Bundesgesetzblatt  Bundesgesetzblatt Teil I  2019  Nr. 2 vom 24.01.2019  - Seite 44 bis 44 - Beschluss des Plenums des Bundesverfassungsgerichts vom 20. November 2018 zur Änderung des Beschlusses vom 21. November 2017

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44 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2019 Teil I Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 24. Januar 2019 Beschluss des Plenums des Bundesverfassungsgerichts vom 20. November 2018 zur Änderung des Beschlusses vom 21. November 2017 Das Plenum des Bundesverfassungsgerichts hat am 20. November 2018 gemäß § 14 Absatz 4 des Bundesverfassungsgerichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl. I S. 1473), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 8. Oktober 2017 (BGBl. I S. 3546) geändert worden ist, beschlossen: I. 4. Familienrecht (einschließlich Betreuungs-, Namens-, Personenstands- und Transsexuellenrecht); 5. Recht des geistigen Eigentums; 6. Recht des Datenschutzes; 7. Kunst- und Wissenschaftsfreiheit (Artikel 5 Absatz 3 GG); 8. Versammlungsfreiheit (Artikel 8 GG); Der Beschluss des Plenums des Bundesverfassungsgerichts vom 24. November 2015 (BGBl. 2016 I S. 118), zuletzt geändert durch Beschluss des Plenums vom 21. November 2017 (BGBl. 2018 I S. 115) wird wie folgt geändert: 9. Vereinigungsfreiheit (Artikel 9 GG); 10. Recht der selbständig und vorwiegend persönlich ausgeübten Berufe (einschließlich Recht der berufsständischen Versorgungseinrichtungen); Die Abschnitte A. II. und III. erhalten folgende Fassung: 11. Erbrecht; „II. Für Normenkontrollverfahren und Verfassungsbeschwerden, die in den Geschäftsjahren 2016 bis 2019 eingehen, aus den Rechtsbereichen 13. Wettbewerbsrecht; 12. Mietrecht; 1. des Vertriebenenrechts; 14. grundstücks- und unternehmensbezogene Vermögensfragen im Zusammenhang mit der Herstellung der Deutschen Einheit; 2. des Körperschaftsteuerrechts und des Umwandlungssteuerrechts; 15. Bau- und Bodenrecht einschließlich Erschließungs- und Enteignungsrecht; 3. des Waffenrechts; 16. Gesellschaftsrecht schaftsrecht; 4. des Petitionsrechts; einschließlich Genossen- 17. Recht des Versicherungswesens; 5. des Rechts der Zwangsversteigerung und Zwangsvollstreckung (soweit es sich nicht um Erkenntnisverfahren handelt); 6. des Insolvenzrechts (ausgenommen Verfahren, in denen eine Verletzung von Artikel 12 GG gerügt wird). III. Für Verfassungsbeschwerden, die ab dem Geschäftsjahr 2018 eingehen, aus dem Bereich der Zivilgerichtsbarkeit mit Ausnahme der Rechtsbereiche (einschließlich der dazugehörigen Amtshaftungs-, Kostenrechts-, Prozesskostenhilfe-, Beratungshilfe- und Verzögerungsverfahren sowie Verfahren zu Befangenheitsanträgen): 1. allgemeines Persönlichkeitsrecht; 2. Recht der Glaubens- und Bekenntnisfreiheit (Artikel 4 Absatz 1 und 2 GG); 3. Recht der freien Meinungsäußerung, Informations-, Rundfunk- und Pressefreiheit (Artikel 5 GG); 18. Bank-, Börsen- und Wertpapierrecht; 19. Kreditrecht einschließlich des Rechts der Sicherungen; 20. Recht der Finanzmarktstabilisierung einschließlich Enteignungen; 21. Regulierungsrecht; 22. Dienst- und Werkvertragsrecht einschließlich Anwaltsvertrags- und Arztvertragsrecht; 23. sonstiges Deliktsrecht; 24. wirtschaftsrechtliche Fragen der gesetzlichen Krankenversicherung; 25. Vollstreckung öffentlich-rechtlicher Forderungen; 26. Wohnungseigentumsrecht; 27. Kaufrecht.“ II. Dieser Beschluss tritt am 1. Januar 2019 in Kraft. Karlsruhe, den 20. November 2018 Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Dr. h. c. A n d r e a s V o ß k u h l e