracting Governments, Government agencies, local administrations and the shipping and port industries, at the national and international level, for ensuring maritime security; .3 to ensure the early and efficient collection and exchange of security-related information; .4 to provide a methodology for security assessments so as to have in place plans and procedures to react to changing security levels; and .5 to ensure confidence that adequate and proportionate maritime security measures are in place. 1.3 Functional requirements In order to achieve its objectives, this Code embodies a number of functional requirements. These include, but are not limited to: .1 gathering and assessing information with respect to security threats and exchanging such information with appropriate Contracting Governments; .2 requiring the maintenance of communication protocols for ships and port facilities; .3 preventing unauthorized access to ships, port facilities and their restricted areas; .4 preventing the introduction of unauthorized weapons, incendiary devices or explosives to ships or port facilities; .5 providing means for raising the alarm in reaction to security threats or security incidents; Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 .6 requiring ship and port facility security plans based upon security assessments; and .7 requiring training, drills and exercises to ensure familiarity with security plans and procedures. .6 exiger des plans de sûreté du navire et de l'installation portuaire établis à partir des évaluations de la sûreté; et .7 exiger une formation, un entraînement et des exercices pour garantir la familiarisation avec les plans et procédures de sûreté. 2049 .6 das Erstellen von Plänen zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff und in der Hafenanlage auf der Grundlage von Risikobewertungen; .7 das Abhalten von Ausbildungsmaßnahmen, Schulungen und Übungen, durch die sichergestellt werden soll, dass die Beteiligten mit den Plänen und Verfahren zur Gefahrenabwehr vertraut sind. 2 Begriffsbestimmungen 2.1 In diesem Teil haben, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist, die nachstehenden Ausdrücke folgende Bedeutung: .1 Der Ausdruck ,, Ü b e r e i n k o m m e n " bezeichnet das Internationale Übereinkommen von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See in der jeweils geltenden Fassung. .2 Der Ausdruck ,, R e g e l " bezeichnet eine Regel des Übereinkommens. .3 Der Ausdruck ,, K a p i t e l " bezeichnet ein Kapitel des Übereinkommens. .4 Der Ausdruck ,, P l a n z u r G e f a h renabwehr auf dem Schiff" bezeichnet einen Plan, der ausgearbeitet worden ist, um die Anwendung von Maßnahmen an Bord des Schiffes sicherzustellen, die dazu bestimmt sind, Personen an Bord, Ladung, Beförderungseinheiten, Schiffsvorräte oder das Schiff selbst vor den Gefahren eines sicherheitsrelevanten Ereignisses zu schützen. .5 Der Ausdruck ,, P l a n z u r G e f a h renabwehr in der Hafenanlag e " bezeichnet einen Plan, der ausgearbeitet worden ist, um die Anwendung von Maßnahmen sicherzustellen, die dazu bestimmt sind, die Hafenanlage sowie Schiffe, Personen, Ladung, Beförderungseinheiten und Schiffsvorräte innerhalb der Hafenanlage vor den Gefahren eines sicherheitsrelevanten Ereignisses zu schützen. 2 Definitions 2.1 For the purpose of this part, unless expressly provided otherwise: 2 Définitions 2.1 Aux fins de la présente partie, sauf disposition expresse contraire: .1 C o n v e n t i o n means the International Convention for the Safety of Life at Sea, 1974, as amended. .1 C o n v e n t i o n désigne la Convention internationale de 1974 pour la sauvegarde de la vie humaine en mer, telle que modifiée. .2 R è g l e désigne une règle de la Convention. .3 C h a p i t r e désigne un chapitre de la Convention. .4 P l a n d e s û r e t é d u n a v i r e désigne un plan établi en vue de garantir l'application des mesures nécessaires à bord du navire pour protéger les personnes à bord, la cargaison, les engins de transport, les provisions de bord ou le navire contre les risques d'un incident de sûreté. .2 R e g u l a t i o n means a regulation of the Convention. .3 C h a p t e r means a chapter of the Convention. .4 S h i p s e c u r i t y p l a n means a plan developed to ensure the application of measures on board the ship designed to protect persons on board, cargo, cargo transport units, ship's stores or the ship from the risks of a security incident. .5 P o r t f a c i l i t y s e c u r i t y p l a n means a plan developed to ensure the application of measures designed to protect the port facility and ships, persons, cargo, cargo transport units and ship's stores within the port facility from the risks of a security incident. .5 P l a n d e s û r e t é d e l ' i n s t a l l a t i o n p o r t u a i r e désigne un plan établi en vue de garantir l'application des mesures nécessaires pour protéger l'installation portuaire et les navires, les personnes, la cargaison, les engins de transport et les provisions de bord à l'intérieur de l'installation portuaire contre les risques d'un incident de sûreté. .6 S h i p s e c u r i t y o f f i c e r means the person on board the ship, accountable to the master, designated by the Company as responsible for the security of the ship, including implementation and maintenance of the ship security plan and for liaison with the company security officer and port facility security officers. .6 A g e n t d e s û r e t é d u n a v i r e désigne la personne à bord du navire, responsable devant le capitaine, désignée par la compagnie comme responsable de la sûreté du navire, y compris de l'exécution et du maintien du plan de sûreté du navire et de la liaison avec l'agent de sûreté de la compagnie et les agents de sûreté de l'installation portuaire. .6 Der Ausdruck ,, B e a u f t r a g t e r f ü r die Gefahrenabwehr auf dem S c h i f f " bezeichnet diejenige dem Kapitän rechenschaftspflichtige Person an Bord des Schiffes, die vom Unternehmen als verantwortlich für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff benannt worden ist; zu ihren Aufgaben gehört die Umsetzung und Fortschreibung des Plans zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff und die Pflege von Kontakten mit dem Beauftragten für die Gefahrenabwehr im Unternehmen und den Beauftragten für die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage. .7 Der Ausdruck ,, B e a u f t r a g t e r f ü r die Gefahrenabwehr im Untern e h m e n " bezeichnet diejenige Person, die vom Unternehmen als verantwortlich dafür benannt worden ist, dass eine Risikobewertung für das Schiff durchgeführt wird und ein Plan .7 C o m p a n y security officer means the person designated by the Company for ensuring that a ship security assessment is carried out; that a ship security plan is developed, submitted for approval, and thereafter implemented and maintained and for .7 A g e n t d e s û r e t é d e l a c o m p a g n i e désigne la personne désignée par la compagnie pour garantir qu'une évaluation de la sûreté du navire est effectuée, qu'un plan de sûreté du navire est établi, est soumis pour approbation et est ensuite appliqué et 2050 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 tenu à jour, et pour assurer la liaison avec l'agent de sûreté de l'installation portuaire et l'agent de sûreté du navire. zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff ausgearbeitet, zur Genehmigung vorgelegt sowie danach umgesetzt und fortgeschrieben wird; zu ihren Aufgaben gehört die Pflege von Kontakten mit den Beauftragten für die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage und dem Beauftragten für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff. .8 Der Ausdruck ,, B e a u f t r a g t e r f ü r die Gefahrenabwehr in der H a f e n a n l a g e " bezeichnet diejenige Person, die als verantwortlich für die Ausarbeitung, Umsetzung, Überprüfung und Fortschreibung des Plans zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage benannt worden ist; zu ihren Aufgaben gehört die Pflege von Kontakten mit den Beauftragten für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff und im Unternehmen. .9 Der Ausdruck ,, G e f a h r e n s t u f e 1 " bezeichnet die Stufe, bei der zu jeder Zeit ein Mindestmaß an zweckmäßigen Schutzmaßnahmen zur Gefahrenabwehr aufrechtzuerhalten ist. .10 Der Ausdruck ,, G e f a h r e n s t u f e 2 " bezeichnet die Stufe, bei der aufgrund des erhöhten Risikos eines sicherheitsrelevanten Ereignisses für einen bestimmten Zeitraum zusätzliche zweckmäßige Schutzmaßnahmen zur Gefahrenabwehr aufrechtzuerhalten sind. .11 Der Ausdruck ,, G e f a h r e n s t u f e 3 " bezeichnet die Stufe, bei der für einen begrenzten Zeitraum weitere spezielle Schutzmaßnahmen zur Gefahrenabwehr aufrechtzuerhalten sind; diese Stufe gilt, wenn ein sicherheitsrelevantes Ereignis wahrscheinlich ist oder unmittelbar bevorsteht, auch wenn das genaue Ziel unter Umständen nicht bekannt ist. 2.2 Der Ausdruck ,, Schiff" schließt bei Verwendung in diesem Code bewegliche Offshore-Bohreinheiten und Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge nach der Begriffsbestimmung in Regel XI-2/1 ein. 2.3 Der Ausdruck ,,Vertragsregierung" schließt in Verbindung mit einer Bezugnahme auf eine Hafenanlage und bei Verwendung in den Abschnitten 14 bis 18 eine Bezugnahme auf die ,,zuständige Behörde" ein. 2.4 Begriffe, die in diesem Teil nicht anderweitig näher bestimmt sind, haben dieselbe Bedeutung wie sie ihnen in den Kapiteln I und XI-2 zugewiesen worden sind. liaison with port facility security officers and the ship security officer. .8 P o r t f a c i l i t y s e c u r i t y o f f i c e r means the person designated as responsible for the development, implementation, revision and maintenance of the port facility security plan and for liaison with the ship security officers and company security officers. .8 A g e n t d e s û r e t é d e l ' i n s t a l l a t i o n p o r t u a i r e désigne la personne désignée comme étant responsable de l'établissement, de l'exécution, de la révision et du maintien du plan de sûreté de l'installation portuaire ainsi que de la liaison avec les agents de sûreté du navire et les agents de sûreté de la compagnie. .9 S e c u r i t y l e v e l 1 means the level for which minimum appropriate protective security measures shall be maintained at all times. .10 S e c u r i t y l e v e l 2 means the level for which appropriate additional protective security measures shall be maintained for a period of time as a result of heightened risk of a security incident. .9 N i v e a u d e s û r e t é 1 désigne le niveau auquel des mesures de sûreté minimales appropriées doivent être maintenues en permanence. .10 N i v e a u d e s û r e t é 2 désigne le niveau auquel des mesures de sûreté additionnelles appropriées doivent être maintenues pendant une période déterminée en raison d'un risque accru d'incident de sûreté. .11 S e c u r i t y l e v e l 3 means the level for which further specific protective security measures shall be maintained for a limited period of time when a security incident is probable or imminent, although it may not be possible to identify the specific target. .11 N i v e a u d e s û r e t é 3 désigne le niveau auquel de nouvelles mesures de sûreté spéciales doivent être maintenues pendant une période limitée lorsqu'un incident de sûreté est probable ou imminent, bien qu'il puisse ne pas être possible d'identifier la cible précise. 2.2 The term "ship", when used in this Code, includes mobile offshore drilling units and high-speed craft as defined in regulation XI-2/1. 2.3 The term "Contracting Government" in connection with any reference to a port facility, when used in sections 14 to 18, includes a reference to the Designated Authority. 2.4 Terms not otherwise defined in this part shall have the same meaning as the meaning attributed to them in chapters I and XI-2. 2.2 Le terme «navire», lorsqu'il est employé dans le présent Code, comprend les unités mobiles de forage au large et les engins à grande vitesse, tels que définis à la règle XI-2/1. 2.3 L'expression «Gouvernement contractant» utilisée dans un contexte en rapport avec une installation portuaire, lorsqu'elle figure dans les sections 14 à 18, constitue aussi une référence à l'autorité désignée. 2.4 Les termes et expressions pour lesquels aucune définition n'est donnée dans la présente partie ont le sens qui leur est donné aux chapitres I et XI-2 de la Convention. 3 Application 3.1 Le présent Code s'applique: .1 aux types de navires suivants qui effectuent des voyages internationaux: .1 navires à passagers, y compris les engins à grande vitesse à passagers; 3 Application 3.1 This Code applies to: .1 the following types of ships engaged on international voyages: .1 passenger ships, including highspeed passenger craft; 3 Anwendung 3.1 Dieser Code findet Anwendung auf .1 die folgenden Arten von Schiffen, die in der Auslandfahrt eingesetzt sind: .1 Fahrgastschiffe unter Einschluss von Hochgeschwindigkeitsfahrzeugen; Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 .2 cargo ships, including high-speed craft, of 500 gross tonnage and upwards; and .3 mobile offshore drilling units; and .2 port facilities serving such ships engaged on international voyages. 3.2 Notwithstanding the provisions of section 3.1.2, Contracting Governments shall decide the extent of application of this Part of the Code to those port facilities within their territory which, although used primarily by ships not engaged on international voyages, are required, occasionally, to serve ships arriving or departing on an international voyage. .2 navires de charge, y compris les engins à grande vitesse à cargaisons, d'une jauge brute égale ou supérieure à 500; et .3 unités mobiles de forage au large; et .2 aux installations portuaires fournissant des services à de tels navires qui effectuent des voyages internationaux. 3.2 Nonobstant les dispositions de la section 3.1.2, les Gouvernements contractants doivent décider de la portée de l'application de la présente partie du Code aux installations portuaires situées sur leur territoire qui, bien qu'elles soient principalement utilisées par des navires qui n'effectuent pas de voyages internationaux, doivent parfois fournir des services à des navires arrivant d'un voyage international ou partant pour un tel voyage. 3.2.1 Les Gouvernements contractants doivent fonder leur décision, prise en vertu de la section 3.2, sur une évaluation de la sûreté de l'installation portuaire effectuée conformément à la présente partie du Code. 3.2.2 Toute décision prise par un Gouvernement contractant en vertu de la section 3.2 ne doit pas compromettre le niveau de sûreté à atteindre en vertu du chapitre XI-2 ou de la présente partie du Code. 3.3 Le présent Code ne s'applique pas ni aux navires de guerre ou navires de guerre auxiliaires, ni aux autres navires appartenant à un Gouvernement contractant ou exploités par lui et affectés exclusivement à un service public non commercial. 3.4 Les sections 5 à 13 et 19 de la présente partie s'appliquent aux compagnies et aux navires de la manière spécifiée à la règle XI-2/4. 3.5 Les sections 5 et 14 à 18 de la présente partie s'appliquent aux installations portuaires de la manière spécifiée à la règle XI-2/10. 3.6 Aucune disposition du présent Code ne porte atteinte aux droits ou obligations qu'ont les États en vertu du droit international. 4 Responsabilités des Gouvernements contractants 4.1 Sous réserve des dispositions des règles XI-2/3 et XI-2/7, les Gouvernements contractants doivent établir des niveaux de sûreté et donner des recommandations sur les mesures de protection contre les incidents de sûreté. Des niveaux de sûreté supérieurs dénotent une probabilité accrue de survenance d'un incident de sûreté. Les facteurs à prendre en considération pour l'établissement du niveau de sûreté approprié comprennent notamment: .1 la mesure dans laquelle l'information sur la menace est crédible; .2 la mesure dans laquelle l'information sur la menace est corroborée; 2051 .2 Frachtschiffe mit einer Bruttoraumzahl von 500 und darüber unter Einschluss von Hochgeschwindigkeitsfahrzeugen; .3 bewegliche Offshore-Bohreinheiten; .2 Hafenanlagen, in denen die genannten in der Auslandfahrt eingesetzten Schiffe abgefertigt werden. 3.2 Unbeschadet des Abschnitts 3.1.2 entscheiden die Vertragsregierungen über den Umfang der Anwendung dieses Teils des Codes auf diejenigen Hafenanlagen in ihrem Hoheitsgebiet, die trotz hauptsächlicher Verwendung durch Schiffe, die nicht in der Auslandfahrt eingesetzt sind, gelegentlich Schiffe abfertigen müssen, die von einer Auslandfahrt einlaufen oder zu einer Auslandfahrt auslaufen. 3.2.1 Die Vertragsregierungen müssen ihre Entscheidungen nach Abschnitt 3.2 auf der Grundlage einer nach Maßgabe dieses Teils des Codes durchgeführten Risikobewertung für die Hafenanlage treffen. 3.2.2 Durch eine Entscheidung, die eine Vertragsregierung nach Abschnitt 3.2 trifft, darf das Niveau der Sicherheit nicht beeinträchtigt werden, das durch Kapitel XI-2 oder durch diesen Teil des Codes erreicht werden soll. 3.3 Dieser Code findet keine Anwendung auf Kriegsschiffe, Flottenhilfsschiffe oder sonstige einer Vertragsregierung gehörende oder von ihr betriebene Schiffe, die im Staatsdienst ausschließlich für andere als Handelszwecke genutzt werden. 3.4 Die Abschnitte 5 bis 13 und 19 dieses Teils finden auf Unternehmen und Schiffe im Sinne der Regel XI-2/4 Anwendung. 3.5 Die Abschnitte 5 und 14 bis 18 dieses Teils finden auf Hafenanlagen im Sinne der Regel XI-2/10 Anwendung. 3.6 Dieser Code berührt nicht die Rechte oder Pflichten von Staaten nach dem Völkerrecht. 3.2.1 Contracting Governments shall base their decisions, under section 3.2, on a port facility security assessment carried out in accordance with this Part of the Code. 3.2.2 Any decision which a Contracting Government makes, under section 3.2, shall not compromise the level of security intended to be achieved by chapter XI-2 or by this Part of the Code. 3.3 This Code does not apply to warships, naval auxiliaries or other ships owned or operated by a Contracting Government and used only on Government non-commercial service. 3.4 Sections 5 to 13 and 19 of this part apply to Companies and ships as specified in regulation XI-2/4. 3.5 Sections 5 and 14 to 18 of this part apply to port facilities as specified in regulation XI-2/10. 3.6 Nothing in this Code shall prejudice the rights or obligations of States under international law. 4 Responsibilities of Contracting Governments 4.1 Subject to the provisions of regulation XI-2/3 and XI-2/7, Contracting Governments shall set security levels and provide guidance for protection from security incidents. Higher security levels indicate greater likelihood of occurrence of a security incident. Factors to be considered in setting the appropriate security level include: 4 Zuständigkeiten von Vertragsregierungen 4.1 Nach Maßgabe der Regeln XI-2/3 und XI-2/7 legen die Vertragsregierungen Gefahrenstufen fest und geben Hinweise zum Schutz vor sicherheitsrelevanten Ereignissen. Je höher die Gefahrenstufe ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem sicherheitsrelevanten Ereignis kommt. Zu den bei der Festlegung der angemessenen Gefahrenstufe zu berücksichtigenden Faktoren gehören .1 die Glaubwürdigkeit der Informationen über die Bedrohung; .2 die Plausibilität der Informationen über die Bedrohung; .1 the degree that the threat information is credible; .2 the degree that the threat information is corroborated; 2052 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 .3 la mesure dans laquelle l'information sur la menace est spécifique ou imminente; et .4 les conséquences potentielles de l'incident de sûreté. 4.2 Les Gouvernements contractants, lorsqu'ils établissent le niveau de sûreté 3, doivent diffuser, si nécessaire, des consignes appropriées et fournir des renseignements liés à la sûreté aux navires et aux installations portuaires susceptibles d'être touchés. 4.3 Les Gouvernements contractants peuvent déléguer à un organisme de sûreté reconnu certaines des tâches liées à la sûreté qui leur incombent en vertu du chapitre XI-2 et de la présente partie du Code, à l'exception des tâches suivantes: .1 établir le niveau de sûreté applicable; .2 approuver une évaluation de sûreté d'une installation portuaire et tout amendement ultérieur à une évaluation approuvée; .3 identifier les installations portuaires qui seront appelées à désigner un agent de sûreté de l'installation portuaire; .4 approuver un plan de sûreté d'une installation portuaire et tout amendement ultérieur à un plan approuvé; .5 exercer des mesures liées au contrôle et au respect des dispositions en application de la règle XI-2/9; et .6 établir les prescriptions applicables à une déclaration de sûreté. 4.4 Les Gouvernements contractants doivent, dans la mesure où ils le jugent approprié, mettre à l'épreuve les plans de sûreté du navire ou de l'installation portuaire qu'ils ont approuvés ou, dans le cas des navires, les plans qui ont été approuvés en leur nom, ou les amendements à ces plans, pour vérifier leur efficacité. .3 die Präzision der Informationen über die Bedrohung beziehungsweise das Ausmaß der unmittelbar bevorstehenden Bedrohung; .4 die möglichen Folgen eines solchen sicherheitsrelevanten Ereignisses. 4.2 Legt eine Vertragsregierung Gefahrenstufe 3 fest, so gibt sie den Schiffen und Hafenanlagen, die betroffen sein können, bei Bedarf geeignete Anweisungen und stellt ihnen sicherheitsbezogene Angaben zur Verfügung. 4.3 Die Vertragsregierungen können bestimmte ihnen nach Kapitel XI-2 und nach diesem Teil des Codes obliegende sicherheitsbezogene Aufgaben einer anerkannten Stelle zur Gefahrenabwehr übertragen; hiervon ausgenommen sind .1 die Festlegung Gefahrenstufe; der anwendbaren .3 the degree that the threat information is specific or imminent; and .4 the potential consequences of such a security incident. 4.2 Contracting Governments, when they set security level 3, shall issue, as necessary, appropriate instructions and shall provide security-related information to the ships and port facilities that may be affected. 4.3 Contracting Governments may delegate to a recognized security organization certain of their security-related duties under chapter XI-2 and this Part of the Code with the exception of: .1 setting of the applicable security level; .2 approving a Port Facility Security Assessment and subsequent amendments to an approved assessment; .3 determining the port facilities which will be required to designate a Port Facility Security Officer; .4 approving a Port Facility Security Plan and subsequent amendments to an approved plan; .5 exercising control and compliance measures pursuant to regulation XI-2/9; and .6 establishing the requirements for a Declaration of Security. 4.4 Contracting Governments shall, to the extent they consider appropriate, test the effectiveness of the Ship Security Plans or the Port Facility Security Plans, or of amendments to such plans, they have approved, or, in the case of ships, of plans which have been approved on their behalf. .2 die Genehmigung einer Risikobewertung für die Hafenanlage und spätere Änderungen einer genehmigten Bewertung; .3 die Festlegung, welchen Hafenanlagen vorgeschrieben wird, einen Beauftragten für die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage zu benennen; .4 die Genehmigung eines Plans zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage und spätere Änderungen eines genehmigten Plans; .5 die Durchführung von Kontrollmaßnahmen und Maßnahmen zur Einhaltung der Vorschriften nach Regel XI-2/9; .6 die Festlegung der Voraussetzungen für eine Sicherheitserklärung. 4.4 Die Vertragsregierungen müssen in einem Umfang, den sie für angemessen halten, die Wirksamkeit der Pläne zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff oder in der Hafenanlage beziehungsweise von Änderungen solcher Pläne prüfen, die sie entweder selbst genehmigt haben oder die im Falle von Schiffen in ihrem Auftrag genehmigt worden sind. 5 Sicherheitserklärung 5.1 Die Vertragsregierungen legen fest, wann eine Sicherheitserklärung erforderlich ist; dabei berücksichtigen sie, welchen Risiken Personen, materielle Güter oder die Umwelt durch das Zusammenwirken von Schiff und Hafen beziehungsweise Tätigkeiten von Schiff zu Schiff ausgesetzt sind. 5.2 Ein Schiff kann um die Erstellung einer Sicherheitserklärung ersuchen, .1 wenn für den Betrieb dieses Schiffes eine höhere Gefahrenstufe gilt als für die Hafenanlage beziehungsweise für ein anderes Schiff, mit der beziehungsweise mit dem ein Zusammenwirken stattfindet; .2 wenn zwischen Vertragsregierungen eine Vereinbarung über eine Sicherheitserklärung besteht, die bestimmte Aus- 5 Declaration of Security 5.1 Contracting Governments shall determine when a Declaration of Security is required by assessing the risk the ship/port interface or ship-to-ship activity poses to persons, property or the environment. 5 Déclaration de sûreté 5.1 Les Gouvernements contractants doivent déterminer quand une déclaration de sûreté est requise, en évaluant le risque qu'une interface navire/port ou une activité de navire à navire présente pour les personnes, les biens ou l'environnement. 5.2 Un navire peut demander qu'une déclaration de sûreté soit remplie lorsque: .1 le navire est exploité à un niveau de sûreté supérieur à celui de l'installation portuaire ou d'un autre navire avec lequel il y a interface; 5.2 A ship can request completion of a Declaration of Security when: .1 the ship is operating at a higher security level than the port facility or another ship it is interfacing with; .2 there is an agreement on a Declaration of Security between Contracting Governments covering certain interna- .2 il existe un accord entre les Gouvernements contractants au sujet d'une déclaration de sûreté visant certains Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 tional voyages or specific ships on those voyages; .3 there has been a security threat or a security incident involving the ship or involving the port facility, as applicable; voyages internationaux ou navires spécifiques effectuant de tels voyages; .3 il y a eu une menace pour la sûreté ou un incident de sûreté mettant en cause le navire ou l'installation portuaire, selon le cas; .4 le navire se trouve dans un port qui n'est pas tenu d'avoir ou de mettre en oeuvre un plan de sûreté de l'installation portuaire approuvé; ou .5 le navire exerce des activités de navire à navire avec un autre navire qui n'est pas tenu d'avoir et de mettre en oeuvre un plan de sûreté du navire approuvé. 2053 landfahrten oder bestimmte Schiffe auf solchen Fahrten erfasst; .3 wenn es eine Bedrohungssituation oder ein sicherheitsrelevantes Ereignis gegeben hat, an der/dem das Schiff beteiligt war beziehungsweise in die/das die Hafenanlage einbezogen war; .4 wenn sich das Schiff in einem Hafen aufhält, der nicht der Verpflichtung unterliegt, einen genehmigten Plan zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage zu haben und umzusetzen; .5 wenn das Schiff Tätigkeiten von Schiff zu Schiff mit einem anderen Schiff durchführt, das nicht der Verpflichtung unterliegt, einen genehmigten Plan zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff zu haben und umzusetzen. 5.3 Der Eingang eines Ersuchens um Erstellung einer Sicherheitserklärung nach diesem Abschnitt ist von der betreffenden Hafenanlage beziehungsweise von dem betreffenden Schiff zu bestätigen. 5.4 Die Sicherheitserklärung ist wie folgt zu erstellen: .1 vom Kapitän oder vom Beauftragten für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff im Namen des betreffenden Schiffes beziehungsweise der betreffenden Schiffe und gegebenenfalls .2 vom Beauftragten für die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage oder, sofern die Vertragsregierung etwas anderes bestimmt, von einer anderen, für die Gefahrenabwehr an Land zuständigen Stelle im Namen der Hafenanlage. 5.5 In der Sicherheitserklärung sind die Vorschriften über die Gefahrenabwehr anzugeben, die für die jeweilige Hafenanlage und das jeweilige Schiff (beziehungsweise für die jeweiligen Schiffe) gemeinsam gelten können; außerdem ist die Zuständigkeit eines/einer jeden anzugeben. 5.6 Die Vertragsregierungen müssen unter Berücksichtigung der Regel XI-2/9.2.3 den Mindestzeitraum festlegen, währenddessen die Hafenanlagen in ihrem Hoheitsgebiet Sicherheitserklärungen aufbewahren müssen. 5.7 Die Verwaltungen müssen unter Berücksichtigung der Regel XI-2/9.2.3 den Mindestzeitraum festlegen, währenddessen Schiffe, die ihre Flagge zu führen berechtigt sind, Sicherheitserklärungen aufbewahren müssen. .4 the ship is at a port which is not required to have and implement an approved port facility security plan; or .5 the ship is conducting ship-to-ship activities with another ship not required to have and implement an approved ship security plan. 5.3 Requests for the completion of a Declaration of Security, under this section, shall be acknowledged by the applicable port facility or ship. 5.4 The Declaration of Security shall be completed by: .1 the master or the ship security officer on behalf of the ship(s); and, if appropriate, 5.3 L'installation portuaire ou le ou les navires, selon le cas, doivent accuser réception des demandes de déclaration de sûreté pertinentes faites en vertu de la présente section. 5.4 La déclaration de sûreté doit être remplie par: .1 le capitaine ou l'agent de sûreté du navire pour le compte du ou des navire(s); et, s'il y a lieu, .2 the port facility security officer or, if the Contracting Government determines otherwise, by any other body responsible for shore-side security, on behalf of the port facility. 5.5 The Declaration of Security shall address the security requirements that could be shared between a port facility and a ship (or between ships) and shall state the responsibility for each. .2 l'agent de sûreté de l'installation portuaire ou, si le Gouvernement contractant en décide autrement, une autre entité responsable de la sûreté à terre, pour le compte de l'installation portuaire. 5.5 La déclaration de sûreté doit indiquer les mesures de sûreté requises qui pourraient être partagées entre une installation portuaire et un navire ou entre des navires, ainsi que la responsabilité de chacun. 5.6 Contracting Governments shall specify, bearing in mind the provisions of regulation XI-2/9.2.3, the minimum period for which Declarations of Security shall be kept by the port facilities located within their territory. 5.7 Administrations shall specify, bearing in mind the provisions of regulation XI-2/9.2.3, the minimum period for which Declarations of Security shall be kept by ships entitled to fly their flag. 5.6 Les Gouvernements contractants doivent spécifier, compte tenu des dispositions de la règle XI-2/9.2.3, la durée minimale pendant laquelle les déclarations de sûreté doivent être conservées par les installations portuaires situées sur leur territoire. 5.7 Les Administrations doivent spécifier, compte tenu des dispositions de la règle XI-2/9.2.3, la durée minimale pendant laquelle les déclarations de sûreté doivent être conservées par les navires autorisés à battre leur pavillon. 6 Obligations of the Company 6.1 The Company shall ensure that the ship security plan contains a clear statement emphasizing the master's authority. The Company shall establish in the ship security plan that the master has the overriding authority and responsibility to make decisions with respect to the safety and 6 Obligations de la compagnie 6.1 La compagnie doit veiller à ce que le plan de sûreté du navire contienne un énoncé clair mettant l'accent sur l'autorité du capitaine. La compagnie doit spécifier, dans le plan de sûreté du navire, que le capitaine a le pouvoir et la responsabilité absolus de prendre des décisions concer- 6 Pflichten des Unternehmens 6.1 Das Unternehmen muss sicherstellen, dass der Plan zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff eine deutliche Aussage enthält, welche die Befehlsgewalt des Kapitäns betont. Das Unternehmen muss im Plan zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff klarstellen, dass der Kapitän die höchste Befehlsgewalt und 2054 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 nant la sécurité et la sûreté du navire et de solliciter l'assistance de la compagnie ou de tout Gouvernement contractant, selon que de besoin. Zuständigkeit dafür hat, Entscheidungen hinsichtlich der nautischen Schiffssicherheit und der Gefahrenabwehr auf dem Schiff zu treffen und bei Bedarf die Unterstützung des Unternehmens oder jeder beliebigen Vertragsregierung anzufordern. 6.2 Das Unternehmen muss sicherstellen, dass der Beauftragte für die Gefahrenabwehr im Unternehmen, der Kapitän und der Beauftragte für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff die erforderliche Unterstützung erhalten, um ihre Aufgaben und Zuständigkeiten nach Kapitel XI-2 und diesem Teil des Codes wahrzunehmen. 7 Gefahrenabwehr auf dem Schiff 7.1 Ein Schiff ist gehalten, sich nach den von den Vertragsregierungen festgelegten Gefahrenstufen zu richten, wie dies im Folgenden erläutert ist. 7.2 Bei Gefahrenstufe 1 sind durch geeignete Maßnahmen und unter Berücksichtigung der Hinweise in Teil B dieses Codes auf allen Schiffen die nachstehenden Tätigkeiten wahrzunehmen, um sicherheitsrelevante Ereignisse zu erkennen und Vorsorgemaßnehmen gegen sie einzuleiten: .1 Es ist sicherzustellen, dass alle Aufgaben zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff wahrgenommen werden; .2 der Zugang zum Schiff ist zu kontrollieren; .3 das Einschiffen von Personen und die Anbordnahme ihres Gepäcks ist zu kontrollieren; .4 die Bereiche mit Zugangsbeschränkung sind zu überwachen, um sicherzustellen, dass nur Personen mit Zugangsberechtigung Zugang erhalten; .5 die Deckflächen und die Umgebung des Schiffes sind zu überwachen; .6 der Umschlag von Ladung und Schiffsvorräten ist zu beaufsichtigen; .7 es ist sicherzustellen, dass die Vorrichtungen für den sicherheitsbezogenen Nachrichtenverkehr jederzeit verfügbar sind. 7.3 Bei Gefahrenstufe 2 sind unter Berücksichtigung der Hinweise in Teil B dieses Codes für jede in Abschnitt 7.2 genannte Tätigkeit zusätzliche Schutzmaßnahmen zu ergreifen, die im Plan zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff aufgeführt sind. 7.4 Bei Gefahrenstufe 3 sind unter Berücksichtigung der Hinweise in Teil B dieses Codes für jede in Abschnitt 7.2 genannte Tätigkeit die im Plan zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff aufgeführten weiteren speziellen Schutzmaßnahmen zu ergreifen. 7.5 Wird von der Verwaltung Gefahrenstufe 2 oder 3 festgelegt, so hat das Schiff den Erhalt der Unterrichtung über die Änderung der Gefahrenstufe zu bestätigen. security of the ship and to request the assistance of the Company or of any Contracting Government as may be necessary. 6.2 The Company shall ensure that the company security officer, the master and the ship security officer are given the necessary support to fulfil their duties and responsibilities in accordance with chapter XI-2 and this Part of the Code. 6.2 La compagnie doit veiller à ce que l'agent de sûreté de la compagnie, le capitaine et l'agent de sûreté du navire bénéficient de l'appui nécessaire pour s'acquitter de leurs tâches et de leurs responsabilités conformément au chapitre XI-2 et à la présente partie du Code. 7 Ship security 7.1 A ship is required to act upon the security levels set by Contracting Governments as set out below. 7.2 At security level 1, the following activities shall be carried out, through appropriate measures, on all ships, taking into account the guidance given in part B of this Code, in order to identify and take preventive measures against security incidents: 7 Sûreté du navire 7.1 Un navire est tenu de prendre des mesures correspondant aux niveaux de sûreté établis par les Gouvernements contractants, comme il est indiqué ci-dessous. 7.2 Au niveau de sûreté 1, les activités suivantes doivent être exécutées, par le biais de mesures appropriées, à bord de tous les navires, compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du présent Code, en vue d'identifier et de prendre des mesures de sauvegarde contre les incidents de sûreté: .1 veiller à l'exécution de toutes les tâches liées à la sûreté du navire; .2 contrôler l'accès au navire; .3 contrôler l'embarquement des personnes et de leurs effets; .4 surveiller les zones d'accès restreint pour s'assurer que seules les personnes autorisées y ont accès; .5 surveiller les zones de pont et les zones au voisinage du navire; .6 superviser la manutention de la cargaison et des provisions de bord; et .7 veiller à ce que le système de communication de sûreté soit rapidement disponible. 7.3 Au niveau de sûreté 2, les mesures de protection additionnelles, spécifiées dans le plan de sûreté du navire, doivent être mises en oeuvre pour chacune des activités décrites dans la section 7.2, compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du présent Code. 7.4 Au niveau de sûreté 3, des mesures de protection spéciales supplémentaires, spécifiées dans le plan de sûreté du navire, doivent être mises en oeuvre pour chacune des activités décrites dans la section 7.2, compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du présent Code. 7.5 Chaque fois que l'Administration établit un niveau de sûreté 2 ou un niveau de sûreté 3, le navire doit accuser réception des consignes concernant le changement de niveau de sûreté. .1 ensuring the performance of all ship security duties; .2 controlling access to the ship; .3 controlling the embarkation of persons and their effects; .4 monitoring restricted areas to ensure that only authorized persons have access; .5 monitoring of deck areas and areas surrounding the ship; .6 supervising the handling of cargo and ship's stores; and .7 ensuring that security communication is readily available. 7.3 At security level 2, additional protective measures, specified in the ship security plan, shall be implemented for each activity detailed in section 7.2, taking into account the guidance given in part B of this Code. 7.4 At security level 3, further specific protective measures, specified in the ship security plan, shall be implemented for each activity detailed in section 7.2, taking into account the guidance given in part B of this Code. 7.5 Whenever security level 2 or 3 is set by the Administration, the ship shall acknowledge receipt of the instructions on change of the security level. Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 7.6 Prior to entering a port or whilst in a port within the territory of a Contracting Government that has set security level 2 or 3, the ship shall acknowledge receipt of this instruction and shall confirm to the port facility security officer the initiation of the implementation of the appropriate measures and procedures as detailed in the ship security plan, and in the case of security level 3, in instructions issued by the Contracting Government which has set security level 3. The ship shall report any difficulties in implementation. In such cases, the port facility security officer and ship security officer shall liaise and co-ordinate the appropriate actions. 7.6 Avant d'entrer dans un port ou quand il se trouve dans un port situé sur le territoire d'un Gouvernement contractant qui a établi un niveau de sûreté 2 ou un niveau de sûreté 3, le navire doit accuser réception de cette consigne et confirmer à l'agent de sûreté de l'installation portuaire qu'il a commencé à mettre en oeuvre les mesures et procédures appropriées décrites dans le plan de sûreté du navire et dans le cas du niveau de sûreté 3, dans les consignes diffusées par le Gouvernement contractant qui a établi le niveau de sûreté 3. Le navire doit signaler les difficultés éventuelles que pose leur mise en oeuvre. Dans ce cas, l'agent de sûreté de l'installation portuaire et l'agent de sûreté du navire doivent rester en liaison et coordonner les mesures appropriées. 2055 7.6 Vor dem Einlaufen in einen Hafen oder bei Aufenthalt in einem Hafen im Hoheitsgebiet einer Vertragsregierung, die Gefahrenstufe 2 oder 3 festgelegt hat, hat das Schiff den Erhalt der Unterrichtung darüber zu bestätigen und gegenüber dem Beauftragten für die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage den Beginn der Durchführung der im Plan zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff ­ sowie bei Gefahrenstufe 3 in den von der Vertragsregierung, die Gefahrenstufe 3 festgelegt hat, gegebenen Anweisungen ­ dargelegten geeigneten Maßnahmen und Verfahrensweisen zu bestätigen. Das Schiff muss etwaige Schwierigkeiten bei der Durchführung melden. In solchen Fällen nehmen der Beauftragte für die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage und der Beauftragte für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff miteinander Kontakt auf und koordinieren die geeigneten Maßnahmen. 7.7 Wird ein Schiff von der Verwaltung aufgefordert, für sich eine höhere Gefahrenstufe festzulegen, oder gilt für das Schiff bereits eine höhere Gefahrenstufe, als sie für den Hafen festgelegt ist, in den das Schiff einzulaufen beabsichtigt oder in dem es sich aufhält, so hat das Schiff unverzüglich die zuständige Behörde der Vertragsregierung, in deren Hoheitsgebiet die betreffende Hafenanlage gelegen ist, und den Beauftragten für die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage von dieser Situation zu unterrichten. 7.7.1 In solchen Fällen nehmen der Beauftragte für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff und der Beauftragte für die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage miteinander Kontakt auf und koordinieren erforderlichenfalls die geeigneten Maßnahmen. 7.8 Fordert eine Verwaltung Schiffe, die ihre Flagge zu führen berechtigt sind, auf, in einem Hafen einer anderen Vertragsregierung für sich Gefahrenstufe 2 oder 3 festzulegen, so unterrichtet sie diese Vertragsregierung unverzüglich darüber. 7.9 Legen Vertragsregierungen eine Gefahrenstufe fest und stellen sie sicher, dass Schiffen, die in ihrem Küstenmeer eingesetzt sind oder die ihre Absicht mitgeteilt haben, in ihr Küstenmeer einzulaufen, Angaben über die Gefahrenstufe zur Verfügung gestellt werden, so sind die betreffenden Schiffe darüber zu belehren, dass sie Wachsamkeit zu üben haben und ihrer Verwaltung sowie etwaigen benachbarten Küstenstaaten sämtliche ihnen zur Kenntnis gelangende Angaben melden müssen, welche die Gefahrenabwehr in der Schifffahrt in dem betreffenden Gebiet beeinträchtigen könnten. 7.9.1 Bei der Unterrichtung dieser Schiffe über die geltende Gefahrenstufe muss eine Vertragsregierung die Schiffe unter Berücksichtigung der Hinweise in Teil B dieses Codes auch darüber belehren, welche Maßnahmen zur Gefahrenabwehr sie 7.7 If a ship is required by the Administration to set, or is already at, a higher security level than that set for the port it intends to enter or in which it is already located, then the ship shall advise, without delay, the competent authority of the Contracting Government within whose territory the port facility is located and the port facility security officer of the situation. 7.7 Si un navire est tenu par l'Administration d'établir, ou a déjà établi, un niveau de sûreté supérieur à celui qui a été établi pour le port dans lequel il a l'intention d'entrer ou dans lequel il se trouve déjà, ce navire doit en informer, sans tarder, l'autorité compétente du Gouvernement contractant sur le territoire duquel l'installation portuaire est située et l'agent de sûreté de l'installation portuaire. 7.7.1 In such cases, the ship security officer shall liaise with the port facility security officer and co-ordinate appropriate actions, if necessary. 7.7.1 Dans ce cas, l'agent de sûreté du navire doit rester en liaison avec l'agent de sûreté de l'installation portuaire et coordonner les mesures appropriées, si nécessaire. 7.8 An Administration requiring ships entitled to fly its flag to set security level 2 or 3 in a port of another Contracting Government shall inform that Contracting Government without delay. 7.8 Une Administration qui demande aux navires autorisés à battre son pavillon d'établir un niveau de sûreté 2 ou 3 dans un port d'un autre Gouvernement contractant doit en informer ce Gouvernement contractant sans tarder. 7.9 Lorsque les Gouvernements contractants établissent des niveaux de sûreté et veillent à ce que des renseignements sur le niveau de sûreté soient fournis aux navires qui sont exploités dans leur mer territoriale ou qui ont fait part de leur intention d'entrer dans leur mer territoriale, ces navires doivent être invités à rester vigilants et à communiquer immédiatement à leur Administration et à tous les États côtiers voisins tous renseignements portés à leur attention qui risqueraient de compromettre la sûreté maritime dans la zone. 7.9 When Contracting Governments set security levels and ensure the provision of security level information to ships operating in their territorial sea, or having communicated an intention to enter their territorial sea, such ships shall be advised to maintain vigilance and report immediately to their Administration and any nearby coastal States any information that comes to their attention that might affect maritime security in the area. 7.9.1 When advising such ships of the applicable security level, a Contracting Government shall, taking into account the guidance given in part B of this Code, also advise those ships of any security measure that they should take and, if appropriate, of 7.9.1 Lorsqu'il informe ces navires du niveau de sûreté applicable, un Gouvernement contractant doit, compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du présent Code, informer également ces navires de toute mesure de sûreté 2056 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 qu'ils devraient prendre et, le cas échéant, des mesures qui ont été prises par le Gouvernement contractant pour fournir une protection contre la menace. 8 Évaluation de la sûreté du navire 8.1 L'évaluation de la sûreté du navire est un élément essentiel qui fait partie intégrante du processus d'établissement et d'actualisation du plan de sûreté du navire. 8.2 L'agent de sûreté de la compagnie doit veiller à ce que l'évaluation de la sûreté du navire soit effectuée par des personnes ayant les qualifications voulues pour procéder à une estimation de la sûreté d'un navire, conformément à la présente section et compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du présent Code. 8.3 Sous réserve des dispositions de la section 9.2.1, un organisme de sûreté reconnu peut effectuer l'évaluation de sûreté du navire d'un navire particulier. 8.4 L'évaluation de la sûreté du navire doit comprendre une étude de sûreté sur place et, au moins, les éléments suivants: .1 identification des mesures, des procédures et des opérations de sûreté existantes; .2 identification et évaluation des opérations essentielles de bord qu'il est important de protéger; .3 identification des menaces éventuelles contre les opérations essentielles de bord et probabilité de survenance, afin d'établir des mesures de sûreté et de leur donner un ordre de priorité; et ergreifen sollen und welche Maßnahmen zum Schutz vor der Bedrohung gegebenenfalls von der Vertragsregierung ergriffen worden sind. 8 Risikobewertung für das Schiff 8.1 Die Risikobewertung für das Schiff ist ein wesentlicher Bestandteil des Verfahrens der Ausarbeitung und Aktualisierung des Plans zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff. 8.2 Der Beauftragte für die Gefahrenabwehr im Unternehmen muss sicherstellen, dass die Risikobewertung für das Schiff von Personen mit einschlägiger Erfahrung in der Beurteilung der Gefährdungslage eines Schiffes nach Maßgabe dieses Abschnitts und unter Berücksichtigung der Hinweise in Teil B dieses Codes durchgeführt wird. 8.3 Vorbehaltlich des Abschnitts 9.2.1 kann eine anerkannte Stelle zur Gefahrenabwehr die Risikobewertung für das Schiff für ein bestimmtes Schiff durchführen. 8.4 Zur Risikobewertung für das Schiff gehören eine Bestandsaufnahme zur Gefahrenabwehr vor Ort sowie mindestens die folgenden Bestandteile: .1 die Ermittlung der vorhandenen Maßnahmen, Verfahren und betrieblichen Vorgänge zur Gefahrenabwehr; .2 die Ermittlung und Beurteilung wichtiger betrieblicher Vorgänge an Bord eines Schiffes, deren Schutz wichtig ist; .3 die Ermittlung des möglichen Risikos von Bedrohungen wichtiger betrieblicher Vorgänge an Bord eines Schiffes sowie der Wahrscheinlichkeit des Auftretens solcher Bedrohungen zum Zweck der Festlegung von Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und der Bestimmung ihrer Rangfolge; .4 die Ermittlung von Schwachstellen, einschließlich Schwachstellen im Bereich ,,menschliches Versagen", bei der Infrastruktur sowie bei Herangehensund Verfahrensweisen. 8.5 Die Risikobewertung für das Schiff ist vom Unternehmen zu dokumentieren, zu überprüfen, zu genehmigen und aufzubewahren. 9 Plan zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff 9.1 Jedes Schiff muss an Bord einen von der Verwaltung genehmigten Plan zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff mitführen. In diesem Plan müssen Bestimmungen für die drei Gefahrenstufen im Sinne der Begriffsbestimmung in diesem Teil des Codes enthalten sein. 9.1.1 Vorbehaltlich des Abschnitts 9.2.1 kann eine anerkannte Stelle zur Gefahrenabwehr den Plan zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff für ein bestimmtes Schiff erstellen. 9.2 Die Verwaltung kann die Überprüfung und Genehmigung von Plänen zur Gefah- measures that have been taken by the Contracting Government to provide protection against the threat. 8 Ship security assessment 8.1 The ship security assessment is an essential and integral part of the process of developing and updating the ship security plan. 8.2 The company security officer shall ensure that the ship security assessment is carried out by persons with appropriate skills to evaluate the security of a ship, in accordance with this section, taking into account the guidance given in part B of this Code. 8.3 Subject to the provisions of section 9.2.1, a recognized security organization may carry out the ship security assessment of a specific ship. 8.4 The ship security assessment shall include an on-scene security survey and, at least, the following elements: .1 identification of existing security measures, procedures and operations; .2 identification and evaluation of key ship-board operations that it is important to protect; .3 identification of possible threats to the key ship-board operations and the likelihood of their occurrence, in order to establish and prioritise security measures; and .4 identification of weaknesses, including human factors, in the infrastructure, policies and procedures. .4 identification des points faibles, y compris les facteurs humains, de l'infrastructure, des politiques et des procédures. 8.5 L'évaluation de la sûreté du navire doit être étayée par des documents, être examinée, acceptée et conservée par la compagnie. 9 Plan de sûreté du navire 9.1 Chaque navire doit avoir à bord un plan de sûreté approuvé par l'Administration. Ce plan doit prévoir des dispositions pour les trois niveaux de sûreté tels que définis dans la présente partie du Code. 8.5 The ship security assessment shall be documented, reviewed, accepted and retained by the Company. 9 Ship security plan 9.1 Each ship shall carry on board a ship security plan approved by the Administration. The plan shall make provisions for the three security levels as defined in this Part of the Code. 9.1.1 Subject to the provisions of section 9.2.1, a recognized security organization may prepare the ship security plan for a specific ship. 9.2 The Administration may entrust the review and approval of ship security plans, 9.1.1 Sous réserve des dispositions de la section 9.2.1, un organisme de sûreté reconnu peut préparer le plan de sûreté du navire d'un navire particulier. 9.2 L'Administration peut confier l'examen et l'approbation des plans de sûreté du Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 or of amendments to a previously approved plan, to recognized security organizations. 9.2.1 In such cases the recognized security organization undertaking the review and approval of a ship security plan, or its amendments, for a specific ship shall not have been involved in either the preparation of the ship security assessment or of the ship security plan, or of the amendments, under review. navire, ou des amendements à un plan précédemment approuvé, à des organismes de sûreté reconnus. 9.2.1 Dans ce cas, l'organisme de sûreté reconnu chargé d'examiner et d'approuver un plan de sûreté du navire, ou des amendements à ce plan, ne doit pas avoir participé à la préparation de l'évaluation de la sûreté du navire ni à la préparation du plan de sûreté du navire, ou des amendements à ce plan, devant faire l'objet de l'examen. 2057 renabwehr auf dem Schiff oder von Änderungen bereits früher genehmigter Pläne anerkannten Stellen zur Gefahrenabwehr übertragen. 9.2.1 In solchen Fällen darf die anerkannte Stelle zur Gefahrenabwehr, welche die Überprüfung und Genehmigung des Plans zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff oder seiner Änderungen für ein bestimmtes Schiff durchführt, nicht mit der Durchführung der Risikobewertung für das Schiff, des Plans zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff oder der Änderungen des Plans, die zur Überprüfung anstehen, befasst gewesen sein. 9.3 Bei der zur Genehmigung erfolgenden Vorlage eines Plans zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff oder von Änderungen eines bereits früher genehmigten Plans ist die Risikobewertung, auf deren Grundlage der Plan beziehungsweise die Änderungen ausgearbeitet worden sind, beizufügen. 9.4 Solche Pläne sind unter Berücksichtigung der Hinweise in Teil B dieses Codes in der Arbeitssprache beziehungsweise den Arbeitssprachen des Schiffes abzufassen. Gehört Englisch, Französisch oder Spanisch nicht zu den benutzten Sprachen, so ist eine Übersetzung in eine dieser Sprachen beizugeben. In dem Plan sind mindestens die nachstehend aufgeführten Punkte zu behandeln: .1 Maßnahmen, die geeignet sind, zu verhindern, dass Waffen, gefährliche Stoffe und Vorrichtungen, die zur Verwendung gegen Menschen, Schiffe oder Häfen vorgesehen sind und deren Mitführen nicht genehmigt ist, an Bord gebracht werden; .2 Benennung der Bereiche mit Zugangsbeschränkung und Maßnahmen zur Verhinderung des unerlaubten Zugangs zu ihnen; .3 Maßnahmen zur Verhinderung des unerlaubten Zugangs zum Schiff; .4 Verfahren zur Reaktion auf Bedrohungssituationen oder auf Beeinträchtigungen der Gefahrenabwehr einschließlich Vorkehrungen zur Aufrechterhaltung wichtiger betrieblicher Vorgänge auf dem Schiff oder beim Zusammenwirken von Schiff und Hafen; .5 Verfahren zur Reaktion auf sicherheitsbezogene Anweisungen, die eine Vertragsregierung bei Gefahrenstufe 3 geben kann; .6 Verfahren für die Evakuierung bei Bedrohungssituationen oder bei Beeinträchtigungen der Gefahrenabwehr; .7 Aufgaben des Schiffspersonals, dem im Zusammenhang mit der Gefahrenabwehr Zuständigkeiten zugewiesen worden sind, und sonstigen Schiffspersonals betreffend Gesichtspunkte der Gefahrenabwehr; .8 Verfahren zur Qualitätsprüfung (Audit) der Tätigkeiten zur Gefahrenabwehr; 9.3 The submission of a ship security plan, or of amendments to a previously approved plan, for approval shall be accompanied by the security assessment on the basis of which the plan, or the amendments, have been developed. 9.4 Such a plan shall be developed, taking into account the guidance given in part B of this Code, and shall be written in the working language or languages of the ship. If the language or languages used is not English, French or Spanish, a translation into one of these languages shall be included. The plan shall address, at least, the following: .1 measures designed to prevent weapons, dangerous substances and devices intended for use against persons, ships or ports and the carriage of which is not authorized from being taken on board the ship; .2 identification of the restricted areas and measures for the prevention of unauthorized access to them; .3 measures for the prevention of unauthorized access to the ship; .4 procedures for responding to security threats or breaches of security, including provisions for maintaining critical operations of the ship or ship/port interface; 9.3 Tout plan de sûreté du navire, ou tout amendement à un plan approuvé précédemment, qui est soumis aux fins d'approbation doit être accompagné de l'évaluation de la sûreté sur la base de laquelle il a été mis au point. 9.4 Un tel plan doit être élaboré compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du présent Code et être rédigé dans la ou les langues de travail du navire. Si la ou les langues utilisées ne sont ni l'anglais, ni l'espagnol, ni le français, une traduction dans l'une de ces langues doit être fournie. Le plan doit porter au moins sur ce qui suit: .1 les mesures visant à empêcher l'introduction à bord d'armes, de substances dangereuses et d'engins destinés à être utilisés contre des personnes, des navires ou des ports et dont la présence à bord n'est pas autorisée; .2 l'identification des zones d'accès restreint et des mesures visant à empêcher l'accès non autorisé à ces zones; .3 des mesures visant à empêcher l'accès non autorisé au navire; .4 des procédures pour faire face à une menace contre la sûreté ou une atteinte à la sûreté, y compris des dispositions pour maintenir les opérations essentielles du navire ou de l'interface navire/port; .5 procedures for responding to any security instructions Contracting Governments may give at security level 3; .6 procedures for evacuation in case of security threats or breaches of security; .7 duties of shipboard personnel assigned security responsibilities and of other shipboard personnel on security aspects; .5 des procédures pour donner suite aux consignes de sûreté que les Gouvernements contractants peuvent donner au niveau de sûreté 3; .6 des procédures d'évacuation en cas de menace contre la sûreté ou d'atteinte à la sûreté; .7 les tâches du personnel du navire auquel sont attribuées des responsabilités en matière de sûreté et celles des autres membres du personnel du navire concernant les aspects liés à la sûreté; .8 des procédures d'audit des activités liées à la sûreté; .8 procedures for auditing the security activities; 2058 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 .9 des procédures concernant la formation, les entraînements et les exercices liés au plan; .10 des procédures concernant l'interface avec les activités liées à la sûreté des installations portuaires; .11 des procédures concernant l'examen périodique du plan et sa mise à jour; .12 des procédures de notification des incidents de sûreté; .13 l'identification de l'agent de sûreté du navire; .14 l'identification de l'agent de sûreté de la compagnie, y compris les coordonnées où il peut être joint 24 heures sur 24; .9 Verfahren für Ausbildungsmaßnahmen, Schulungen und Übungen im Zusammenhang mit dem Plan; .10 Verfahren für das Zusammenwirken mit Tätigkeiten zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage; .11 Verfahren für die regelmäßige Überprüfung des Plans und für seine Aktualisierung; .12 Verfahren für die Meldung sicherheitsrelevanter Ereignisse; .13 namentliche Benennung des Beauftragten für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff; .14 namentliche Benennung des Beauftragten für die Gefahrenabwehr im Unternehmen einschließlich der entsprechenden Daten für die Kontaktaufnahme mit diesem rund um die Uhr; .15 Verfahren für die Sicherstellung von Überprüfung, Probebetrieb, Kalibrierung und Instandhaltung sämtlicher Ausrüstungsgegenstände für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff; .16 Angabe der Frequenz für Probebetrieb und/oder Kalibrierung sämtlicher Ausrüstungsgegenstände für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff; .17 Benennung der Örtlichkeiten, in denen sich die Bedienungselemente zum Auslösen des Alarmsystems zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff befinden; .18 Verfahren, Anweisungen und Hinweise für die Benutzung des Alarmsystems zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff, insbesondere für Probebetrieb, Aktivierung, Deaktivierung und Neueinstellung sowie für die Eingrenzung von Fehlalarmen. 9.4.1 Das Personal, das interne Qualitätsprüfungen der im Plan dargestellten Tätigkeiten zur Gefahrenabwehr durchführt oder die Umsetzung des Plans beurteilt, darf in keiner Beziehung zu den zu überprüfenden Tätigkeiten stehen, es sei denn, dies ist aufgrund der Größe und Art des Unternehmens oder des Schiffes praktisch nicht durchführbar. 9.5 Die Verwaltung legt fest, welche Änderungen eines genehmigten Plans zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff oder der in einem genehmigten Plan aufgeführten Ausrüstung für die Gefahrenabwehr nicht durchgeführt werden dürfen, sofern nicht die einschlägigen Änderungen des Plans von der Verwaltung genehmigt sind. Alle derartigen Änderungen müssen mindestens ebenso wirksam sein wie die in Kapitel XI-2 und in diesem Teil des Codes vorgeschriebenen Maßnahmen. 9.5.1 Die Art der Änderungen des Plans zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff oder an der Ausrüstung für die Gefahrenabwehr, die von der Verwaltung nach Maßgabe des Abschnitts 9.5 besonders genehmigt worden sind, sind so zu dokumentieren, dass .9 procedures for training, drills and exercises associated with the plan; .10 procedures for interfacing with port facility security activities; .11 procedures for the periodic review of the plan and for updating; .12 procedures for reporting security incidents; .13 identification of the ship security officer; .14 identification of the company security officer, including 24-hour contact details; .15 procedures to ensure the inspection, testing, calibration, and maintenance of any security equipment provided on board; .16 frequency for testing or calibration of any security equipment provided on board; .17 identification of the locations where the ship security alert system activation points are provided; and .15 des procédures visant à garantir l'inspection, la mise à l'essai, l'étalonnage et l'entretien de tout matériel de sûreté prévu à bord; .16 la fréquence de la mise à l'essai ou de l'étalonnage de tout matériel de sûreté prévu à bord; .17 l'identification des endroits où sont installées les commandes du système d'alerte de sûreté du navire; et .18 procedures, instructions and guidance on the use of the ship security alert system, including the testing, activation, deactivation and resetting and to limit false alerts. .18 les procédures, instructions et conseils concernant l'utilisation du système d'alerte de sûreté du navire, y compris sa mise à l'essai, son déclenchement, sa neutralisation et son réenclenchement et la manière de réduire le nombre de fausses alertes. 9.4.1 Le personnel qui procède aux audits internes des activités liées à la sûreté spécifiées dans le plan ou qui évalue sa mise en oeuvre, ne doit pas avoir de rapport avec les activités faisant l'objet de l'audit, à moins que cela ne soit pas possible dans la pratique du fait de la taille et de la nature de la compagnie ou du navire. 9.5 L'Administration doit décider quelles sont les modifications qui ne doivent pas être apportées à un plan de sûreté du navire approuvé ou au matériel de sûreté spécifié dans le plan approuvé sans que les amendements pertinents au plan soient approuvés par elle. Ces modifications doivent être au moins aussi efficaces que les mesures prescrites dans le chapitre XI-2 et dans la présente partie du Code. 9.4.1 Personnel conducting internal audits of the security activities specified in the plan or evaluating its implementation shall be independent of the activities being audited unless this is impracticable due to the size and the nature of the Company or of the ship. 9.5 The Administration shall determine which changes to an approved ship security plan or to any security equipment specified in an approved plan shall not be implemented unless the relevant amendments to the plan are approved by the Administration. Any such changes shall be at least as effective as those measures prescribed in chapter XI-2 and this Part of the Code. 9.5.1 The nature of the changes to the ship security plan or the security equipment that have been specifically approved by the Administration, pursuant to section 9.5, shall be documented in a manner that clearly indicates such approval. This 9.5.1 La nature des modifications apportées au plan de sûreté du navire ou au matériel de sûreté qui ont été expressément approuvées par l'Administration conformément à la section 9.5 doit être expliquée dans un document indiquant claire- Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 approval shall be available on board and shall be presented together with the International Ship Security Certificate (or the Interim International Ship Security Certificate). If these changes are temporary, once the original approved measures or equipment are reinstated, this documentation no longer needs to be retained by the ship. ment cette approbation. Cette approbation doit être conservée à bord du navire et doit être présentée en même temps que le Certificat de sûreté du navire (ou le Certificat international provisoire de sûreté du navire). Si ces modifications sont provisoires, lorsque les mesures ou le matériel approuvés à l'origine sont rétablis, il n'est plus nécessaire de conserver à bord du navire ce document. 2059 die entsprechende Genehmigung deutlich daraus hervorgeht. Diese Genehmigung ist an Bord verfügbar zu halten und zusammen mit dem internationalen Zeugnis über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes (oder dem vorläufigen internationalen Zeugnis über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes) vorzulegen. Sind die betreffenden Änderungen nur vorübergehender Natur, so brauchen diese Unterlagen nicht mehr aufbewahrt zu werden, sobald die ursprünglich genehmigten Maßnahmen wieder in Kraft sind oder die ursprünglich genehmigte Ausrüstung wieder zum Einsatz bereitsteht. 9.6 Der Plan darf in elektronischer Form vorliegen. In einem solchen Fall ist er durch Maßnahmen zu schützen, durch die seine ungenehmigte Löschung, Zerstörung oder Änderung verhindert werden kann. 9.7 Der Plan ist vor ungenehmigtem Zugriff oder ungenehmigter Offenlegung zu schützen. 9.8 Pläne zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff unterliegen nicht der Überprüfung durch die von einer Vertragsregierung zur Durchführung von Kontrollmaßnahmen und Maßnahmen zur Einhaltung der Vorschriften im Sinne der Regel XI-2/9 ordnungsgemäß ermächtigten Bediensteten; hiervon ausgenommen sind die in Abschnitt 9.8.1 dargestellten Umstände. 9.8.1 Haben die von einer Vertragsregierung ordnungsgemäß ermächtigten Bediensteten triftige Gründe für die Annahme, dass das Schiff den Vorschriften des Kapitels XI-2 oder des Teils A dieses Codes nicht entspricht, und stellt die Überprüfung der einschlägigen Vorschriften des Plans zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff die einzige Möglichkeit dar, diesen Zustand festzustellen oder zu korrigieren, so ist ein begrenzter Zugriff auf die spezifischen Abschnitte des Plans über die Nichteinhaltung der einschlägigen Vorschriften ausnahmsweise gestattet, jedoch nur mit Zustimmung der Vertragsregierung oder des Kapitäns des betreffenden Schiffes. Unbeschadet dieser Regelung gelten die Bestimmungen im Plan, die sich auf die Abschnitte 9.4.2, 9.4.4, 9.4.5, 9.4.7, 9.4.15, 9.4.17 und 9.4.18 dieses Teils des Codes beziehen, als vertrauliche Angaben und können nicht der Überprüfung unterzogen werden, sofern nicht von den betreffenden Vertragsregierungen etwas anderes vereinbart worden ist. 10 A u f z e i c h n u n g e n 10.1 Aufzeichnungen über die folgenden im Plan zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff genannten Tätigkeiten sind unter Berücksichtigung der Regel XI-2/9.2.3 zumindest für die von der Verwaltung festgelegte Mindestaufbewahrungsfrist an Bord mitzuführen: .1 Ausbildungsmaßnahmen, Schulungen und Übungen; 9.6 The plan may be kept in an electronic format. In such a case, it shall be protected by procedures aimed at preventing its unauthorized deletion, destruction or amendment. 9.7 The plan shall be protected from unauthorized access or disclosure. 9.8 Ship security plans are not subject to inspection by officers duly authorized by a Contracting Government to carry out control and compliance measures in accordance with regulation XI-2/9, save in circumstances specified in section 9.8.1. 9.6 Le plan peut être conservé sous forme électronique. Dans ce cas, il doit être protégé par des procédures visant à empêcher que ses données soient effacées, détruites ou modifiées sans autorisation. 9.7 Le plan doit être protégé contre tout accès ou toute divulgation non autorisés. 9.8 Les plans de sûreté du navire ne doivent pas faire l'objet d'une inspection par les fonctionnaires dûment autorisés par un Gouvernement contractant à exécuter les mesures liées au contrôle et au respect des dispositions prévues aux termes de la règle XI-2/9, sauf dans les cas prévus dans la section 9.8.1. 9.8.1 Si les fonctionnaires dûment autorisés par un Gouvernement contractant ont des raisons sérieuses de penser que le navire ne satisfait pas aux prescriptions du chapitre XI-2 ou de la partie A du présent Code et si le seul moyen de vérifier ou de rectifier la non-conformité est de réviser les prescriptions pertinentes du plan de sûreté du navire, un accès limité aux sections du plan auquel se rapporte la non-conformité peut être accordé à titre exceptionnel mais uniquement avec l'accord du Gouvernement contractant, ou du capitaine, du navire en question. Toutefois, les dispositions du plan qui se rapportent aux sous-sections .2, .4, .5, .7, .15, .17 et .18 de la section 9.4 de la présente partie du Code sont considérées comme étant des renseignements confidentiels et ne peuvent pas faire l'objet d'une inspection sans l'accord du Gouvernement contractant intéressé. 9.8.1 If the officers duly authorized by a Contracting Government have clear grounds to believe that the ship is not in compliance with the requirements of chapter XI-2 or part A of this Code, and the only means to verify or rectify the non-compliance is to review the relevant requirements of the ship security plan, limited access to the specific sections of the plan relating to the non-compliance is exceptionally allowed, but only with the consent of the Contracting Government of, or the master of, the ship concerned. Nevertheless, the provisions in the plan relating to section 9.4 subsections .2, .4, .5, .7, .15, .17 and .18 of this Part of the Code are considered as confidential information, and cannot be subject to inspection unless otherwise agreed by the Contracting Governments concerned. 10 R e c o r d s 10.1 Records of the following activities addressed in the ship security plan shall be kept on board for at least the minimum period specified by the Administration, bearing in mind the provisions of regulation XI-2/9.2.3: .1 training, drills and exercises; 10 R e g i s t r e s 10.1 Des registres des activités ci-après visées dans le plan de sûreté du navire doivent être conservés à bord au moins pendant la période minimale spécifiée par l'Administration, compte tenu des dispositions de la règle XI-2/9.2.3: .1 formation, exercices et entraînements; 2060 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 .2 menaces contre la sûreté et incidents de sûreté; .3 infractions aux mesures de sûreté; .4 changements de niveau de sûreté; .5 communications liées directement à la sûreté du navire, notamment en cas de menaces spécifiques à l'encontre du navire ou des installations portuaires où le navire se trouve ou a fait escale auparavant; .6 audits internes et examens activités liées à la sûreté; des .2 Bedrohungssituationen und sicherheitsrelevante Ereignisse; .3 Beeinträchtigungen der Gefahrenabwehr; .4 Änderungen der Gefahrenstufe; .5 Mitteilungen im Zusammenhang mit der unmittelbaren Gefahrenabwehr auf dem Schiff, beispielsweise gezielt gegen das Schiff oder gegen Hafenanlagen, in denen sich das Schiff aufhält oder aufgehalten hat, gerichtete Drohungen; .6 interne Qualitätsprüfungen und Überprüfungen von Tätigkeiten zur Gefahrenabwehr; .7 regelmäßige Überprüfung der Risikobewertung für das Schiff; .8 regelmäßige Überprüfung des Plans zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff; .9 Durchführung etwaiger Änderungen des Plans; .10 Instandhaltung, Kalibrierung und Probebetrieb sämtlicher an Bord vorgesehener Ausrüstungsgegenstände für die Gefahrenabwehr einschließlich des Probebetriebs des Alarmsystems zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff. 10.2 Die Aufzeichnungen sind in der den Arbeitssprache beziehungsweise Arbeitssprachen des Schiffes abzufassen. Gehört Englisch, Französisch oder Spanisch nicht zu den benutzten Sprachen, so ist eine Übersetzung in eine dieser Sprachen beizugeben. 10.3 Die Aufzeichnungen dürfen in elektronischer Form vorliegen. In einem solchen Fall sind sie durch Verfahren zu schützen, durch die ihre ungenehmigte Löschung, Zerstörung oder Änderung verhindert werden kann. 10.4 Die Aufzeichnungen sind vor ungenehmigtem Zugriff oder ungenehmigter Offenlegung zu schützen. 11 B e a u f t r a g t e r f ü r d i e G e f a h renabwehr im Unternehmen 11.1 Das Unternehmen hat einen Beauftragten für die Gefahrenabwehr im Unternehmen zu benennen. In Abhängigkeit von der Anzahl beziehungsweise der Art der Schiffe, die von dem Unternehmen betrieben werden, kann eine als Beauftragter für die Gefahrenabwehr im Unternehmen benannte Person in dieser Funktion für ein Schiff oder für mehrere Schiffe tätig sein, sofern eindeutig festgelegt worden ist, für welche Schiffe diese Person zuständig ist. In Abhängigkeit von der Anzahl beziehungsweise der Art der Schiffe, die von dem Unternehmen betrieben werden, kann das Unternehmen auch mehrere Personen als Beauftragte für die Gefahrenabwehr im Unternehmen benennen, sofern eindeutig festgelegt worden ist, für welche Schiffe jede Person zuständig ist. .2 security threats and security incidents; .3 breaches of security; .4 changes in security level; .5 communications relating to the direct security of the ship such as specific threats to the ship or to port facilities the ship is, or has been, in; .6 internal audits and reviews of security activities; .7 periodic review of the ship security assessment; .8 periodic review of the ship security plan; .9 implementation of any amendments to the plan; and .10 maintenance, calibration and testing of any security equipment provided on board, including testing of the ship security alert system. .7 examen périodique de l'évaluation de la sûreté du navire; .8 examen périodique du plan de sûreté du navire; .9 mise en oeuvre des amendements au plan; et .10 entretien, étalonnage et mise à l'essai de tout matériel de sûreté prévu à bord, y compris mise à l'essai du système d'alerte de sûreté du navire. 10.2 The records shall be kept in the working language or languages of the ship. If the language or languages used are not English, French or Spanish, a translation into one of these languages shall be included. 10.3 The records may be kept in an electronic format. In such a case, they shall be protected by procedures aimed at preventing their unauthorized deletion, destruction or amendment. 10.4 The records shall be protected from unauthorized access or disclosure. 10.2 Les registres doivent être tenus dans la ou les langues de travail du navire. Si la ou les langues utilisées ne sont ni l'anglais, ni l'espagnol, ni le français, une traduction dans l'une de ces langues doit être fournie. 10.3 Les registres peuvent être conservés sous forme électronique. Dans ce cas, ils doivent être protégés par des procédures visant à empêcher que leurs données soient effacées, détruites ou modifiées sans autorisation. 10.4 Les registres doivent être protégés contre tout accès ou toute divulgation non autorisés. 11 A g e n t d e s û r e t é d e l a c o m pagnie 11.1 La compagnie doit désigner un agent de sûreté de la compagnie. Une personne désignée comme agent de sûreté de la compagnie peut agir pour un ou plusieurs navires, selon le nombre de navires et les types de navires exploités par la compagnie, sous réserve que les navires dont cette personne est responsable soient clairement identifiés. Une compagnie peut, selon le nombre de navires et les types de navires qu'elle exploite, désigner plusieurs agents de sûreté de la compagnie, sous réserve que les navires dont chaque personne est responsable soient clairement identifiés. 11 C o m p a n y s e c u r i t y o f f i c e r 11.1 The Company shall designate a company security officer. A person designated as the company security officer may act as the company security officer for one or more ships, depending on the number or types of ships the Company operates, provided it is clearly identified for which ships this person is responsible. A Company may, depending on the number or types of ships they operate, designate several persons as company security officers provided it is clearly identified for which ships each person is responsible. Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 11.2 In addition to those specified elsewhere in this Part of the Code, the duties and responsibilities of the company security officer shall include, but are not limited to: 11.2 Outre celles qui sont spécifiées dans d'autres sections de la présente partie du Code, les tâches et responsabilités de l'agent de sûreté de la compagnie comprennent, sans toutefois s'y limiter, ce qui suit: 2061 11.2 Zusätzlich zu den an anderer Stelle in diesem Teil des Codes erläuterten Aufgaben und Zuständigkeiten des Beauftragten für die Gefahrenabwehr im Unternehmen gehören unter anderem die im Folgenden genannten zu seinen Aufgaben und Zuständigkeiten: .1 Er gibt unter Nutzung geeigneter Risikobewertungen und sonstiger einschlägiger Angaben Rat über das Ausmaß der Bedrohung, dem das Schiff wahrscheinlich ausgesetzt ist; .2 er stellt die Durchführung von Risikobewertungen für das Schiff sicher; .3 er stellt die Ausarbeitung des Plans zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff, dessen Vorlage zur Genehmigung und danach dessen Umsetzung und Fortschreibung sicher; .4 er stellt zur Korrektur von Mängeln und zur Erfüllung der für das jeweilige Schiff geltenden Vorschriften über die Gefahrenabwehr die entsprechende Änderung des Plans zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff sicher; .5 er trifft Vorkehrungen für interne Qualitätsprüfungen und Überprüfungen der Tätigkeiten zur Gefahrenabwehr; .6 er trifft Vorkehrungen für die Erst- und für Folgeüberprüfungen des Schiffes durch die Verwaltung oder die anerkannte Stelle zur Gefahrenabwehr; .7 er stellt sicher, dass die bei internen Qualitätsprüfungen, regelmäßigen Überprüfungen, Überprüfungen der Sicherheitsmaßnahmen sowie Überprüfungen der Einhaltung der Vorschriften festgestellten Mängel und Fälle der Nichteinhaltung der Vorschriften sofort aufgegriffen und behandelt werden; .8 er stärkt das Bewusstsein und die Wachsamkeit in Bezug auf die Gefahrenabwehr; .9 er stellt geeignete Ausbildungsmaßnahmen für das Personal sicher, das für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff zuständig ist; .10 er stellt eine wirksame Verständigung und Zusammenarbeit zwischen dem Beauftragten für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff und den entsprechenden Beauftragten für die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage sicher; .11 er stellt sicher, dass die Vorschriften über die nautische Schiffssicherheit und diejenigen über die Gefahrenabwehr auf dem Schiff miteinander vereinbar sind; .12 sofern Pläne zur Gefahrenabwehr verwendet werden, die für Schwesterschiffe oder für die gesamte Flotte des Unternehmens gelten, stellt er sicher, dass der Plan für jedes einzelne Schiff die schiffsspezifischen Angaben genau wiedergibt; .13 er stellt sicher, dass sämtliche für ein bestimmtes Schiff oder für eine be- .1 advising the level of threats likely to be encountered by the ship, using appropriate security assessments and other relevant information; .2 ensuring that ship security assessments are carried out; .3 ensuring the development, the submission for approval, and thereafter the implementation and maintenance of the ship security plan; .4 ensuring that the ship security plan is modified, as appropriate, to correct deficiencies and satisfy the security requirements of the individual ship; .1 formuler des avis sur les degrés de menace auxquels le navire risque d'être confronté, à l'aide d'évaluations appropriées de la sûreté et d'autres renseignements pertinents; .2 veiller à ce que des évaluations de la sûreté du navire soient effectuées; .3 veiller à l'élaboration, à la soumission aux fins d'approbation et puis à la mise en oeuvre et au maintien du plan de sûreté du navire; .4 veiller à ce que le plan de sûreté du navire soit modifié comme il convient pour en rectifier les lacunes et veiller à ce qu'il réponde aux besoins du navire en matière de sûreté; .5 prendre des dispositions en vue des audits internes et des examens des activités liées à la sûreté; .6 prendre des dispositions en vue des vérifications initiales et ultérieures du navire par l'Administration ou l'organisme de sûreté reconnu; .7 veiller à ce que les défectuosités et les non-conformités identifiées lors des audits internes, des examens périodiques, des inspections de sûreté et des vérifications de conformité soient rectifiées rapidement; .5 arranging for internal audits and reviews of security activities; .6 arranging for the initial and subsequent verifications of the ship by the Administration or the recognized security organization; .7 ensuring that deficiencies and nonconformities identified during internal audits, periodic reviews, security inspections and verifications of compliance are promptly addressed and dealt with; .8 enhancing security awareness and vigilance; .9 ensuring adequate training for personnel responsible for the security of the ship; .10 ensuring effective communication and co-operation between the ship security officer and the relevant port facility security officers; .8 accroître la prise de conscience de la sûreté et la vigilance; .9 veiller à ce que le personnel responsable de la sûreté du navire ait reçu une formation adéquate; .10 veiller à l'efficacité de la communication et de la coopération entre l'agent de sûreté du navire et les agents de sûreté pertinents des installations portuaires; .11 veiller à ce que les exigences en matière de sûreté et de sécurité concordent; .11 ensuring consistency between security requirements and safety requirements; .12 ensuring that, if sister-ship or fleet security plans are used, the plan for each ship reflects the ship-specific information accurately; and .12 veiller à ce que si l'on utilise des plans de sûreté de navires de la même compagnie ou d'une flotte de navires, le plan de chaque navire reflète exactement les renseignements spécifiques à ce navire; et .13 veiller à ce que tout autre arrangement ou tout arrangement équivalent .13 ensuring that any alternative or equivalent arrangements approved for a 2062 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 approuvé pour un navire ou un groupe de navires donné soit mis en oeuvre et maintenu. stimmte Gruppe von Schiffen genehmigten abweichenden oder gleichwertigen Vorkehrungen umgesetzt und aufrechterhalten werden. 12 B e a u f t r a g t e r f ü r d i e G e f a h renabwehr auf dem Schiff 12.1 Auf jedem Schiff ist ein Beauftragter für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff zu benennen. 12.2 Zusätzlich zu den an anderer Stelle in diesem Teil des Codes erläuterten Aufgaben und Zuständigkeiten des Beauftragten für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff gehören unter anderem die im Folgenden genannten zu den Aufgaben und Zuständigkeiten des Beauftragten für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff: .1 Er führt regelmäßige Überprüfungen der Sicherheitsmaßnahmen des Schiffes durch, um sicherzustellen, dass geeignete Maßnahmen zur Gefahrenabwehr angewandt werden; .2 er schreibt den Plan zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff, einschließlich etwaiger Änderungen dieses Plans, fort und überwacht die Umsetzung; .3 er koordiniert die sicherheitsbezogenen Aspekte des Umschlags von Ladung und Schiffsvorräten mit anderen Mitgliedern der Schiffsbesatzung und mit den entsprechenden Beauftragten für die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage; .4 er schlägt Änderungen des Plans zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff vor; .5 er meldet dem Beauftragten für die Gefahrenabwehr im Unternehmen etwaige bei internen Qualitätsprüfungen, regelmäßigen Überprüfungen, Überprüfungen der Sicherheitsmaßnahmen sowie Überprüfungen der Einhaltung der Vorschriften festgestellten Mängel und Fälle der Nichteinhaltung der Vorschriften und ergreift Maßnahmen zu deren Korrektur; .6 er stärkt das Bewusstsein und die Wachsamkeit in Bezug auf die Gefahrenabwehr an Bord; .7 er stellt sicher, dass die Schiffsbesatzung gegebenenfalls eine einschlägige Ausbildung erhalten hat; .8 er meldet alle sicherheitsrelevanten Ereignisse; .9 er koordiniert die Umsetzung des Plans zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff mit dem Beauftragten für die Gefahrenabwehr im Unternehmen und dem entsprechenden Beauftragten für die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage; .10 er stellt sicher, dass Ausrüstungsgegenstände für die Gefahrenabwehr gegebenenfalls ordnungsgemäß betrieben, getestet, kalibriert und instandgehalten werden. particular ship or group of ships are implemented and maintained. 12 S h i p s e c u r i t y o f f i c e r 12.1 A ship security officer shall be designated on each ship. 12.2 In addition to those specified elsewhere in this Part of the Code, the duties and responsibilities of the ship security officer shall include, but are not limited to: 12 A g e n t d e s û r e t é d u n a v i r e 12.1 Un agent de sûreté du navire doit être désigné à bord de chaque navire. 12.2 Outre celles qui sont spécifiées dans d'autres sections de la présente partie du Code, les tâches et responsabilités de l'agent de sûreté du navire comprennent, sans toutefois s'y limiter, ce qui suit: .1 undertaking regular security inspections of the ship to ensure that appropriate security measures are maintained; .2 maintaining and supervising the implementation of the ship security plan, including any amendments to the plan; .3 co-ordinating the security aspects of the handling of cargo and ship's stores with other shipboard personnel and with the relevant port facility security officers; .1 procéder à des inspections de sûreté régulières du navire pour s'assurer que les mesures de sûreté sont toujours appropriées; .2 assurer et superviser la mise en oeuvre du plan de sûreté du navire, y compris de tout amendement apporté à ce plan; .3 coordonner les aspects liés à la sûreté de la manutention des cargaisons et des provisions de bord avec les autres membres du personnel de bord et avec les agents de sûreté pertinents des installations portuaires; .4 proposer des modifications à apporter au plan de sûreté du navire; .5 notifier à l'agent de sûreté de la compagnie toutes défectuosités et nonconformités identifiées lors des audits internes, des examens périodiques, des inspections de sûreté et des vérifications de conformité et mettre en oeuvre toutes mesures correctives; .4 proposing modifications to the ship security plan; .5 reporting to the company security officer any deficiencies and non-conformities identified during internal audits, periodic reviews, security inspections and verifications of compliance and implementing any corrective actions; .6 enhancing security awareness and vigilance on board; .7 ensuring that adequate training has been provided to shipboard personnel, as appropriate; .8 reporting all security incidents; .9 co-ordinating implementation of the ship security plan with the company security officer and the relevant port facility security officer; and .6 accroître la prise de conscience de la sûreté et la vigilance à bord; .7 veiller à ce que le personnel responsable de la sûreté du navire ait reçu une formation adéquate, selon qu'il convient; .8 notifier tous les incidents de sûreté; .9 coordonner la mise en oeuvre du plan de sûreté du navire avec l'agent de sûreté de la compagnie et avec l'agent de sûreté pertinent de l'installation portuaire; et .10 ensuring that security equipment is properly operated, tested, calibrated and maintained, if any. .10 s'assurer que le matériel de sûreté est correctement utilisé, mis à l'essai, étalonné et entretenu, s'il y en a. Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 13 T r a i n i n g , d r i l l s a n d e x e r c i s e s on ship security 13.1 The company security officer and appropriate shore-based personnel shall have knowledge and have received training, taking into account the guidance given in part B of this Code. 13.2 The ship security officer shall have knowledge and have received training, taking into account the guidance given in part B of this Code. 13.3 Shipboard personnel having specific security duties and responsibilities shall understand their responsibilities for ship security as described in the ship security plan and shall have sufficient knowledge and ability to perform their assigned duties, taking into account the guidance given in part B of this Code. 13 F o r m a t i o n , e x e r c i c e s e t e n traînements en matière de sûreté des navires 13.1 L'agent de sûreté de la compagnie et le personnel compétent à terre doivent avoir des connaissances et avoir reçu une formation, compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du présent Code. 13.2 L'agent de sûreté du navire doit posséder des connaissances et avoir reçu une formation, compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du présent Code. 13.3 Le personnel de bord chargé de tâches et de responsabilités spéciales en matière de sûreté doit comprendre les responsabilités qui lui incombent à cet égard, telles qu'elles sont décrites dans le plan de sûreté du navire, et il doit avoir des connaissances et des aptitudes suffisantes pour s'acquitter des tâches qui lui sont assignées, compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du présent Code. 13.4 Pour garantir l'efficacité de la mise en oeuvre du plan de sûreté du navire, des exercices doivent être effectués à des intervalles appropriés, compte tenu du type de navire, des changements de personnel du navire, des installations portuaires où le navire doit faire escale et d'autres conditions pertinentes, compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du présent Code. 13.5 L'agent de sûreté de la compagnie doit veiller à la coordination et la mise en oeuvre efficaces des plans de sûreté du navire en participant aux exercices à des intervalles appropriés, compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du présent Code. 2063 13 A u s b i l d u n g s m a ß n a h m e n , Schulungen und Übungen zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff 13.1 Der Beauftragte für die Gefahrenabwehr im Unternehmen und die zuständigen Beschäftigten an Land müssen über Fachkenntnisse verfügen und eine Ausbildung erhalten haben; hierbei sind die Hinweise in Teil B dieses Codes zu berücksichtigen. 13.2 Der Beauftragte für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff muss über Fachkenntnisse verfügen und eine Ausbildung erhalten haben; hierbei sind die Hinweise in Teil B dieses Codes zu berücksichtigen. 13.3 Die Schiffsbesatzung, die spezielle Aufgaben und Zuständigkeiten im Zusammenhang mit der Gefahrenabwehr hat, muss ihre Zuständigkeiten in Bezug auf die Gefahrenabwehr auf dem Schiff entsprechend der Beschreibung im Plan zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff verstehen und über ausreichende Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, um die ihr zugewiesenen Aufgaben wahrnehmen zu können; hierbei sind die Hinweise in Teil B dieses Codes zu berücksichtigen. 13.4 Zur Sicherstellung der wirksamen Umsetzung des Plans zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff sind in geeigneten Zeitabständen Schulungen abzuhalten, wobei die Art des Schiffes, Änderungen in der Zusammensetzung der Schiffsbesatzung, die anzulaufenden Hafenanlagen und sonstige einschlägige Umstände sowie die Hinweise in Teil B dieses Codes zu berücksichtigen sind. 13.5 Der Beauftragte für die Gefahrenabwehr im Unternehmen stellt die wirksame Koordinierung und Umsetzung des Plans zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff sicher, indem er in angemessenen Zeitabständen an Übungen teilnimmt; hierbei sind die Hinweise in Teil B dieses Codes zu berücksichtigen. 14 G e f a h r e n a b w e h r i n d e r H a f e n anlage 14.1 In Hafenanlagen ist entsprechend den Gefahrenstufen zu handeln, die von der Vertragsregierung, in deren Hoheitsgebiet sie gelegen sind, festgelegt worden sind. Maßnahmen und Verfahren zur Gefahrenabwehr müssen in der Hafenanlage so angewendet werden, dass nur ein Mindestmaß an Störungen oder Verzögerungen bei Fahrgästen, Schiffen, der Schiffsbesatzung, Besuchern, Gütern und Dienstleistungen verursacht wird. 14.2 Bei Gefahrenstufe 1 sind durch geeignete Maßnahmen und unter Berücksichtigung der Hinweise in Teil B dieses Codes in allen Hafenanlagen die nachstehenden Tätigkeiten wahrzunehmen, um sicherheitsrelevante Ereignisse zu erkennen und Vorsorgemaßnahmen gegen sie einzuleiten: .1 Es ist sicherzustellen, dass alle Aufgaben zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage wahrgenommen werden; 13.4 To ensure the effective implementation of the ship security plan, drills shall be carried out at appropriate intervals taking into account the ship type, ship personnel changes, port facilities to be visited and other relevant circumstances, taking into account the guidance given in part B of this Code. 13.5 The company security officer shall ensure the effective coordination and implementation of ship security plans by participating in exercises at appropriate intervals, taking into account the guidance given in part B of this Code. 14 P o r t f a c i l i t y s e c u r i t y 14.1 A port facility is required to act upon the security levels set by the Contracting Government within whose territory it is located. Security measures and procedures shall be applied at the port facility in such a manner as to cause a minimum of interference with, or delay to, passengers, ship, ship's personnel and visitors, goods and services. 14 S û r e t é d e l ' i n s t a l l a t i o n p o r tuaire 14.1 Une installation portuaire est tenue de prendre des mesures correspondant aux niveaux de sûreté établis par le Gouvernement contractant sur le territoire duquel elle est située. Les mesures et procédures de sûreté doivent être appliquées dans l'installation portuaire de manière à entraîner le minimum de perturbations ou de retards pour les passagers, le navire, le personnel du navire et les visiteurs, les marchandises et les services. 14.2 Au niveau de sûreté 1, les activités suivantes doivent être exécutées par le biais de mesures appropriées dans toutes les installations portuaires, compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du présent Code, en vue d'identifier et de prendre des mesures de sauvegarde contre les incidents de sûreté: .1 veiller à l'exécution de toutes les tâches liées à la sûreté de l'installation portuaire; 14.2 At security level 1, the following activities shall be carried out through appropriate measures in all port facilities, taking into account the guidance given in part B of this Code, in order to identify and take preventive measures against security incidents: .1 ensuring the performance of all port facility security duties; 2064 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 .2 contrôler l'accès à l'installation portuaire; .3 surveiller l'installation portuaire, y compris la ou les zones de mouillage et d'amarrage; .4 surveiller les zones d'accès restreint pour vérifier que seules les personnes autorisées y ont accès; .5 superviser la manutention de la cargaison; .6 superviser la manutention des provisions de bord; et .7 veiller à ce que le système de communication de sûreté soit rapidement disponible. 14.3 Au niveau de sûreté 2, les mesures de protection additionnelles spécifiées dans le plan de sûreté de l'installation portuaire doivent être mises en oeuvre pour chacune des activités décrites dans la section 14.2, compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du présent Code. 14.4 Au niveau de sûreté 3, les autres mesures spéciales de protection spécifiées dans le plan de sûreté de l'installation portuaire doivent être mises en oeuvre pour chacune des activités décrites dans la section 14.2, compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du présent Code. 14.4.1 En outre, au niveau de sûreté 3, les installations portuaires sont tenues de suivre et d'exécuter toutes consignes de sûreté spécifiées par le Gouvernement contractant sur le territoire duquel l'installation portuaire est située. 14.5 Lorsqu'un agent de sûreté de l'installation portuaire est informé qu'un navire a des difficultés à satisfaire aux prescriptions du chapitre XI-2 ou de la présente partie du Code ou à mettre en oeuvre les mesures et procédures appropriées décrites dans le plan de sûreté du navire, et dans le cas du niveau de sûreté 3, à la suite de toutes consignes de sûreté données par le Gouvernement contractant sur le territoire duquel l'installation portuaire est située, l'agent de sûreté de l'installation portuaire et l'agent de sûreté du navire doivent rester en liaison et doivent coordonner les mesures appropriées. .2 der Zugang zur Hafenanlage ist zu kontrollieren; .3 die Hafenanlage ist zu überwachen, einschließlich der Anker- und Liegeplätze; .4 die Bereiche mit Zugangsbeschränkung sind zu überwachen, um sicherzustellen, dass nur Personen mit Zugangsberechtigung Zugang erhalten; .5 der Ladungsumschlag ist zu beaufsichtigen; .6 der Umschlag von Schiffsvorräten ist zu beaufsichtigen; .7 es ist sicherzustellen, dass die Vorrichtungen für den sicherheitsbezogenen Nachrichtenverkehr jederzeit verfügbar sind. 14.3 Bei Gefahrenstufe 2 sind unter Berücksichtigung der Hinweise in Teil B dieses Codes für jede in Abschnitt 14.2 genannte Tätigkeit die im Plan zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage aufgeführten zusätzlichen Schutzmaßnahmen zu ergreifen. 14.4 Bei Gefahrenstufe 3 sind unter Berücksichtigung der Hinweise in Teil B dieses Codes für jede in Abschnitt 14.2 genannte Tätigkeit die im Plan zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage aufgeführten weiteren speziellen Schutzmaßnahmen zu ergreifen. 14.4.1 Bei Gefahrenstufe 3 sind die Hafenanlagen außerdem verpflichtet, auf alle sicherheitsbezogenen Anweisungen zu reagieren, die von der Vertragsregierung gegeben werden, in deren Hoheitsgebiet die betreffende Hafenanlage gelegen ist, und diese Anweisungen zu befolgen. 14.5 Erlangt ein Beauftragter für die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage davon Kenntnis, dass ein Schiff bei der Einhaltung der Vorschriften des Kapitels XI-2 oder dieses Teils des Codes oder bei der Durchführung der geeigneten im Plan zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff dargelegten Maßnahmen und Verfahrensweisen ­ sowie bei Gefahrenstufe 3 beim Befolgen der von der Vertragsregierung, in deren Hoheitsgebiet die betreffende Hafenanlage gelegen ist, gegebenen Anweisungen ­ auf Schwierigkeiten stößt, so nehmen der Beauftragte für die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage und der Beauftragte für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff miteinander Kontakt auf und koordinieren die geeigneten Maßnahmen. 14.6 Erlangt ein Beauftragter für die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage davon Kenntnis, dass für ein Schiff eine Gefahrenstufe gilt, die höher ist als die für die Hafenanlage geltende, so hat er dies der zuständigen Behörde zu melden, mit dem Beauftragten für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff Kontakt aufzunehmen und bei Bedarf die geeigneten Maßnahmen zu koordinieren. .2 controlling access to the port facility; .3 monitoring of the port facility, including anchoring and berthing area(s); .4 monitoring restricted areas to ensure that only authorized persons have access; .5 supervising the handling of cargo; .6 supervising the handling of ship's stores; and .7 ensuring that security communication is readily available. 14.3 At security level 2, additional protective measures, specified in the port facility security plan, shall be implemented for each activity detailed in section 14.2, taking into account the guidance given in part B of this Code. 14.4 At security level 3, further specific protective measures, specified in the port facility security plan, shall be implemented for each activity detailed in section 14.2, taking into account the guidance given in part B of this Code. 14.4.1 In addition, at security level 3, port facilities are required to respond to and implement any security instructions given by the Contracting Government within whose territory the port facility is located. 14.5 When a port facility security officer is advised that a ship encounters difficulties in complying with the requirements of chapter XI-2 or this part or in implementing the appropriate measures and procedures as detailed in the ship security plan, and in the case of security level 3 following any security instructions given by the Contracting Government within whose territory the port facility is located, the port facility security officer and the ship security officer shall liaise and co-ordinate appropriate actions. 14.6 When a port facility security officer is advised that a ship is at a security level which is higher than that of the port facility, the port facility security officer shall report the matter to the competent authority and shall liaise with the ship security officer and co-ordinate appropriate actions, if necessary. 14.6 Lorsqu'un agent de sûreté de l'installation portuaire est informé qu'un navire applique un niveau de sûreté supérieur à celui de l'installation portuaire, cet agent le notifie à l'autorité compétente, se met en rapport avec l'agent de sûreté du navire et coordonne les mesures appropriées, si nécessaire. Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 15 P o r t f a c i l i t y s e c u r i t y a s s e s s ment 15.1 The port facility security assessment is an essential and integral part of the process of developing and updating the port facility security plan. 15.2 The port facility security assessment shall be carried out by the Contracting Government within whose territory the port facility is located. A Contracting Government may authorise a recognized security organization to carry out the port facility security assessment of a specific port facility located within its territory. 15 É v a l u a t i o n d e l a s û r e t é l'installation portuaire de 2065 15 R i s i k o b e w e r t u n g f ü r d i e H a f e n anlage 15.1 Die Risikobewertung für die Hafenanlage ist ein wesentlicher Bestandteil des Verfahrens der Ausarbeitung und Aktualisierung des Plans zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage. 15.2 Die Risikobewertung für die Hafenanlage ist von der Vertragsregierung durchzuführen, in deren Hoheitsgebiet die betreffende Hafenanlage gelegen ist. Eine Vertragsregierung kann eine anerkannte Stelle zur Gefahrenabwehr dazu ermächtigen, die Risikobewertung für die Hafenanlage für eine bestimmte in ihrem Hoheitsgebiet gelegene Hafenanlage durchzuführen. 15.2.1 Ist die Risikobewertung für die Hafenanlage von einer anerkannten Stelle zur Gefahrenabwehr durchgeführt worden, so ist die Risikobewertung von der Vertragsregierung, in deren Hoheitsgebiet die betreffende Hafenanlage gelegen ist, daraufhin zu überprüfen, ob sie mit den Bestimmungen dieses Abschnitts übereinstimmt, und zu genehmigen. 15.3 Die Personen, welche die Bewertung durchführen, müssen über einschlägige Erfahrung in der Beurteilung der Gefährdungslage einer Hafenanlage nach Maßgabe dieses Abschnitts und unter Berücksichtigung der Hinweise in Teil B dieses Codes verfügen. 15.4 Risikobewertungen für Hafenanlagen sind unter Berücksichtigung veränderter Bedrohungssituationen und/oder bei kleineren Veränderungen in oder an der betreffenden Hafenanlage in regelmäßigen Abständen zu überprüfen und zu aktualisieren; bei größeren Veränderungen in oder an der betreffenden Hafenanlage sind sie stets zu überprüfen und zu aktualisieren. 15.5 Zu einer Risikobewertung für die Hafenanlage gehören mindestens die folgenden Bestandteile: .1 die Ermittlung und Beurteilung wichtiger Einzelobjekte und Bestandteile der Infrastruktur, deren Schutz wichtig ist; .2 die Ermittlung des möglichen Risikos von Bedrohungen wichtiger Einzelobjekte und Bestandteile der Infrastruktur sowie der Wahrscheinlichkeit des Auftretens solcher Bedrohungen zum Zweck der Festlegung von Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und der Bestimmung ihrer Rangfolge; .3 die Feststellung, Auswahl und Bestimmung der Rangfolge von Gegenmaßnahmen und Verfahrensänderungen sowie ihr Wirksamkeitsgrad bei der Verringerung der Schwachstellen; .4 die Ermittlung von Schwachstellen, einschließlich Schwachstellen im Bereich ,,menschliches Versagen", bei der Infrastruktur sowie bei Herangehens- und Verfahrensweisen. 15.6 Eine Vertragsregierung kann gestatten, dass eine Risikobewertung für mehr als nur eine Hafenanlage gilt, wenn Betrei- 15.1 L'évaluation de la sûreté de l'installation portuaire est un élément essentiel qui fait partie intégrante du processus d'établissement et de mise à jour du plan de sûreté de l'installation portuaire. 15.2 L'évaluation de la sûreté de l'installation portuaire doit être effectuée par le Gouvernement contractant sur le territoire duquel l'installation portuaire est située. Un Gouvernement contractant peut autoriser un organisme de sûreté reconnu à effectuer l'évaluation de la sûreté de l'installation portuaire d'une installation portuaire particulière située sur son territoire. 15.2.1 Si une évaluation de la sûreté de l'installation portuaire a été effectuée par un organisme de sûreté reconnu, le Gouvernement contractant sur le territoire duquel l'installation portuaire est située doit passer en revue cette évaluation et l'approuver pour confirmer qu'elle satisfait à la présente section. 15.3 Les personnes qui effectuent l'évaluation doivent avoir les qualifications nécessaires pour procéder à une estimation de la sûreté de l'installation portuaire conformément à la présente section, compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du présent Code. 15.4 Les évaluations de la sûreté de l'installation portuaire doivent être périodiquement revues et mises à jour, compte tenu des fluctuations de la menace et/ou des changements mineurs affectant l'installation portuaire et doivent toujours être passées en revue et mises à jour lorsque des changements importants sont apportés à l'installation portuaire. 15.5 L'évaluation de la sûreté de l'installation portuaire doit comprendre, au moins, les éléments suivants: .1 identification et évaluation des infrastructures et biens essentiels qu'il est important de protéger; .2 identification des menaces éventuelles contre les biens et les infrastructures et de leur probabilité de survenance, afin d'établir des mesures de sûreté qui s'imposent, en les classant par ordre de priorité; 15.2.1 When the port facility security assessment has been carried out by a recognized security organization, the security assessment shall be reviewed and approved for compliance with this section by the Contracting Government within whose territory the port facility is located. 15.3 The persons carrying out the assessment shall have appropriate skills to evaluate the security of the port facility in accordance with this section, taking into account the guidance given in part B of this Code. 15.4 The port facility security assessments shall periodically be reviewed and updated, taking account of changing threats and/or minor changes in the port facility, and shall always be reviewed and updated when major changes to the port facility take place. 15.5 The port facility security assessment shall include, at least, the following elements: .1 identification and evaluation of important assets and infrastructure it is important to protect; .2 identification of possible threats to the assets and infrastructure and the likelihood of their occurrence, in order to establish and prioritize security measures; .3 identification, selection and prioritization of counter measures and procedural changes and their level of effectiveness in reducing vulnerability; and .4 identification of weaknesses, including human factors, in the infrastructure, policies and procedures. .3 identification, choix et classement par ordre de priorité des contre-mesures et des changements de procédure ainsi que de leur degré d'efficacité pour réduire la vulnérabilité; et .4 identification des points faibles, y compris les facteurs humains, de l'infrastructure, des politiques et des procédures. 15.6 Les Gouvernements contractants peuvent accepter qu'une évaluation de la sûreté de l'installation portuaire couvre plu- 15.6 The Contracting Government may allow a port facility security assessment to cover more than one port facility if the ope- 2066 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 sieurs installations portuaires à condition que l'exploitant, l'emplacement, l'exploitation, le matériel et la conception de ces installations portuaires soient similaires. Tout Gouvernement contractant qui autorise un arrangement de ce type doit en communiquer les détails à l'Organisation. 15.7 Lorsque l'évaluation de la sûreté de l'installation portuaire est achevée, il faut établir un rapport qui comprenne un résumé de la manière dont l'évaluation s'est déroulée, une description de chaque point vulnérable identifié au cours de l'évaluation et une description des contremesures permettant de remédier à chaque point vulnérable. Ce rapport doit être protégé contre tout accès ou toute divulgation non autorisés. ber, Örtlichkeit, Betrieb, Ausrüstung und Bauweise der betreffenden Hafenanlagen Ähnlichkeiten aufweisen. Gestattet eine Vertragsregierung eine solche Regelung, so hat sie der Organisation darüber Einzelheiten mitzuteilen. 15.7 Nach Abschluss der Risikobewertung für die Hafenanlage ist ein Bericht zu erstellen, der Folgendes enthalten muss: eine Kurzdarstellung der Art und Weise, wie die Risikobewertung durchgeführt worden ist, eine Beschreibung jeder einzelnen bei der Risikobewertung entdeckten Schwachstelle und eine Beschreibung der Gegenmaßnahmen, die zur Behebung jeder einzelnen Schwachstelle eingesetzt werden können. Der Bericht ist vor ungenehmigtem Zugriff oder ungenehmigter Offenlegung zu schützen. rator, location, operation, equipment, and design of these port facilities are similar. Any Contracting Government which allows such an arrangement shall communicate to the Organization particulars thereof. 15.7 Upon completion of the port facility security assessment, a report shall be prepared, consisting of a summary of how the assessment was conducted, a description of each vulnerability found during the assessment and a description of counter measures that could be used to address each vulnerability. The report shall be protected from unauthorized access or disclosure. 16 P o r t f a c i l i t y s e c u r i t y p l a n 16.1 A port facility security plan shall be developed and maintained, on the basis of a port facility security assessment for each port facility, adequate for the ship/port interface. The plan shall make provisions for the three security levels, as defined in this Part of the Code. 16 P l a n d e s û r e t é d e l ' i n s t a l l a t i o n portuaire 16.1 Un plan de sûreté de l'installation portuaire doit être élaboré et tenu à jour, sur la base d'une évaluation de la sûreté de l'installation portuaire, pour chaque installation portuaire et doit être adapté à l'interface navire/port. Ce plan doit prévoir des dispositions pour les trois niveaux de sûreté qui sont définis dans la présente partie du Code. 16.1.1 Sous réserve des dispositions de la section 16.2, un organisme de sûreté reconnu peut préparer le plan de sûreté de l'installation portuaire d'une installation portuaire particulière. 16.2 Le plan de sûreté de l'installation portuaire doit être approuvé par le Gouvernement contractant sur le territoire duquel l'installation portuaire est située. 16.3 Ce plan doit être élaboré compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du Code et être rédigé dans la langue de travail de l'installation portuaire. Le plan doit comprendre au moins: .1 les mesures visant à empêcher l'introduction, dans l'installation portuaire ou à bord du navire, d'armes, de substances dangereuses et d'engins destinés à être utilisés contre des personnes, des navires ou des ports et dont la présence n'est pas autorisée; .2 les mesures destinées à empêcher l'accès non autorisé à l'installation portuaire, aux navires amarrés dans l'installation portuaire et aux zones d'accès restreint de l'installation; 16 P l a n z u r G e f a h r e n a b w e h r i n der Hafenanlage 16.1 Auf der Grundlage einer für jede Hafenanlage durchgeführten Risikobewertung für die Hafenanlage ist ein auf das Zusammenwirken von Schiff und Hafen zugeschnittener Plan zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage auszuarbeiten und fortzuschreiben. In diesem Plan müssen Regelungen für die drei Gefahrenstufen im Sinne der Begriffsbestimmung in diesem Teil des Codes enthalten sein. 16.1.1 Vorbehaltlich des Abschnitts 16.2 kann eine anerkannte Stelle zur Gefahrenabwehr den Plan zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage für eine bestimmte Hafenanlage erstellen. 16.2 Der Plan zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage ist von der Vertragsregierung, in deren Hoheitsgebiet die betreffende Hafenanlage gelegen ist, zu genehmigen. 16.3 Ein solcher Plan ist unter Berücksichtigung der Hinweise in Teil B dieses Codes in der Arbeitssprache der Hafenanlage abzufassen. In dem Plan sind mindestens die nachstehend aufgeführten Punkte zu behandeln: .1 Maßnahmen, die geeignet sind, zu verhindern, dass Waffen oder andere gefährliche Stoffe und Vorrichtungen, die zur Verwendung gegen Menschen, Schiffe oder Häfen vorgesehen sind und deren Mitführen nicht genehmigt ist, in die Hafenanlage oder an Bord eines Schiffes gebracht werden; .2 Maßnahmen zur Verhinderung des unerlaubten Zugangs zur Hafenanlage, zu Schiffen, die in oder an der Hafenanlage festgemacht haben, und zu Bereichen innerhalb der Hafenanlage, für die Zugangsbeschränkungen gelten; .3 Verfahren zur Reaktion auf Bedrohungssituationen oder auf Beeinträchtigungen der Gefahrenabwehr ein- 16.1.1 Subject to the provisions of section 16.2, a recognized security organization may prepare the port facility security plan of a specific port facility. 16.2 The port facility security plan shall be approved by the Contracting Government in whose territory the port facility is located. 16.3 Such a plan shall be developed taking into account the guidance given in part B of this Code and shall be in the working language of the port facility. The plan shall address, at least, the following: .1 measures designed to prevent weapons or any other dangerous substances and devices intended for use against persons, ships or ports, and the carriage of which is not authorized, from being introduced into the port facility or on board a ship; .2 measures designed to prevent unauthorized access to the port facility, to ships moored at the facility, and to restricted areas of the facility; .3 procedures for responding to security threats or breaches of security, including provisions for maintaining critical .3 des procédures pour faire face à une menace contre la sûreté ou une atteinte à la sûreté, y compris des disposi- Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 operations of the port facility or ship/port interface; tions pour maintenir les opérations essentielles de l'installation portuaire ou de l'interface navire/port; 2067 schließlich Verfahren zur Aufrechterhaltung wichtiger betrieblicher Vorgänge in der Hafenanlage oder beim Zusammenwirken von Schiff und Hafen; .4 Verfahren zur Reaktion auf sicherheitsbezogene Anweisungen, welche die Vertragsregierung, in deren Hoheitsgebiet die betreffende Hafenanlage gelegen ist, bei Gefahrenstufe 3 geben kann; .5 Verfahren für die Evakuierung bei Bedrohungssituationen oder bei Beeinträchtigungen der Gefahrenabwehr; .6 Aufgaben der in der Hafenanlage Beschäftigten, denen im Zusammenhang mit der Gefahrenabwehr Zuständigkeiten zugewiesen worden sind, und sonstiger Beschäftigter in der Anlage betreffend Gesichtspunkte der Gefahrenabwehr; .7 Verfahren für das Zusammenwirken mit den Tätigkeiten zur Gefahrenabwehr auf Schiffen; .8 Verfahren für die regelmäßige Überprüfung des Plans und für seine Aktualisierung; .9 Verfahren zur Meldung sicherheitsrelevanter Ereignisse; .10 namentliche Benennung des Beauftragten für die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage einschließlich der entsprechenden Daten für die Kontaktaufnahme mit diesem rund um die Uhr; .11 Maßnahmen zur Sicherstellung des Geheimschutzes der in dem Plan enthaltenen Angaben; .12 Maßnahmen zum wirksamen Schutz von Ladung und Umschlagsgerät in der Hafenanlage; .13 Verfahren zur Qualitätsprüfung des Plans zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage; .14 Verfahren zur Reaktion auf die Auslösung des Alarmsystems zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff, das sich in oder an der Hafenanlage befindet; .15 Verfahren zur Erleichterung des Landgangs und des Auswechselns von Mitgliedern der Schiffsbesatzung sowie des Zugangs von Besuchern auf das Schiff, einschließlich Vertretern von Wohlfahrts- und Gewerkschaftsorganisationen für Seeleute. 16.4 Das Personal, das interne Qualitätsprüfungen der im Plan dargestellten Tätigkeiten zur Gefahrenabwehr durchführt oder die Umsetzung des Plans beurteilt, darf in keiner Beziehung zu den zu überprüfenden Tätigkeiten stehen, es sei denn, dies ist aufgrund der Größe und Art der Hafenanlage praktisch nicht durchführbar. .4 procedures for responding to any security instructions the Contracting Government in whose territory the port facility is located may give at security level 3; .5 procedures for evacuation in case of security threats or breaches of security; .6 duties of port facility personnel assigned security responsibilities and of other facility personnel on security aspects; .4 des procédures pour donner suite aux consignes de sûreté que le Gouvernement contractant sur le territoire duquel l'installation portuaire est située pourrait donner au niveau de sûreté 3; .5 des procédures d'évacuation en cas de menace contre la sûreté ou d'atteinte à la sûreté; .6 les tâches du personnel de l'installation auquel sont attribuées des responsabilités en matière de sûreté et celles des autres membres du personnel de l'installation portuaire concernant les aspects liés à la sûreté; .7 des procédures concernant l'interface avec les activités liées à la sûreté des navires; .8 des procédures concernant l'examen périodique du plan et sa mise à jour; .9 des procédures de notification des incidents de sûreté; .10 l'identification de l'agent de sûreté de l'installation portuaire, y compris les coordonnées où il peut être joint 24 heures sur 24; .7 procedures for interfacing with ship security activities; .8 procedures for the periodic review of the plan and updating; .9 procedures for reporting security incidents; .10 identification of the port facility security officer, including 24-hour contact details; .11 measures to ensure the security of the information contained in the plan; .12 measures designed to ensure effective security of cargo and the cargo handling equipment at the port facility; .13 procedures for auditing the port facility security plan; .14 procedures for responding in case the ship security alert system of a ship at the port facility has been activated; and .15 procedures for facilitating shore leave for ship's personnel or personnel changes, as well as access of visitors to the ship, including representatives of seafarers' welfare and labour organizations. 16.4 Personnel conducting internal audits of the security activities specified in the plan or evaluating its implementation shall be independent of the activities being audited unless this is impracticable due to the size and the nature of the port facility. .11 des mesures visant à garantir la protection des renseignements figurant dans le plan; .12 des mesures destinées à garantir la protection effective de la cargaison et du matériel de manutention de la cargaison dans l'installation portuaire; .13 des procédures d'audit du plan de sûreté de l'installation portuaire; .14 des procédures pour donner suite à une alerte dans le cas où le système d'alerte de sûreté d'un navire se trouvant dans l'installation portuaire a été activé; et .15 des procédures pour faciliter les congés à terre pour le personnel du navire ou les changements de personnel, de même que l'accès des visiteurs au navire, y compris les représentants des services sociaux et des syndicats des gens de mer. 16.4 Le personnel qui procède aux audits internes des activités liées à la sûreté spécifiées dans le plan ou qui évalue sa mise en oeuvre ne doit pas avoir de rapport avec les activités faisant l'objet de l'audit, à moins que cela ne soit pas possible dans la pratique du fait de la taille et de la nature de l'installation portuaire. 2068 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 16.5 Le plan de sûreté de l'installation portuaire peut être combiné avec le plan de sûreté du port ou tout autre plan d'urgence portuaire ou faire partie de tels plans. 16.6 Le Gouvernement contractant sur le territoire duquel l'installation portuaire est située doit décider quelles sont les modifications qui ne doivent pas être apportées au plan de sûreté de l'installation portuaire sans que les amendements pertinents à ce plan soient approuvés par lui. 16.7 Le plan peut être conservé sous forme électronique. Dans ce cas, il doit être protégé par des procédures visant à empêcher que ses données soient effacées, détruites ou modifiées sans autorisation. 16.8 Le plan doit être protégé contre tout accès ou toute divulgation non autorisés. 16.9 Les Gouvernements contractants peuvent accepter qu'un plan de sûreté de l'installation portuaire couvre plusieurs installations portuaires à condition que l'exploitant, l'emplacement, l'exploitation, le matériel et la conception de ces installations portuaires soient similaires. Tout Gouvernement contractant qui autorise un autre arrangement de ce type doit en communiquer les détails à l'Organisation. 17 A g e n t d e s û r e t é d e l ' i n s t a l l a tion portuaire 17.1 Un agent de sûreté de l'installation portuaire doit être désigné dans chaque installation portuaire. Une personne peut être désignée comme agent de sûreté d'une ou de plusieurs installations portuaires. 17.2 Outre celles qui sont spécifiées dans d'autres sections de la présente partie du Code, les tâches et responsabilités de l'agent de sûreté de l'installation portuaire comprennent, sans toutefois s'y limiter, ce qui suit: .1 effectuer une étude de sûreté initiale complète de l'installation portuaire en tenant compte de l'évaluation pertinente de la sûreté de l'installation portuaire; .2 veiller à l'élaboration et à la mise à jour du plan de sûreté de l'installation portuaire; .3 mettre en oeuvre le plan de sûreté de l'installation portuaire et procéder à des exercices à cet effet; .4 procéder à des inspections de sûreté régulières de l'installation portuaire pour s'assurer que les mesures de sûreté restent appropriées; 16.5 Pläne zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage können mit Plänen zur Gefahrenabwehr für Häfen oder anderen Notfallplänen für Häfen kombiniert werden oder Teile solcher Pläne sein. 16.6 Die Vertragsregierung, in deren Hoheitsgebiet die Hafenanlage gelegen ist, legt fest, welche Änderungen des Plans zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage nicht durchgeführt werden dürfen, sofern nicht die einschlägigen Änderungen des Plans von ihr genehmigt sind. 16.7 Der Plan darf in elektronischer Form vorliegen. In einem solchen Fall ist er durch Verfahren zu schützen, durch die seine ungenehmigte Löschung, Zerstörung oder Änderung verhindert werden kann. 16.8 Der Plan ist vor ungenehmigtem Zugriff oder ungenehmigter Offenlegung zu schützen. 16.9 Eine Vertragsregierung kann gestatten, dass ein Plan zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage für mehr als nur eine Hafenanlage gilt, falls Betreiber, Örtlichkeit, Betrieb, Ausrüstung und Bauweise der betreffenden Hafenanlagen Ähnlichkeiten aufweisen. Gestattet eine Vertragsregierung eine solche abweichende Regelung, so hat sie der Organisation darüber Einzelheiten mitzuteilen. 17 B e a u f t r a g t e r f ü r d i e G e f a h renabwehr in der Hafenanlage 17.1 Für jede Hafenanlage ist ein Beauftragter für die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage zu benennen. 16.5 The port facility security plan may be combined with, or be part of, the port security plan or any other port emergency plan or plans. 16.6 The Contracting Government in whose territory the port facility is located shall determine which changes to the port facility security plan shall not be implemented unless the relevant amendments to the plan are approved by them. 16.7 The plan may be kept in an electronic format. In such a case, it shall be protected by procedures aimed at preventing its unauthorized deletion, destruction or amendment. 16.8 The plan shall be protected from unauthorized access or disclosure. 16.9 Contracting Governments may allow a port facility security plan to cover more than one port facility if the operator, location, operation, equipment, and design of these port facilities are similar. Any Contracting Government which allows such an alternative arrangement shall communicate to the Organization particulars thereof. 17 P o r t f a c i l i t y s e c u r i t y o f f i c e r 17.1 A port facility security officer shall be designated for each port facility. A person may be designated as the port facility security officer for one or more port facilities. 17.2 In addition to those specified elsewhere in this Part of the Code, the duties and responsibilities of the port facility security officer shall include, but are not limited to: 17.2 Zusätzlich zu den an anderer Stelle in diesem Teil des Codes erläuterten Aufgaben und Zuständigkeiten des Beauftragten für die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage gehören unter anderem die im Folgenden genannten zu seinen Aufgaben und Zuständigkeiten: .1 Er führt unter Berücksichtigung der entsprechenden Risikobewertung für die Hafenanlage eine erste umfassende Bestandsaufnahme zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage durch; .2 er stellt die Ausarbeitung und Fortschreibung des Plans zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage sicher; .3 er setzt den Plan zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage um und hält damit zusammenhängende Übungen ab; .4 er führt regelmäßige Überprüfungen der Sicherheitsmaßnahmen der Hafenanlage durch, um sicherzustellen, dass weiterhin geeignete Maßnahmen zur Gefahrenabwehr angewandt werden; .5 er empfiehlt Änderungen des Plans zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage und arbeitet diese Änderungen gegebenenfalls in den Plan ein, um so .1 conducting an initial comprehensive security survey of the port facility, taking into account the relevant port facility security assessment; .2 ensuring the development and maintenance of the port facility security plan; .3 implementing and exercising the port facility security plan; .4 undertaking regular security inspections of the port facility to ensure the continuation of appropriate security measures; .5 recommending and incorporating, as appropriate, modifications to the port facility security plan in order to correct deficiencies and to update the plan to .5 recommander et incorporer les modifications nécessaires au plan de sûreté de l'installation portuaire pour en rectifier les lacunes et mettre à jour le Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 take into account relevant changes to the port facility; plan pour tenir compte des changements pertinents affectant l'installation portuaire; 2069 Mängel zu korrigieren und den Plan so zu aktualisieren, dass die entsprechenden Veränderungen in oder an der Hafenanlage berücksichtigt werden; .6 er stärkt das Bewusstsein für die Gefahrenabwehr und die Wachsamkeit der in der Hafenanlage Beschäftigten; .7 er stellt sicher, dass das Personal, das für die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage zuständig ist, eine einschlägige Ausbildung erhalten hat; .8 er meldet an die einschlägigen Behörden alle Vorkommnisse, welche die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage bedrohen, und führt über solche Vorkommnisse Aufzeichnungen; .9 er koordiniert die Umsetzung des Plans zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage mit dem/n zuständigen Beauftragten für die Gefahrenabwehr im Unternehmen und dem/den zuständigen Beauftragten für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff; .10 er stimmt sein Vorgehen gegebenenfalls mit Sicherheitsunternehmen ab; .11 er stellt sicher, dass die für Personal mit Zuständigkeit für die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage geltenden Normen eingehalten werden; .12 er stellt sicher, dass Ausrüstungsgegenstände für die Gefahrenabwehr gegebenenfalls ordnungsgemäß betrieben, getestet, kalibriert und instand gehalten werden; .13 er unterstützt die Beauftragten für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff auf deren Ersuchen bei der Feststellung der Identität von Personen, die versuchen, an Bord zu gelangen. 17.3 Dem Beauftragten für die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage ist die Unterstützung zu gewähren, die für die Erfüllung der ihm durch Kapitel XI-2 und diesen Teil des Codes übertragenen Aufgaben und Zuständigkeiten erforderlich ist. 18 A u s b i l d u n g s m a ß n a h m e n , Schulungen und Übungen zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage 18.1 Der Beauftragte für die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage und die in der Hafenanlage für die Gefahrenabwehr zuständigen Beschäftigten müssen über Fachkenntnisse verfügen und eine Ausbildung erhalten haben; hierbei sind die Hinweise in Teil B dieses Codes zu berücksichtigen. 18.2 Die in der Hafenanlage Beschäftigten, die spezielle Aufgaben im Zusammenhang mit der Gefahrenabwehr haben, müssen ihre Aufgaben und Zuständigkeiten in Bezug auf die Gefahrenabwehr auf dem Schiff entsprechend der Beschreibung im .6 enhancing security awareness and vigilance of the port facility personnel; .6 accroître la prise de conscience de la sûreté et la vigilance du personnel de l'installation portuaire; .7 veiller à ce que le personnel responsable de la sûreté de l'installation portuaire ait reçu une formation adéquate; .8 faire rapport aux autorités compétentes et tenir un registre des événements qui menacent la sûreté de l'installation portuaire; .9 coordonner la mise en oeuvre du plan de sûreté de l'installation portuaire avec le ou les agent(s) de sûreté compétent(s) de la compagnie et du navire; .7 ensuring adequate training has been provided to personnel responsible for the security of the port facility; .8 reporting to the relevant authorities and maintaining records of occurrences which threaten the security of the port facility; .9 co-ordinating implementation of the port facility security plan with the appropriate Company and ship security officer(s); .10 co-ordinating with security services, as appropriate; .11 ensuring that standards for personnel responsible for security of the port facility are met; .12 ensuring that security equipment is properly operated, tested, calibrated and maintained, if any; and .10 assurer la coordination avec les services de sûreté, s'il y a lieu; .11 s'assurer que les normes applicables au personnel chargé de la sûreté de l'installation portuaire sont respectées; .12 s'assurer que le matériel de sûreté est correctement utilisé, mis à l'essai, étalonné et entretenu, s'il y en a; et .13 assisting ship security officers in confirming the identity of those seeking to board the ship when requested. .13 aider l'agent de sûreté du navire à confirmer, sur demande, l'identité des personnes cherchant à monter à bord du navire. 17.3 L'agent de sûreté de l'installation portuaire doit bénéficier de l'appui nécessaire pour s'acquitter des tâches et des responsabilités qui lui sont imposées par le chapitre XI-2 et par la présente partie du Code. 18 F o r m a t i o n , e x e r c i c e s e t e n traînements en matière de sûreté des installations portuaires 18.1 L'agent de sûreté de l'installation portuaire et le personnel compétent chargé de la sûreté de l'installation portuaire doivent avoir des connaissances et avoir reçu une formation, compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du présent Code. 18.2 Le personnel des installations portuaires chargé de tâches spécifiques liées à la sûreté doit comprendre les tâches et les responsabilités qui lui incombent à cet égard, telles qu'elles sont décrites dans le plan de sûreté de l'installation portuaire, et 17.3 The port facility security officer shall be given the necessary support to fulfil the duties and responsibilities imposed by chapter XI-2 and this Part of the Code. 18 T r a i n i n g , d r i l l s a n d e x e r c i s e s on port facility security 18.1 The port facility security officer and appropriate port facility security personnel shall have knowledge and have received training, taking into account the guidance given in part B of this Code. 18.2 Port facility personnel having specific security duties shall understand their duties and responsibilities for port facility security, as described in the port facility security plan, and shall have sufficient knowledge and ability to perform their assigned duties, 2070 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 il doit avoir des connaissances et des aptitudes suffisantes pour s'acquitter des tâches qui lui sont assignées, compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du présent Code. Plan zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage verstehen und über ausreichende Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, um die ihnen zugewiesenen Aufgaben wahrnehmen zu können; hierbei sind die Hinweise in Teil B dieses Codes zu berücksichtigen. 18.3 Zur Sicherstellung der wirksamen Umsetzung des Plans zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage sind in geeigneten Zeitabständen Schulungen abzuhalten, wobei die Arten des Betriebs der Hafenanlage, Änderungen in der Zusammensetzung der in der Hafenanlage Beschäftigten, die Schiffstypen, die in der Hafenanlage abgefertigt werden, und sonstige einschlägige Umstände sowie die Hinweise in Teil B dieses Codes zu berücksichtigen sind. 18.4 Der Beauftragte für die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage stellt die wirksame Koordinierung und Umsetzung des Plans zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage sicher, indem er in angemessenen Zeitabständen an Übungen teilnimmt; hierbei sind die Hinweise in Teil B dieses Codes zu berücksichtigen. taking into account the guidance given in part B of this Code. 18.3 To ensure the effective implementation of the port facility security plan, drills shall be carried out at appropriate intervals, taking into account the types of operation of the port facility, port facility personnel changes, the type of ship the port facility is serving and other relevant circumstances, taking into account guidance given in part B of this Code. 18.3 Pour garantir l'efficacité de la mise en oeuvre du plan de sûreté de l'installation portuaire, des exercices doivent être effectués à des intervalles appropriés compte tenu des types d'opérations effectuées par l'installation portuaire, des changements dans la composition du personnel de l'installation portuaire, du type de navires que dessert l'installation portuaire et autres circonstances pertinentes, compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du présent Code. 18.4 L'agent de sûreté de l'installation portuaire doit garantir l'efficacité de la coordination et de la mise en oeuvre du plan de sûreté de l'installation portuaire en participant à des entraînements à des intervalles appropriés, compte tenu des recommandations énoncées dans la partie B du présent Code. 18.4 The port facility security officer shall ensure the effective co-ordination and implementation of the port facility security plan by participating in exercises at appropriate intervals, taking into account the guidance given in part B of this Code. 19 V e r i f i c a t i o n a n d c e r t i f i c a t i o n for ships 19.1 Verifications 19.1.1 Each ship to which this Part of the Code applies shall be subject to the verifications specified below: .1 an initial verification before the ship is put in service or before the certificate required under section 19.2 is issued for the first time, which shall include a complete verification of its security system and any associated security equipment covered by the relevant provisions of chapter XI-2, of this Part of the Code and of the approved ship security plan. This verification shall ensure that the security system and any associated security equipment of the ship fully complies with the applicable requirements of chapter XI-2 and this Part of the Code, is in satisfactory condition and fit for the service for which the ship is intended; 19 V é r i f i c a t i o n d e s n a v i r e s délivrance des certificats 19.1 Vérifications et 19 Ü b e r p r ü f u n g v o n S c h i f f e n u n d Zeugniserteilung an Schiffe 19.1 Überprüfungen 19.1.1 Jedes Schiff, auf das dieser Teil des Codes Anwendung findet, unterliegt den nachstehend bezeichneten Überprüfungen: .1 einer Erstüberprüfung vor Indienststellung des Schiffes beziehungsweise vor der erstmaligen Ausstellung des nach Abschnitt 19.2 vorgeschriebenen Zeugnisses; zu dieser Überprüfung gehört eine vollständige Überprüfung seines Systems und sämtlicher zugehöriger Ausrüstungsgegenstände zur Gefahrenabwehr entsprechend den einschlägigen Bestimmungen des Kapitels XI-2, dieses Teils des Codes und des genehmigten Plans zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff. Durch diese Überprüfung soll sichergestellt werden, dass das System und sämtliche zugehörige Ausrüstungsgegenstände zur Gefahrenabwehr des Schiffes den anwendbaren Vorschriften des Kapitels XI-2 und dieses Teils des Codes in vollem Umfang entsprechen, sich in einem zufrieden stellenden Zustand befinden und für den vorgesehenen Einsatz des Schiffes geeignet sind; .2 einer Folgeüberprüfung in Zeitabständen, die von der Verwaltung festgelegt werden, jedoch ­ außer in Fällen der Anwendbarkeit des Abschnitts 19.3 ­ fünf Jahre nicht überschreiten dürfen. Durch diese Überprüfung soll sichergestellt werden, dass das System und sämtliche zugehörige Ausrüstungsgegenstände zur Gefahrenabwehr des Schiffes den anwendbaren Vorschriften 19.1.1 Chaque navire auquel s'applique la présente partie du Code doit être soumis aux vérifications spécifiées ci-dessous: .1 une vérification initiale, avant la mise en service du navire ou avant que le certificat prescrit à la section 19.2 soit délivré pour la première fois, qui comprenne une vérification complète de son système de sûreté et de tout matériel de sûreté connexe visés par les dispositions pertinentes du chapitre XI-2, de la présente partie du Code et du plan de sûreté du navire approuvé. Cette vérification doit permettre de s'assurer que le système de sûreté et tout matériel de sûreté connexe du navire satisfont pleinement aux prescriptions applicables du chapitre XI-2 et de la présente partie du Code, que leur état est satisfaisant et qu'ils sont adaptés au service auquel le navire est destiné; .2 a renewal verification at intervals specified by the Administration, but not exceeding five years, except where section 19.3 is applicable. This verification shall ensure that the security system and any associated security equipment of the ship fully complies with the applicable requirements of chapter XI-2, this Part of the Code and the approved ship security plan, is in .2 une vérification de renouvellement à des intervalles spécifiés par l'Administration mais ne dépassant pas cinq ans, sauf si la section 19.3 s'applique. Cette vérification doit permettre de s'assurer que le système de sûreté et tout matériel de sûreté connexe du navire satisfont pleinement aux prescriptions applicables du chapitre XI-2, de la présente partie du Code et du Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 satisfactory condition and fit for the service for which the ship is intended; plan de sûreté du navire approuvé, que leur état est satisfaisant et qu'ils sont adaptés au service auquel le navire est destiné; 2071 des Kapitels XI-2, dieses Teils des Codes und des genehmigten Plans zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff in vollem Umfang entsprechen, sich in einem zufrieden stellenden Zustand befinden und für den vorgesehenen Einsatz des Schiffes geeignet sind; .3 mindestens einer Zwischenüberprüfung. Wird nur eine einzige Zwischenüberprüfung durchgeführt, so muss diese zwischen dem zweiten und dem dritten Jahrestag der Ausstellung des Zeugnisses im Sinne der Begriffsbestimmung in Regel I/2 Buchstabe n stattfinden. Zu einer Zwischenüberprüfung gehört eine Überprüfung des Systems und sämtlicher zugehöriger Ausrüstungsgegenstände zur Gefahrenabwehr des Schiffes, durch die sichergestellt wird, dass das System und die Ausrüstungsgegenstände zur Gefahrenabwehr für den vorgesehenen Einsatz des Schiffes geeignet sind. Über jede Zwischenüberprüfung ist auf dem Zeugnis ein entsprechender Vermerk anzubringen; .4 etwaigen von der Verwaltung angeordneten zusätzlichen Überprüfungen. 19.1.2 Die Überprüfungen der Schiffe sind von Bediensteten der Verwaltung durchzuführen. Die Verwaltung kann jedoch die Durchführung der Überprüfungen einer anerkannten Stelle zur Gefahrenabwehr im Sinne der Regel XI-2/1 übertragen. 19.1.3 In jedem Fall übernimmt die betreffende Verwaltung die volle Gewähr für die Vollständigkeit und Effizienz der Überprüfung und verpflichtet sich, für die erforderlichen Vorkehrungen zur Erfüllung dieser Pflicht zu sorgen. 19.1.4 Nach der Überprüfung sind das System und sämtliche zugehörige Ausrüstungsgegenstände zur Gefahrenabwehr des Schiffes in einem Zustand zu erhalten, der den Regeln XI-2/4.2 und XI-2/6, diesem Teil des Codes und dem genehmigten Plan zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff entspricht. Nach Abschluss einer Überprüfung nach Abschnitt 19.1.1 dürfen an dem System und an sämtlichen zugehörigen Ausrüstungsgegenständen zur Gefahrenabwehr des Schiffes oder an dem genehmigten Plan zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff ohne Billigung der Verwaltung keine Änderungen vorgenommen werden. 19.2 Ausstellung des Zeugnisses beziehungsweise Anbringen von Vermerken auf dem Zeugnis 19.2.1 Ein internationales Zeugnis über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes ist nach der Erstüberprüfung oder der Folgeüberprüfung nach Abschnitt 19.1 auszustellen. 19.2.2 Ein solches Zeugnis ist entweder von der Verwaltung oder von einer im Namen der Verwaltung tätigen anerkannten Stelle zur Gefahrenabwehr auszustellen; dasselbe gilt für das Anbringen von Vermerken in solchen Zeugnissen. .3 at least one intermediate verification. If only one intermediate verification is carried out it shall take place between the second and third anniversary date of the certificate as defined in regulation I/2(n). The intermediate verification shall include inspection of the security system and any associated security equipment of the ship to ensure that it remains satisfactory for the service for which the ship is intended. Such intermediate verification shall be endorsed on the certificate; .3 au moins une vérification intermédiaire. Si une seule vérification intermédiaire est effectuée, elle doit avoir lieu entre la deuxième et la troisième date anniversaire du certificat telle que définie à la règle I/2 n). La vérification intermédiaire doit comprendre une inspection du système de sûreté et de tout matériel de sûreté connexe du navire, afin de s'assurer qu'ils restent satisfaisants pour le service auquel le navire est destiné. Mention de cette vérification intermédiaire doit être portée sur le certificat; .4 any additional verifications as determined by the Administration. 19.1.2 The verifications of ships shall be carried out by officers of the Administration. The Administration may, however, entrust the verifications to a recognized security organization referred to in regulation XI-2/1. 19.1.3 In every case, the Administration concerned shall fully guarantee the completeness and efficiency of the verification and shall undertake to ensure the necessary arrangements to satisfy this obligation. 19.1.4 The security system and any associated security equipment of the ship after verification shall be maintained to conform with the provisions of regulations XI-2/4.2 and XI-2/6, of this Part of the Code and of the approved ship security plan. After any verification under section 19.1.1 has been completed, no changes shall be made in the security system and in any associated security equipment or the approved ship security plan without the sanction of the Administration. .4 toute vérification supplémentaire décidée par l'Administration. 19.1.2 Les vérifications des navires doivent être effectuées par les fonctionnaires de l'Administration. L'Administration peut toutefois confier les vérifications à un organisme de sûreté reconnu visé à la règle XI2/1. 19.1.3 Dans tous les cas, l'Administration intéressée doit se porter pleinement garante de l'exécution complète et de l'efficacité de la vérification et doit s'engager à prendre les mesures nécessaires pour satisfaire à cette obligation. 19.1.4 Le système de sûreté et tout matériel de sûreté connexe du navire doivent être entretenus, après la vérification, de manière à rester conformes aux dispositions des règles XI-2/4.2 et XI-2/6, de la présente partie du Code et du plan de sûreté du navire approuvé. Lorsqu'une des vérifications prescrites aux termes de la section 19.1.1 a été effectuée, aucun changement ne doit être apporté au système de sûreté ou à un quelconque matériel de sûreté connexe ni au plan de sûreté du navire approuvé sans l'accord de l'Administration. 19.2 Délivrance du certificat ou apposition d'un visa 19.2.1 Un Certificat international de sûreté du navire doit être délivré, après une visite initiale ou une vérification de renouvellement effectuée conformément aux dispositions de la section 19.1. 19.2.2 Ce certificat doit être délivré ou visé soit par l'Administration, soit par un organisme de sûreté reconnu agissant pour le compte de l'Administration. 19.2 Issue or endorsement of Certificate 19.2.1 An International Ship Security Certificate shall be issued after the initial or renewal verification in accordance with the provisions of section 19.1. 19.2.2 Such Certificate shall be issued or endorsed either by the Administration or by a recognized security organization acting on behalf of the Administration. 2072 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 19.2.3 Un Gouvernement contractant peut, à la demande de l'Administration, faire vérifier le navire. S'il est convaincu que les dispositions de la section 19.1.1 sont respectées, il doit délivrer au navire un Certificat international de sûreté du navire ou autoriser sa délivrance et, le cas échéant, apposer un visa ou autoriser son apposition sur le certificat du navire, conformément au présent Code. 19.2.3 Auf Ersuchen der Verwaltung kann eine andere Vertragsregierung die Überprüfung eines Schiffes veranlassen und diesem nach Maßgabe dieses Codes ein internationales Zeugnis über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes ausstellen oder dessen Ausstellung genehmigen beziehungsweise in einem solchen Zeugnis einen Vermerk anbringen oder das Anbringen eines Vermerkes genehmigen, wenn sie sich vergewissert hat, dass die Bestimmungen des Abschnitts 19.1.1 eingehalten worden sind. 19.2.3.1 Der ersuchenden Verwaltung ist so bald wie möglich eine Abschrift des Zeugnisses und eine Abschrift des Überprüfungsberichts zu übermitteln. 19.2.3.2 Ein auf diese Weise ausgestelltes Zeugnis muss die Feststellung enthalten, dass es auf Ersuchen der Verwaltung ausgestellt wurde; es hat die gleiche Gültigkeit wie ein nach Abschnitt 19.2.2 ausgestelltes Zeugnis und wird ebenso anerkannt. 19.2.4 Das internationale Zeugnis über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes wird auf einem Formular erstellt, das dem im Anhang dieses Codes wiedergegebenen Mustervordruck entspricht. Gehört Englisch, Französisch oder Spanisch nicht zu den benutzten Sprachen, so ist eine Übersetzung in eine dieser Sprachen beizugeben. 19.3 Geltungsdauer und Gültigkeit des Zeugnisses 19.3.1 Ein internationales Zeugnis über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes wird für einen von der Verwaltung festgelegten Zeitraum ausgestellt, der fünf Jahre nicht überschreiten darf. 19.3.2 Wird die Folgeüberprüfung innerhalb von drei Monaten vor dem Ablauf der Geltungsdauer des bisherigen Zeugnisses abgeschlossen, so gilt das neue Zeugnis ab dem Tag des Abschlusses der Folgeüberprüfung bis zu einem Datum, das nicht später liegen darf als fünf Jahre nach Ablauf der Geltungsdauer des bisherigen Zeugnisses. 19.3.2.1 Wird die Folgeüberprüfung nach dem Ablauf der Geltungsdauer des bisherigen Zeugnisses abgeschlossen, so gilt das neue Zeugnis ab dem Tag des Abschlusses der Folgeüberprüfung bis zu einem Datum, das nicht später liegen darf als fünf Jahre nach Ablauf der Geltungsdauer des bisherigen Zeugnisses. 19.3.2.2 Wird die Folgeüberprüfung früher als drei Monate vor dem Ablauf der Geltungsdauer des bisherigen Zeugnisses abgeschlossen, so gilt das neue Zeugnis ab dem Tag des Abschlusses der Folgeüberprüfung bis zu einem Datum, das nicht später liegen darf als fünf Jahre nach dem Abschluss der Folgeüberprüfung. 19.3.3 Wird das Zeugnis für einen Zeitraum von weniger als fünf Jahren ausgestellt, so kann die Verwaltung die Geltungs- 19.2.3 Another Contracting Government may, at the request of the Administration, cause the ship to be verified and, if satisfied that the provisions of section 19.1.1 are complied with, shall issue or authorize the issue of an International Ship Security Certificate to the ship and, where appropriate, endorse or authorize the endorsement of that Certificate on the ship, in accordance with this Code. 19.2.3.1 A copy of the Certificate and a copy of the verification report shall be transmitted as soon as possible to the requesting Administration. 19.2.3.2 A certificate so issued shall contain a statement to the effect that it has been issued at the request of the Administration and it shall have the same force and receive the same recognition as the Certificate issued under section 19.2.2. 19.2.4 The International Ship Security Certificate shall be drawn up in a form corresponding to the model given in the appendix to this Code. If the language used is not English, French or Spanish, the text shall include a translation into one of these languages. 19.2.3.1 Une copie du certificat et une copie du rapport de vérification doivent être communiquées dans les meilleurs délais à l'Administration qui a fait la demande. 19.2.3.2 Tout certificat ainsi délivré doit comporter une déclaration établissant qu'il a été délivré à la demande de l'Administration. Il doit avoir la même valeur et être accepté dans les mêmes conditions qu'un certificat délivré en vertu de la section 19.2.2. 19.2.4 Le Certificat international de sûreté du navire doit être établi selon le modèle qui figure en appendice au présent Code. Si la langue utilisée n'est ni l'anglais, ni l'espagnol, ni le français, le texte doit comprendre une traduction dans l'une de ces langues. 19.3 Duration and validity of Certificate 19.3.1 An International Ship Security Certificate shall be issued for a period specified by the Administration which shall not exceed five years. 19.3.2 When the renewal verification is completed within three months before the expiry date of the existing Certificate, the new Certificate shall be valid from the date of completion of the renewal verification to a date not exceeding five years from the date of expiry of the existing Certificate. 19.3 Durée et validité du certificat 19.3.1 Le Certificat international de sûreté du navire doit être délivré pour une période dont la durée est fixée par l'Administration, sans que cette durée puisse excéder cinq ans. 19.3.2 Lorsque la vérification de renouvellement est achevée dans un délai de trois mois avant la date d'expiration du certificat existant, le nouveau certificat est valable à compter de la date d'achèvement de la vérification de renouvellement jusqu'à une date qui n'est pas postérieure de plus de cinq ans à la date d'expiration du certificat existant. 19.3.2.1 Lorsque la vérification de renouvellement est achevée après la date d'expiration du certificat existant, le nouveau certificat est valable à compter de la date d'achèvement de la vérification de renouvellement jusqu'à une date qui n'est pas postérieure de plus de cinq ans à la date d'expiration du certificat existant. 19.3.2.2 Lorsque la vérification de renouvellement est achevée plus de trois mois avant la date d'expiration du certificat existant, le nouveau certificat est valable à compter de la date d'achèvement de la vérification de renouvellement jusqu'à une date qui n'est pas postérieure de plus de cinq ans à la date d'achèvement de la vérification de renouvellement. 19.3.3 Si un certificat est délivré pour une durée inférieure à cinq ans, l'Administration peut en proroger la validité au-delà de la 19.3.2.1 When the renewal verification is completed after the expiry date of the existing Certificate, the new Certificate shall be valid from the date of completion of the renewal verification to a date not exceeding five years from the date of expiry of the existing Certificate. 19.3.2.2 When the renewal verification is completed more than three months before the expiry date of the existing Certificate, the new Certificate shall be valid from the date of completion of the renewal verification to a date not exceeding five years from the date of completion of the renewal verification. 19.3.3 If a Certificate is issued for a period of less than five years, the Administration may extend the validity of the Certificate Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 beyond the expiry date to the maximum period specified in section 19.3.1, provided that the verifications referred to in section 19.1.1 applicable when a Certificate is issued for a period of five years are carried out as appropriate. date d'expiration, jusqu'à concurrence de la période maximale indiquée dans la section 19.3.1, à condition que les vérifications mentionnées dans la section 19.1.1, qui sont applicables lorsqu'un certificat est délivré pour cinq ans, soient effectuées selon qu'il convient. 19.3.4 Si, après l'achèvement d'une vérification de renouvellement, un nouveau certificat ne peut pas être délivré ou fourni au navire avant la date d'expiration du certificat existant, l'Administration ou l'organisme de sûreté reconnu agissant pour le compte de l'Administration peut apposer un visa sur le certificat existant et ce certificat doit être accepté comme valable pour une nouvelle période, qui ne peut excéder cinq mois à compter de la date d'expiration. 19.3.5 Si à la date d'expiration de son certificat, le navire ne se trouve pas dans un port dans lequel il peut subir une vérification, l'Administration peut proroger la validité de ce certificat. Toutefois, une telle prorogation ne doit être accordée que pour permettre au navire d'achever son voyage vers le port dans lequel il doit être vérifié et ce, uniquement dans le cas où cette mesure semble opportune et raisonnable. Aucun certificat ne doit être ainsi prorogé pour une période de plus de trois mois et un navire auquel cette prorogation a été accordée n'a pas le droit, en vertu de cette prorogation, après son arrivée dans le port dans lequel il doit être vérifié, d'en repartir sans en avoir obtenu un nouveau certificat. Lorsque la vérification de renouvellement est achevée, le nouveau certificat est valable jusqu'à une date qui n'est pas postérieure de plus de cinq ans à la date d'expiration du certificat existant avant que la prorogation ait été accordée. 2073 dauer des Zeugnisses über das Ablaufdatum hinaus bis zu der Höchstdauer nach Abschnitt 19.3.1 verlängern, sofern die Überprüfungen nach Abschnitt 19.1.1 in der Art und Weise durchgeführt werden, wie es vorgeschrieben ist, wenn ein Zeugnis für einen Zeitraum von fünf Jahren ausgestellt wird. 19.3.4 Ist eine Folgeüberprüfung abgeschlossen und kann ein neues Zeugnis nicht vor dem Ablauf der Geltungsdauer des bisherigen Zeugnisses ausgestellt oder an Bord gebracht werden, so kann die Verwaltung oder die im Namen der Verwaltung tätige anerkannte Stelle zur Gefahrenabwehr im bisherigen Zeugnis einen entsprechenden Vermerk anbringen; ein solches Zeugnis ist für einen weiteren Zeitraum von nicht mehr als fünf Monaten nach dem Ablauf der Geltungsdauer als gültig anzuerkennen. 19.3.5 Befindet sich ein Schiff bei Ablauf der Geltungsdauer eines Zeugnisses nicht in einem Hafen, in dem es überprüft werden soll, so kann die Verwaltung die Geltungsdauer des Zeugnisses verlängern; eine solche Verlängerung wird jedoch lediglich zu dem Zweck gewährt, dass das Schiff seine Fahrt bis zu dem Hafen fortsetzen kann, in dem es überprüft werden soll, und dies auch nur, wenn eine solche Handlungsweise zweckmäßig und vertretbar erscheint. Ein Zeugnis wird nicht für einen Zeitraum von mehr als drei Monaten verlängert; ein Schiff, dem eine Verlängerung gewährt wurde, ist aufgrund dieser Verlängerung bei Ankunft in dem Hafen, in dem es überprüft werden soll, nicht berechtigt, diesen Hafen zu verlassen, ohne ein neues Zeugnis erhalten zu haben. Ist die Folgeüberprüfung abgeschlossen, so gilt das neue Zeugnis bis zu einem Datum, das nicht später liegen darf als fünf Jahre nach Ablauf der Geltungsdauer des bisherigen Zeugnisses vor Gewährung der Verlängerung. 19.3.6 Ein für ein Schiff in der beschränkten Fahrt ausgestelltes und nicht nach den vorstehenden Bestimmungen dieses Abschnitts verlängertes Zeugnis kann von der Verwaltung für eine Nachfrist von bis zu einem Monat nach dem auf dem Zeugnis angegebenen Ablaufdatum verlängert werden. Ist die Folgeüberprüfung abgeschlossen, so gilt das neue Zeugnis bis zu einem Datum, das nicht später liegen darf als fünf Jahre nach Ablauf der Geltungsdauer des bisherigen Zeugnisses vor Gewährung der Verlängerung. 19.3.7 Wird eine Zwischenüberprüfung vor dem in Abschnitt 19.1.1 angegebenen Zeitraum abgeschlossen, so gilt folgende Regelung: .1 Das auf dem Zeugnis angegebene Ablaufdatum wird durch Anbringen eines Vermerks in ein Datum geändert, das nicht später als drei Jahre nach dem Datum liegen darf, an dem die Zwischenüberprüfung abgeschlossen wurde; 19.3.4 If a renewal verification has been completed and a new Certificate cannot be issued or placed on board the ship before the expiry date of the existing Certificate, the Administration or recognized security organization acting on behalf of the Administration may endorse the existing Certificate and such a Certificate shall be accepted as valid for a further period which shall not exceed five months from the expiry date. 19.3.5 If a ship, at the time when a Certificate expires, is not in a port in which it is to be verified, the Administration may extend the period of validity of the Certificate but this extension shall be granted only for the purpose of allowing the ship to complete its voyage to the port in which it is to be verified, and then only in cases where it appears proper and reasonable to do so. No Certificate shall be extended for a period longer than three months, and the ship to which an extension is granted shall not, on its arrival in the port in which it is to be verified, be entitled by virtue of such extension to leave that port without having a new Certificate. When the renewal verification is completed, the new Certificate shall be valid to a date not exceeding five years from the expiry date of the existing Certificate before the extension was granted. 19.3.6 A Certificate issued to a ship engaged on short voyages which has not been extended under the foregoing provisions of this section may be extended by the Administration for a period of grace of up to one month from the date of expiry stated on it. When the renewal verification is completed, the new Certificate shall be valid to a date not exceeding five years from the date of expiry of the existing Certificate before the extension was granted. 19.3.6 Un certificat délivré à un navire effectuant des voyages courts qui n'a pas été prorogé en vertu des dispositions précédentes de la présente section peut être prorogé par l'Administration pour une période de grâce ne dépassant pas d'un mois la date d'expiration indiquée sur ce certificat. Lorsque la vérification de renouvellement est achevée, le nouveau certificat est valable jusqu'à une date qui n'est pas postérieure de plus de cinq ans à la date d'expiration du certificat existant avant que la prorogation ait été accordée. 19.3.7 Lorsqu'une vérification intermédiaire est achevée dans un délai inférieur à celui qui est spécifié dans la section 19.1.1: .1 la date d'expiration figurant sur le certificat est remplacée au moyen d'un visa par une date qui ne doit pas être postérieure de plus de trois ans à la date à laquelle la vérification intermédiaire a été achevée; 19.3.7 If an intermediate verification is completed before the period specified in section 19.1.1, then: .1 the expiry date shown on the Certificate shall be amended by endorsement to a date which shall not be more than three years later than the date on which the intermediate verification was completed; 2074 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 .2 la date d'expiration peut rester inchangée, à condition qu'une ou plusieurs vérifications supplémentaires soient effectuées de telle sorte que les intervalles maximaux entre les vérifications prescrites aux termes de la section 19.1.1 ne soient pas dépassés. 19.3.8 Un certificat délivré en vertu de la section 19.2 cesse d'être valable dans l'un quelconque des cas suivants: .1 si les vérifications pertinentes ne sont pas achevées dans les délais spécifiés dans la section 19.1.1; .2 si les visas prescrits aux termes des sections 19.1.1.3 et 19.3.7.1, si elles s'appliquent, n'ont pas été apposés sur le certificat; .3 lorsqu'une compagnie assume la responsabilité de l'exploitation d'un navire qui n'était pas exploité précédemment par cette compagnie; et .4 si le navire passe sous le pavillon d'un autre État. 19.3.9 Dans les cas où: .1 un navire passe sous le pavillon d'un autre Gouvernement contractant, le Gouvernement contractant dont le navire était autorisé précédemment à battre le pavillon, doit, dès que possible, adresser à l'Administration cessionnaire des copies du Certificat international de sûreté du navire ou tous les renseignements relatifs au Certificat international de sûreté du navire dont le navire était pourvu avant le transfert, ainsi que des copies des rapports de vérification disponibles, ou .2 une compagnie assume la responsabilité de l'exploitation d'un navire qui n'était pas exploité auparavant par elle, la compagnie antérieure doit, dès que possible, adresser à la nouvelle compagnie exploitante des copies de tout renseignement concernant le Certificat international de sûreté du navire ou faciliter les vérifications décrites dans la section 19.4.2. .2 das Ablaufdatum kann unverändert bleiben, sofern eine oder mehrere zusätzliche Überprüfungen durchgeführt werden, so dass die nach Abschnitt 19.1.1 vorgeschriebenen höchstzulässigen Zeiträume zwischen den Überprüfungen nicht überschritten werden. 19.3.8 Ein nach Abschnitt 19.2 ausgestelltes Zeugnis verliert in jedem der nachstehend aufgeführten Fälle seine Gültigkeit: .1 Die einschlägigen Überprüfungen werden nicht in den in Abschnitt 19.1.1 genannten Zeiträumen abgeschlossen; .2 das Zeugnis wurde nicht nach den Abschnitten 19.1.1.3 und 19.3.7.1, sofern diese anwendbar sind, mit einem entsprechenden Vermerk versehen; .3 die Verantwortung für den Betrieb eines Schiffes wird von einem Unternehmen übernommen, das dieses Schiff bisher nicht betrieben hat; .4 das Schiff wechselt unter die Flagge eines anderen Staates. 19.3.9 Für den Fall, dass .1 ein Wechsel eines Schiffes unter die Flagge einer anderen Vertragsregierung stattfindet, übermittelt die Vertragsregierung, deren Flagge das Schiff früher zu führen berechtigt war, der aufnehmenden Verwaltung so bald wie möglich Abschriften des von diesem Schiff vor dem Flaggenwechsel geführten internationalen Zeugnisses über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes beziehungsweise sämtliche Angaben in diesem Zusammenhang sowie Abschriften verfügbarer Überprüfungsberichte oder .2 ein Unternehmen, das ein Schiff bisher nicht betrieben hat, die Verantwortung für den Betrieb dieses Schiffes übernimmt, übermittelt das frühere Unternehmen dem aufnehmenden Unternehmen so bald wie möglich Abschriften sämtlicher Angaben im Zusammenhang mit dem internationalen Zeugnis über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes oder es erleichtert die in Abschnitt 19.4.2 beschriebenen Überprüfungen. 19.4 Erteilung eines vorläufigen Zeugnisses 19.4.1 Zeugnisse nach Abschnitt 19.2 dürfen nur ausgestellt werden, wenn sich die das Zeugnis ausstellende Verwaltung in vollem Umfang vergewissert hat, dass das Schiff die Vorschriften des Abschnitts 19.1 einhält. Jedoch kann die Verwaltung nach dem 1. Juli 2004 .1 für ein Schiff ohne Zeugnis bei seiner Ablieferung oder vor seiner erstmaligen oder erneuten Indienststellung, .2 beim Wechsel eines Schiffes von der Flagge einer Vertragsregierung unter die Flagge einer anderen Vertragsregierung, .3 beim Wechsel eines Schiffes von einem Staat, der keine Vertragsregierung ist, .2 the expiry date may remain unchanged provided one or more additional verifications are carried out so that the maximum intervals between the verifications prescribed by section 19.1.1 are not exceeded. 19.3.8 A certificate issued under section 19.2 shall cease to be valid in any of the following cases: .1 if the relevant verifications are not completed within the periods specified under section 19.1.1; .2 if the Certificate is not endorsed in accordance with section 19.1.1.3 and 19.3.7.1, if applicable; .3 when a Company assumes the responsibility for the operation of a ship not previously operated by that Company; and .4 upon transfer of the ship to the flag of another State. 19.3.9 In the case of: .1 a transfer of a ship to the flag of another Contracting Government, the Contracting Government whose flag the ship was formerly entitled to fly shall, as soon as possible, transmit to the receiving Administration copies of, or all information relating to, the International Ship Security Certificate carried by the ship before the transfer and copies of available verification reports, or .2 a Company that assumes responsibility for the operation of a ship not previously operated by that Company, the previous Company shall, as soon as possible, transmit to the receiving Company copies of any information related to the International Ship Security Certificate or to facilitate the verifications described in section 19.4.2. 19.4 Interim certification 19.4.1 The Certificates specified in section 19.2 shall be issued only when the Administration issuing the Certificate is fully satisfied that the ship complies with the requirements of section 19.1. However, after 1 July 2004, for the purposes of: .1 a ship without a Certificate, on delivery or prior to its entry or re-entry into service; .2 transfer of a ship from the flag of a Contracting Government to the flag of another Contracting Government; .3 transfer of a ship to the flag of a Contracting Government from a State 19.4 Délivrance d'un certificat provisoire 19.4.1 Les certificats décrits dans la section 19.2 ne doivent être délivrés que si l'Administration qui délivre le certificat est pleinement convaincue que le navire satisfait aux prescriptions de la section 19.1. Toutefois, après le 1er juillet 2004, pour: .1 un navire sans certificat ou un navire à sa livraison ou avant sa mise ou sa remise en service, .2 un navire battant le pavillon d'un Gouvernement contractant qui passe sous le pavillon d'un autre Gouvernement contractant, .3 un navire battant le pavillon d'un État qui n'est pas un Gouvernement con- Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 which is not a Contracting Government; or .4 a Company assuming the responsibility for the operation of a ship not previously operated by that Company until the Certificate referred to in section 19.2 is issued, the Administration may cause an Interim International Ship Security Certificate to be issued, in a form corresponding to the model given in the Appendix to this Part of the Code. tractant qui passe sous le pavillon d'un Gouvernement contractant, ou .4 une compagnie qui assume la responsabilité de l'exploitation d'un navire qui n'était pas exploité auparavant par elle, jusqu'à ce que le certificat visé à la section 19.2 soit délivré, l'Administration peut faire délivrer un Certificat international provisoire de sûreté du navire établi sur le modèle figurant en appendice à la présente partie du Code. 2075 unter die Flagge einer Vertragsregierung oder .4 für ein Unternehmen, das die Verantwortung für den Betrieb eines Schiffes übernimmt, das bisher nicht von ihm betrieben wurde, bis zur Ausstellung des in Abschnitt 19.2 genannten Zeugnisses die Ausstellung eines vorläufigen internationalen Zeugnisses über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes auf einem Formular veranlassen, das dem im Anhang zu diesem Teil des Codes wiedergegebenen Mustervordruck entspricht. 19.4.2 Ein vorläufiges internationales Zeugnis über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes darf nur ausgestellt werden, wenn die Verwaltung oder im Namen der Verwaltung eine anerkannte Stelle zur Gefahrenabwehr überprüft hat, .1 ob die nach diesem Teil des Codes vorgeschriebene Risikobewertung für das Schiff abgeschlossen ist; .2 ob eine Abschrift des den Vorschriften des Kapitels XI-2 und des Teils A dieses Codes entsprechenden Plans zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff an Bord vorhanden ist, zur Überprüfung und Genehmigung vorgelegt worden ist und auf dem Schiff umgesetzt wird; .3 ob das Schiff mit einem den Vorschriften der Regel XI-2/6 entsprechenden Alarmsystem zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff ausgerüstet ist, sofern ein solches erforderlich ist; .4 ob der Beauftragte für die Gefahrenabwehr im Unternehmen .1 sichergestellt hat, .1 dass eine Überprüfung des Plans zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff im Hinblick darauf stattgefunden hat, dass er diesem Teil des Codes entspricht; .2 dass der Plan zur Genehmigung vorgelegt worden ist; .3 dass der Plan auf dem Schiff umgesetzt wird; .2 die erforderlichen Vorkehrungen getroffen hat, einschließlich Vorkehrungen für Schulungen, Übungen und interne Qualitätsprüfungen, um sichergehen zu können, dass das Schiff die vorgeschriebene Überprüfung nach Abschnitt 19.1.1.1 innerhalb von 6 Monaten erfolgreich abschließen wird; .5 ob Vorkehrungen für die Durchführung der vorgeschriebenen Überprüfungen nach Abschnitt 19.1.1.1 getroffen worden sind; .6 ob der Kapitän, der Beauftragte für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff und sonstige Mitglieder der Schiffsbesatzung mit speziellen Aufgaben im Zusammenhang mit der Gefahrenabwehr mit ihren jeweiligen Aufgaben und Zuständigkeiten entsprechend der Dar- 19.4.2 An Interim International Ship Security Certificate shall only be issued when the Administration or recognized security organization, on behalf of the Administration, has verified that: .1 the ship security assessment required by this Part of the Code has been completed, .2 a copy of the ship security plan meeting the requirements of chapter XI-2 and part A of this Code is provided on board, has been submitted for review and approval, and is being implemented on the ship; .3 the ship is provided with a ship security alert system meeting the requirements of regulation XI-2/6, if required; 19.4.2 Un Certificat international provisoire de sûreté du navire ne doit être délivré que si l'Administration ou l'organisme de sûreté reconnu, au nom de l'Administration, a vérifié que: .1 l'évaluation de la sûreté du navire prescrite par la présente partie du Code a été effectuée; .2 une copie du plan de sûreté du navire satisfaisant aux prescriptions du chapitre XI-2 et de la présente partie du Code se trouve à bord du navire, le plan ayant été soumis pour examen et approbation et étant appliqué à bord du navire; .3 le navire est doté d'un système d'alerte de sûreté du navire qui satisfait aux prescriptions de la règle XI-2/6, si un tel système est exigé; .4 l'agent de sûreté de la compagnie: .1 s'est assuré: .1 que le plan de sûreté du navire a été examiné pour vérifier qu'il satisfait à la présente partie du Code, .2 que le plan a été soumis aux fins d'approbation, et .3 que le plan est appliqué à bord du navire; et .2 a mis en place les arrangements nécessaires, y compris en ce qui concerne les exercices, les entraînements et les vérifications internes, moyennant lesquels il estime que le navire subira avec succès la vérification prescrite conformément à la section 19.1.1.1 dans un délai de six mois; .5 des dispositions ont été prises pour procéder aux vérifications requises aux termes de la section 19.1.1.1; .6 le capitaine, l'agent de sûreté du navire et autre personnel de bord responsables de tâches spécifiques liées à la sûreté sont familiarisés avec leurs tâches et responsabilités telles que spécifiées dans la présente partie du Code; et avec les dispositions pertinen- .4 the company security officer: .1 has ensured: .1 the review of the ship security plan for compliance with this Part of the Code; .2 that the plan has been submitted for approval; and .3 that the plan is being implemented on the ship; and .2 has established the necessary arrangements, including arrangements for drills, exercises and internal audits, through which the company security officer is satisfied that the ship will successfully complete the required verification in accordance with section 19.1.1.1, within 6 months; .5 arrangements have been made for carrying out the required verifications under section 19.1.1.1; .6 the master, the ship's security officer and other ship's personnel with specific security duties are familiar with their duties and responsibilities as specified in this Part of the Code; and with the relevant provisions of the ship security plan placed on board; and have been 2076 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 tes du plan de sûreté du navire qui se trouve à bord, ces renseignements ayant été fournis dans la langue de travail du personnel du navire ou dans une langue qu'il comprend; et stellung in diesem Teil des Codes sowie mit den einschlägigen Bestimmungen des an Bord mitgeführten Plans zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff vertraut sind und ob sie mit den einschlägigen Angaben in der Arbeitssprache der Schiffsbesatzung oder in Sprachen, die sie verstehen, versorgt worden sind; .7 ob der Beauftragte für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff die Vorschriften dieses Teils des Codes erfüllt. 19.4.3 Ein vorläufiges internationales Zeugnis über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes kann entweder von der Verwaltung oder von einer anerkannten Stelle zur Gefahrenabwehr, die zum Tätigwerden im Namen der Verwaltung ermächtigt ist, ausgestellt werden. vorläufiges internationales 19.4.4 Ein Zeugnis über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes ist 6 Monate lang oder bis zur Ausstellung des nach Abschnitt 19.2 vorgeschriebenen Zeugnisses gültig, je nachdem, welcher Zeitpunkt früher liegt und kann nicht verlängert werden. 19.4.5 Eine Vertragsregierung darf nicht die Ausstellung eines unmittelbar an die Geltungsdauer eines vorläufigen internationalen Zeugnisses über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes anschließenden, weiteren vorläufigen Zeugnisses für ein Schiff veranlassen, wenn es nach dem Urteil der Verwaltung oder der anerkannten Stelle zur Gefahrenabwehr einer der Gründe des Schiffes oder des Unternehmens für das Ersuchen um die Ausstellung eines solchen Zeugnisses ist, die vollständige Einhaltung des Kapitels XI-2 und dieses Teils des Codes über die Geltungsdauer des ersten vorläufigen internationalen Zeugnisses über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes nach Abschnitt 19.4.4 hinaus zu umgehen. 19.4.6 Für die Zwecke der Regel XI-2/9 können Vertragsregierungen vor der Anerkennung eines vorläufigen internationalen Zeugnisses über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes als gültiges Zeugnis sicherstellen, dass die Vorschriften der Abschnitte 19.4.2.4 bis 19.4.2.6 eingehalten worden sind. provided such information in the working language of the ship's personnel or languages understood by them; and .7 the ship security officer meets the requirements of this Part of the Code. 19.4.3 An Interim International Ship Security Certificate may be issued by the Administration or by a recognized security organization authorized to act on its behalf. .7 l'agent de sûreté du navire satisfait aux prescriptions de la présente partie du Code. 19.4.3 Un Certificat international provisoire de sûreté du navire peut être délivré par l'Administration ou par un organisme de sûreté reconnu autorisé à agir en son nom. 19.4.4 An Interim International Ship Security Certificate shall be valid for 6 months, or until the Certificate required by section 19.2 is issued, whichever comes first, and may not be extended. 19.4.4 Un Certificat international provisoire de sûreté du navire est valable pour une période de six mois, ou jusqu'à la date de délivrance du certificat prescrit aux termes de la section 19.2, si cette date est antérieure, et il ne peut pas être prorogé. 19.4.5 Aucun Gouvernement contractant ne doit accepter qu'un autre certificat international provisoire de sûreté du navire soit délivré par la suite à un navire si, de l'opinion de l'Administration ou de l'organisme de sûreté reconnu, l'une des raisons pour lesquelles le navire ou la compagnie sollicite un tel certificat est de se soustraire à l'obligation de satisfaire pleinement au chapitre XI-2 et à la présente partie du Code au-delà de la période de validité du Certificat provisoire initial décrit dans la section 19.4.4. 19.4.5 No Contracting Government shall cause a subsequent, consecutive Interim International Ship Security Certificate to be issued to a ship if, in the judgment of the Administration or the recognized security organization, one of the purposes of the ship or a Company in requesting such certificate is to avoid full compliance with chapter XI-2 and this Part of the Code beyond the period of the initial Interim Certificate as specified in section 19.4.4. 19.4.6 For the purposes of regulation XI-2/9, Contracting Governments may, prior to accepting an Interim International Ship Security Certificate as a valid Certificate, ensure that the requirements of sections 19.4.2.4 to 19.4.2.6 have been met. 19.4.6 Aux fins de l'application de la règle XI-2/9, les Gouvernements contractants peuvent, avant d'accepter un Certificat international provisoire de sûreté du navire en tant que certificat valable, s'assurer que les conditions prescrites aux termes des sections 19.4.2.4 à 19.4.2.6 ont été remplies. Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 Appendix to Part A Appendix 1 Form of the International Ship Security Certificate International Ship Security Certificate (Official seal) 2077 (State) Certificate Number Issued under the provisions of the International Code for the Security of Ships and of Port Facilities (ISPS Code) Under the authority of the Government of ________________________________________________________________________________ (Name of State) by __________________________________________________________________________________________________________________ (Person(s) or organization authorized) Name of ship Distinctive number or letters Port of registry Type of ship Gross tonnage IMO Number : ....................................................................................................................................................... : ....................................................................................................................................................... : ....................................................................................................................................................... : ....................................................................................................................................................... : ....................................................................................................................................................... : ....................................................................................................................................................... Name and address of the Company : ....................................................................................................................................................... This is to certify: 1 2 that the security system and any associated security equipment of the ship has been verified in accordance with section 19.1 of part A of the ISPS Code; that the verification showed that the security system and any associated security equipment of the ship is in all respects satisfactory and that the ship complies with the applicable requirements of chapter XI-2 of the Convention and part A of the ISPS Code; that the ship is provided with an approved Ship Security Plan. 3 Date of initial / renewal verification on which this Certificate is based ..................................................................................................... This Certificate is valid until ...................................................................................................................................................................... subject to verifications in accordance with section 19.1.1 of part A of the ISPS Code. Issued at ............................................................ (Place of issue of the Certificate) Date of issue ...................................................... ............................................................................................................. (Signature of the duly authorized official issuing the Certificate) (Seal or stamp of issuing authority, as appropriate) 2078 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 Endorsement for Intermediate Verification This is to certify that at an intermediate verification required by section 19.1.1 of part A of the ISPS Code the ship was found to comply with the relevant provisions of chapter XI-2 of the Convention and part A of the ISPS Code. Intermediate verification Signed .................................................................................... (Signature of authorized official) Place ...................................................................................... Date ........................................................................................ (Seal or stamp of the authority, as appropriate) Endorsement for Additional Verifications Additional verification Signed .................................................................................... (Signature of authorized official) Place ...................................................................................... Date ........................................................................................ (Seal or stamp of the authority, as appropriate) Additional verification Signed .................................................................................... (Signature of authorized official) Place ...................................................................................... Date ........................................................................................ (Seal or stamp of the authority, as appropriate) Additional verification Signed .................................................................................... (Signature of authorized official) Place ...................................................................................... Date ........................................................................................ (Seal or stamp of the authority, as appropriate) Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 Additional Verification in Accordance with Section A/19.3.7.2 of the ISPS Code 2079 This is to certify that at an additional verification required by section 19.3.7.2 of part A of the ISPS Code the ship was found to comply with the relevant provisions of chapter XI-2 of the Convention and part A of the ISPS Code. Signed .................................................................................... (Signature of authorized official) Place ...................................................................................... Date ........................................................................................ (Seal or stamp of the authority, as appropriate) Endorsement to extend the Certificate if valid for less than 5 Years where Section A/19.3.3 of the ISPS Code applies The ship complies with the relevant provisions of part A of the ISPS Code, and the Certificate shall, in accordance with section 19.3.3 of part A of the ISPS Code, be accepted as valid until ............................................................................................................................ Signed .................................................................................... (Signature of authorized official) Place ...................................................................................... Date ........................................................................................ (Seal or stamp of the authority, as appropriate) Endorsement where the Renewal Verification has been completed and Section A/19.3.4 of the ISPS Code applies The ship complies with the relevant provisions of part A of the ISPS Code, and the Certificate shall, in accordance with section 19.3.4 of part A of the ISPS Code, be accepted as valid until ............................................................................................................................ Signed .................................................................................... (Signature of authorized official) Place ...................................................................................... Date ........................................................................................ (Seal or stamp of the authority, as appropriate) 2080 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 Endorsement to extend the Validity of the Certificate until Reaching the Port of Verification where Section A/19.3.5 of the ISPS Code applies or for a Period of Grace where Section A/19.3.6 of the ISPS Code applies This Certificate shall, in accordance with section 19.3.5 / 19.3.6*) of part A of the ISPS Code, be accepted as valid until ........................................................................................................................................................................................................... Signed .................................................................................... (Signature of authorized official) Place ...................................................................................... Date ........................................................................................ (Seal or stamp of the authority, as appropriate) Endorsement for Advancement of Expiry Date where Section A/19.3.7.1 of the ISPS Code applies In accordance with section 19.3.7.1 of part A of the ISPS Code, the new expiry date**) is ..................................................................... Signed .................................................................................... (Signature of authorized official) Place ...................................................................................... Date ........................................................................................ (Seal or stamp of the authority, as appropriate) *) Delete as appropriate. **) In case of completion of this part of the Certificate the expiry date shown on the front of the Certificate shall also be amended accordingly. Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 Appendix 2 Form of the Interim International Ship Security Certificate Interim International Ship Security Certificate (Official seal) 2081 (State) Certificate No. Issued under the provisions of the International Code for the Security of Ships and of Port Facilities (ISPS Code) Under the authority of the Government of ________________________________________________________________________________ (Name of State) by __________________________________________________________________________________________________________________ (Person(s) or organization authorized) Name of ship Distinctive number or letters Port of registry Type of ship Gross tonnage IMO Number Name and address of company : ....................................................................................................................................................... : ....................................................................................................................................................... : ....................................................................................................................................................... : ....................................................................................................................................................... : ....................................................................................................................................................... : ....................................................................................................................................................... : ....................................................................................................................................................... Is this a subsequent, consecutive Interim Certificate? Yes/ No*) If Yes, date of issue of initial Interim Certificate ....................................................................................................................................... This is to certify that the requirements of section A/19.4.2 of the ISPS Code have been complied with. This Certificate is issued pursuant to section A/19.4 of the ISPS Code. This Certificate is valid until ...................................................................................................................................................................... Issued at ............................................................ (Place of issue of the Certificate) Date of issue ...................................................... ............................................................................................................. (Signature of the duly authorized official issuing the Certificate) (Seal or stamp of issuing authority, as appropriate) *) Delete as appropriate. 2082 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 Appendice à la partie A Appendice 1 Modèle de Certificat international de sûreté du navire Certificat international de sûreté du navire (Cachet officiel) (État) Certificat numéro ............... Délivré en vertu des dispositions du Code international pour la sûreté des navires et des installations portuaires (Code ISPS) Sous l'autorité du Gouvernement _______________________________________________________________________________________ (Nom de l'État) par __________________________________________________________________________________________________________________ (Personne ou organisme autorisé) Nom du navire Numéro ou lettres distinctifs Port d'immatriculation Type du navire Jauge brute Numéro OMI Nom et adresse de la compagnie Il est certifié: 1 2 Que le système de sûreté et tout matériel de sûreté connexe du navire ont été vérifiés conformément à la section 19.1 de la partie A du Code ISPS; Qu'à la suite de cette vérification, il a été constaté que le système de sûreté et tout matériel de sûreté connexe du navire étaient à tous égards satisfaisants et que le navire satisfaisait aux prescriptions applicables du chapitre XI-2 de la Convention et de la partie A du Code ISPS; Que le navire est muni d'un plan de sûreté du navire approuvé. : ....................................................................................................................................................... : ....................................................................................................................................................... : ....................................................................................................................................................... : ....................................................................................................................................................... : ....................................................................................................................................................... : ....................................................................................................................................................... : ....................................................................................................................................................... 3 Date de la vérification initiale/de renouvellement sur la base de laquelle le présent Certificat a été délivré ............................................ Le présent Certificat est valable jusqu'au ................................................................................................................................................. sous réserve des vérifications effectuées conformément à la section 19.1.1 de la partie A du Code ISPS. Délivré à ............................................................. (Lieu de délivrance du certificat) Le ....................................................................... (Date de délivrance) ............................................................................................................. (Signature de l'agent dûment autorisé qui délivre le certificat) (Cachet ou tampon, selon le cas, de l'autorité qui délivre le certificat) Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 Attestation de vérification intermédiaire 2083 Il est certifié que lors d'une vérification intermédiaire prescrite aux termes de la section 19.1.1 de la partie A du Code ISPS, il a été constaté que le navire satisfaisait aux dispositions pertinentes du chapitre XI-2 de la Convention et de la partie A du Code ISPS. Vérification intermédiaire Signé ...................................................................................... (Signature de l'agent autorisé) Lieu ......................................................................................... Date ........................................................................................ (Cachet ou tampon, selon le cas, de l'autorité) Attestation de vérifications supplémentaires Vérification supplémentaire Signé ...................................................................................... (Signature de l'agent autorisé) Lieu ......................................................................................... Date ........................................................................................ (Cachet ou tampon, selon le cas, de l'autorité) Vérification supplémentaire Signé ...................................................................................... (Signature de l'agent autorisé) Lieu ......................................................................................... Date ........................................................................................ (Cachet ou tampon, selon le cas, de l'autorité) Vérification supplémentaire Signé ...................................................................................... (Signature de l'agent autorisé) Lieu ......................................................................................... Date ........................................................................................ (Cachet ou tampon, selon le cas, de l'autorité) 2084 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 Vérification supplémentaire effectuée conformément à la section A/19.3.7.2 du Code ISPS Il est certifié que lors d'une vérification supplémentaire prescrite par la section 19.3.7.2 de la partie A du Code ISPS, il a été constaté que le navire satisfaisait aux dispositions pertinentes du chapitre XI-2 de la Convention et de la partie A du Code ISPS. Signé ...................................................................................... (Signature de l'agent autorisé) Lieu ......................................................................................... Date ........................................................................................ (Cachet ou tampon, selon le cas, de l'autorité) Visa de prorogation du certificat, s'il est valable pour une durée inférieure à cinq ans, en cas d'application de la section A/19.3.3 du Code ISPS Le navire satisfait aux dispositions pertinentes de la partie A du Code ISPS et le certificat doit, conformément à la section 19.3.3 de la partie A du Code ISPS, être accepté comme valable jusqu'au ............................................................................................................ Signé ...................................................................................... (Signature de l'agent autorisé) Lieu ......................................................................................... Date ........................................................................................ (Cachet ou tampon, selon le cas, de l'autorité) Visa de prorogation du certificat après achèvement de la vérification de renouvellement et en cas d'application de la section A/19.3.4 du Code ISPS Le navire satisfait aux dispositions pertinentes de la partie A du Code ISPS et le certificat doit, conformément à la section 19.3.4 de la partie A du Code ISPS, être accepté comme valable jusqu'au ........................................................................................................... Signé ...................................................................................... (Signature de l'agent autorisé) Lieu ......................................................................................... Date ........................................................................................ (Cachet ou tampon, selon le cas, de l'autorité) Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 Visa de prorogation de la validité du certificat jusqu'à ce que le navire arrive dans le port de vérification en cas d'application de la section A/19.3.5 du Code ISPS ou pour une période de grâce en cas d'application de la section A/19.3.6 du Code ISPS 2085 Le présent certificat doit, conformément à la section 19.3.5 / 19.3.6*) de la partie A du Code ISPS, être accepté comme valable jusqu'au ........................................................................................................................................................................................................ Signé ...................................................................................... (Signature de l'agent autorisé) Lieu ......................................................................................... Date ........................................................................................ (Cachet ou tampon, selon le cas, de l'autorité) Visa pour l'avancement de la date d'expiration en cas d'application de la section A/19.3.7.1 du Code ISPS Conformément à la section 19.3.7.1 de la partie A du Code ISPS, la nouvelle date d'expiration**) est fixée au ..................................... Signé ...................................................................................... (Signature de l'agent autorisé) Lieu ......................................................................................... Date ........................................................................................ (Cachet ou tampon, selon le cas, de l'autorité) *) Rayer la mention inutile. **) Si la présente partie du certificat est remplie, la date d'expiration indiquée sur la première page du certificat doit aussi être modifiée en conséquence. 2086 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 Appendice 2 Modèle de Certificat international provisoire de sûreté du navire Certificat international provisoire de sûreté du navire (Cachet officiel) (État) Certificat numéro ............... Délivré en vertu des dispositions du Code international pour la sûreté des navires et des installations portuaires (Code ISPS) Sous l'autorité du Gouvernement _______________________________________________________________________________________ (Nom de l'État) par __________________________________________________________________________________________________________________ (Personne ou organisme autorisé) Nom du navire Numéro ou lettres distinctifs Port d'immatriculation Type du navire Jauge brute Numéro OMI Nom et adresse de la compagnie : ....................................................................................................................................................... : ....................................................................................................................................................... : ....................................................................................................................................................... : ....................................................................................................................................................... : ....................................................................................................................................................... : ....................................................................................................................................................... : ....................................................................................................................................................... Le présent certificat est-il délivré à la suite d'un autre certificat provisoire? Oui/Non*) Dans l'affirmative, date à laquelle le certificat provisoire initial avait été délivré ...................................................................................... Il est certifié qu'il est satisfait aux prescriptions de la section A/19.4.2 du Code ISPS. Le présent certificat est délivré en application de la section A/19.4 du Code ISPS. Le présent certificat est valable jusqu'au ................................................................................................................................................. Délivré à ............................................................. (Lieu de délivrance du certificat) Le ....................................................................... (Date de délivrance) ............................................................................................................. (Signature de l'agent dûment autorisé qui délivre le certificat) (Cachet ou tampon, selon le cas, de l'autorité qui délivre le certificat) *) Rayer la mention inutile. Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 Anhang zu Teil A Anhang 1 Mustervordruck des internationalen Zeugnisses über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes Internationales Zeugnis über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes (amtliches Siegel) 2087 (Staat) Zeugnis-Nr. ............................................ Ausgestellt nach dem Internationalen Code für die Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Hafenanlagen (ISPS-Code) im Namen der Regierung von __________________________________________________________________________________________ (Name des Staates) durch _______________________________________________________________________________________________________________ (ermächtigte Person(en) oder Stelle) Name des Schiffes Unterscheidungssignal Registerhafen Schiffstyp Bruttoraumgehalt IMO-Nummer : ............................................................................................................................................... : ............................................................................................................................................... : ............................................................................................................................................... : ............................................................................................................................................... : ............................................................................................................................................... : ............................................................................................................................................... Name und Anschrift des Unternehmens : ............................................................................................................................................... Hiermit wird bescheinigt, 1. 2. dass das System und sämtliche zugehörige Ausrüstungsgegenstände zur Gefahrenabwehr des Schiffes nach Abschnitt 19.1 des Teils A des ISPS-Codes überprüft worden sind; dass die Überprüfung ergeben hat, dass das System und sämtliche zugehörige Ausrüstungsgegenstände zur Gefahrenabwehr des Schiffes in jeder Hinsicht zufrieden stellend sind und dass das Schiff den anwendbaren Vorschriften des Kapitels XI-2 des Übereinkommens und des Teils A des ISPS-Codes entspricht; dass das Schiff über einen genehmigten Plan zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff verfügt. 3. Datum der Erstüberprüfung/Folgeüberprüfung, auf der dieses Zeugnis beruht ....................................................................................... Dieses Zeugnis gilt vorbehaltlich der Überprüfungen nach Abschnitt 19.1.1 des Teils A des ISPS-Codes bis zum ............................... Ausgestellt in ................................................................ (Ort der Ausstellung des Zeugnisses) Datum der Ausstellung: ................................................ ....................................................................................................... (Unterschrift des ordnungsgemäß ermächtigten Bediensteten, der das Zeugnis ausstellt) (Siegel beziehungsweise Stempel der ausstellenden Behörde) 2088 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 Vermerk über eine Zwischenüberprüfung Hiermit wird bescheinigt, dass eine nach Abschnitt 19.1.1 des Teils A des ISPS-Codes vorgeschriebene Zwischenüberprüfung ergeben hat, dass das Schiff den einschlägigen Bestimmungen des Kapitels XI-2 des Übereinkommens und des Teils A des ISPS-Codes entspricht. Zwischenüberprüfung ................................................................................................ (Unterschrift des ermächtigten Bediensteten) Ort .......................................................................................... Datum ..................................................................................... (Siegel beziehungsweise Stempel der Behörde) Vermerk über zusätzliche Überprüfungen zusätzliche Überprüfung ................................................................................................ (Unterschrift des ermächtigten Bediensteten) Ort .......................................................................................... Datum ..................................................................................... (Siegel beziehungsweise Stempel der Behörde) zusätzliche Überprüfung ................................................................................................ (Unterschrift des ermächtigten Bediensteten) Ort .......................................................................................... Datum ..................................................................................... (Siegel beziehungsweise Stempel der Behörde) zusätzliche Überprüfung ................................................................................................ (Unterschrift des ermächtigten Bediensteten) Ort .......................................................................................... Datum ..................................................................................... (Siegel beziehungsweise Stempel der Behörde) Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 Zusätzliche Überprüfung nach Abschnitt A/19.3.7.2 des ISPS-Codes 2089 Hiermit wird bescheinigt, dass eine nach Abschnitt 19.3.7.2 des Teils A des ISPS-Codes vorgeschriebene zusätzliche Überprüfung ergeben hat, dass das Schiff den einschlägigen Bestimmungen des Kapitels XI-2 des Übereinkommens und des Teils A des ISPSCodes entspricht. ................................................................................................ (Unterschrift des ermächtigten Bediensteten) Ort .......................................................................................... Datum ..................................................................................... (Siegel beziehungsweise Stempel der Behörde) Vermerk über die Verlängerung des Zeugnisses bei einer Geltungsdauer von weniger als 5 Jahren bei Anwendbarkeit des Abschnitts A/19.3.3 des ISPS-Codes Das Schiff entspricht den einschlägigen Bestimmungen des Teils A des ISPS-Codes und das Zeugnis ist nach Abschnitt 19.3.3 des Teils A des ISPS-Codes bis zum ............................................................. als gültig anzuerkennen. . ................................................................................................ (Unterschrift des ermächtigten Bediensteten) Ort .......................................................................................... Datum ..................................................................................... (Siegel beziehungsweise Stempel der Behörde) Vermerk in Fällen einer abgeschlossenen Folgeüberprüfung bei Anwendbarkeit des Abschnitts A/19.3.4 des ISPS-Codes Das Schiff entspricht den einschlägigen Bestimmungen des Teils A des ISPS-Codes und das Zeugnis ist nach Abschnitt 19.3.4 des Teils A des ISPS-Codes bis zum ............................................................. als gültig anzuerkennen. . ................................................................................................ (Unterschrift des ermächtigten Bediensteten) Ort .......................................................................................... Datum ..................................................................................... (Siegel beziehungsweise Stempel der Behörde) 2090 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 Vermerk über die Verlängerung der Geltungsdauer des Zeugnisses bis zum Erreichen des Überprüfungshafens bei Anwendbarkeit des Abschnitts A/19.3.5 des ISPS-Codes oder um eine Nachfrist bei Anwendbarkeit des Abschnitts A/19.3.6 des ISPS-Codes Dieses Zeugnis ist nach Abschnitt 19.3.5/Abschnitt 19.3.6*) des Teils A des ISPS-Codes bis zum ....................................................... als gültig anzuerkennen. ................................................................................................ (Unterschrift des ermächtigten Bediensteten) Ort .......................................................................................... Datum ..................................................................................... (Siegel beziehungsweise Stempel der Behörde) Vermerk über die Verschiebung des Ablaufdatums bei Anwendbarkeit des Abschnitts A/19.3.7.1 des ISPS-Codes Nach Abschnitt 19.3.7.1 des Teils A des ISPS-Codes ist das neue Ablaufdatum**) der ....................................................................... . ................................................................................................ (Unterschrift des ermächtigten Bediensteten) Ort .......................................................................................... Datum ..................................................................................... (Siegel beziehungsweise Stempel der Behörde) *) Nichtzutreffendes streichen. **) Wird dieser Teil des Zeugnisses ausgefüllt, so ist auch das Ablaufdatum auf der Vorderseite des Zeugnisses entsprechend abzuändern. Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil II Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2003 Anhang 2 Mustervordruck des vorläufigen internationalen Zeugnisses über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes Vorläufiges internationales Zeugnis über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes (amtliches Siegel) 2091 (Staat) Zeugnis-Nr. ............................................ Ausgestellt nach dem Internationalen Code für die Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Hafenanlagen (ISPS-Code) im Namen der Regierung von __________________________________________________________________________________________ (Name des Staates) durch _______________________________________________________________________________________________________________ (ermächtigte Person(en) oder Stelle) Name des Schiffes Unterscheidungssignal Registerhafen Schiffstyp Bruttoraumgehalt IMO-Nummer : ............................................................................................................................................... : ............................................................................................................................................... : ............................................................................................................................................... : ............................................................................................................................................... : ............................................................................................................................................... : ............................................................................................................................................... Name und Anschrift des Unternehmens : ............................................................................................................................................... Ist dies ein unmittelbar an die Geltungsdauer eines vorläufigen internationalen Zeugnisses über die Gefahrenabwehr an Bord eines Schiffes anschließendes, weiteres vorläufiges Zeugnis? Ja/Nein*) Falls die vorstehende Frage mit Ja beantwortet wird: Ausstellungsdatum des ersten vorläufigen Zeugnisses: ........................................................................................................................ Hiermit wird bescheinigt, dass die Vorschriften des Abschnitts A/19.4.2 des ISPS-Codes eingehalten worden sind. Dieses Zeugnis wird nach Maßgabe des Abschnitts A/19.4 des ISPS-Codes ausgestellt. Dieses Zeugnis gilt bis zum ...................................................................................................................................................................... Ausgestellt in ................................................................ (Ort der Ausstellung des Zeugnisses) Datum der Ausstellung ................................................. ........................................................................................................ (Unterschrift des ordnungsgemäß ermächtigten Bediensteten, der das Zeugnis ausstellt) (Siegel beziehungsweise Stempel der ausstellenden Behörde) *) Nichtzutreffendes streichen.